S
sdost
Guest
Es war vor einigen Jahren, da machten Wissenschaftler ein Experiment. Ziel war eine Pferdeherde. Sie nahmen sich eines der Pferde heraus und banden ihm bunte Bänder in die Mähne. Nun wurde das Tier zu seinen Artgenossen zurückgelassen. Die ansonsten so friedlich harmonierenden Tiere gerieten angesichts des neuen „Outfits“ völlig ausser sich. Sie traten und bissen solange bis sich das Pferd zur Flucht entschied. Nachdem die Wissenschaftler die Bänder wieder entfernt hatten, wurde das Tier wie selbstverständlich von seiner Gruppe angenommen. Konformität ist von Natur aus gewollt. Alle Mitglieder einer Gruppe geben sich ähnlich. Aussenseiter werden nicht geduldet. Wer sich einmal eine Jugendgang ansieht, stellt fest, dass alle die gleiche Ausdrucksweise haben, sich ähnlich kleiden und auch in der Gestik ähnlich sind. Wird in der Gruppe geraucht, muss jeder der dazu gehören will ebenfalls rauchen. Das Drama Markenklamotten findet auf genau dieser Ebene statt. Einer fängt damit an und andere ziehen nach. Wer kein Geld hat um sich so zu kleiden gehört nicht dazu und wird nicht akzeptiert. Der Gruppendruck ist so stark, dass sich die meisten unterordnen. Besonders die Jugendlichen sind so steuerbar. In der Gruppe existiert das Individuum nicht mehr. Als Teil einer Gruppe macht der Einzelne Dinge, die er alleine nie tun würde.
Wie ist eure Meinung?