AW: Ernste Frage wegen Konvertierung zum Islam!
Soweit ich weiß, zahlt nicht die Kirche die Kitas und was die sonst noch betreiben, sondern bekommen das Geld selbst vom Staat. Benehmen tun sich die "guten" Religiösen natürlich trotzdem so, dass jedem Gewerkschafter und fast allen anderen die Haaare zu Berge stehen.
Hilft dir jetzt auch nicht weiter, ich weiß.
Kitas, egal ob kommunal oder kirchlich bekommen Zuschüsse vom Staat, den Rest finanzieren sie durch Elternbeiträge und Eigenmittel.
Die Einrichtung in der ich arbeite kostet jährlich meinen Träger ca. 80.000 €. Vom Bund werden davon lediglich 6000 € Zuschuss genehmigt, der Rest geht zu Lasten des Trägers. Nur mal so zur Klärung....
Auf Dauer wirst du dir einen kommunalen oder städtischen Arbeitgeber suchen müssen, wenn Religion einen so großen Raum einnimmt.
Solltest du aus der Kirche austreten und dein Arbeitgeber kann damit leben, okay. Solange ich bei kirchlichen Trägern gearbeitet habe, war ich in der Kirche. Ich bin Agnostikerin und kann mit dem ganzen Konstrukt Kirche nix anfangen. Sollte deine Verleumdung dir selbst gegenüber dein Gewissen nicht quälen, dann mach einfach weiter wie bisher. Mein Gewissen hat mich nie gestört. Für mich ging es darum, dass ich meine Arbeit geliebt habe, ich nie religiös arbeiten musste, also hats gepasst.
Solltest du wirklich Muslima werden wollen, mit allem Pipapo, dann stellst sich einfach die Frage inweiweit du es damit vereinbaren kannst. Dein kath. Träger wird dich vor die Türe setzen, klar...
Sie selbst treu sein ist ein diffisiles Thema. Deswegen denke ich auch, kann nur dein gewissen für dich entscheiden. Wichtig ist, dass du dir morgens im Spiegel begegnen kannst ohne dich mies zu finden...