Hilfe für Zuwanderer

Lilomartha

Well-Known Member
Habe eben den Bericht im Fernsehen gesehen:
http://www.sat1.de/tv/akte/video/fluechtlinge-wie-hilfsbereit-sind-wir-clip

Und wollte einfach mal fragen wie ihr dazu steht! :)

Wäre es okay für euch, wenn so ein Container mit Zuwanderern euern Parkplatz versperren würde?
Würdet ihr helfen wollen und wenn ja, wie?
Wärt ihr bereit, diesen Menschen eure Toilette zur Nutzung zur Verfügung zu stellen?

Lg, bin gespannt auf eure Meinung :)

P.S.: Ich hoffe, der Thread ist hier richtig, wenn nicht darf er gerne verschoben werden.
 
Sie können bei mir pullern, essen, Kleidung bekommen. Versteh nicht, wo da das Problem sein soll, ich hab da wirklich Null Berührungsängste. Und ich bin mehr für direkte Hilfe als Spenden, wo ich nicht weiss wo mein Geld landet. Als mein Sohn noch kleiner war, hab ich Spielzeug und Kinderkleidung auch immer direkt ins Asylheim bei uns gebracht.
 
Deine Einstellung finde ich sehr gut und Bemerkenswert.

Was mich an dem Versuch schon beinahe erschüttert hat war, dass viele nicht einmal einen Container vor der Haustür dulden würden.
Am besten fande ich den Satz: “Ich habe ja nichts gegen Immigranten und Einwanderer aber sie sollen bitte nicht vor meiner Haustür wohnen!“
Da frage ich mich wirklich ob diese Menschen sich selbst noch zuhören..
 
...und das ist dann wohl die tv- kompatible Beschönigung, was sie wirklich denken ist sicher richtig hässlich. Solchen Leuten wünsch ich selbst ein kleines Flüchtlingsdrama an den Hals.

Meine Oma ist aus Ostpreußen mit 15 Jahren alleine nach Berlin geflüchtet um ihre Familie in ihrer Heimat finanziell zu unterstützen, mehrere kleine Geschwister waren schon gestorben :( mich hat das nachhaltig geprägt und ich denke keiner flüchtet freiwillig ohne in großer Not zu sein .
 
Dieses Video steht in Ihrem Land aus urbeberrechtlichen Gründen nicht zur Verfügung...ja, danke auch.

Ich verstehe nicht, warum man Menschen überhaupt in Container pressen muss. Es gibt sehr viel leerstehenden Wohnraum durch den Abzug der Alliierten, insbesondere der Amerikaner in Süddeutschland. Das herzurichten dürfte doch nicht der Megaaufwand sein.
 
Schaut euch nur mal die Reaktionen der Bevölkerung auf die Einwanderung aus Rumänien/Bulgarien an. Besonders in Duisburg...
 
Ich würde jederzeit helfen, habe es schon getan und habe da überhaupt kein Problem mit.Helfen kann man in vielfältiger Weise. Das Wichtigste ist den Menschen nicht das Gefühl zu geben,dass man sie weghaben möchte und ihnen freundlich entgegentritt.Ich bin da einfach hingegangen,habe meine Hilfe bei Behördengängen angeboten. MIR sind eh immer die Kinder am wichtigsten. Das sie nicht abgestempelt werden und man sie freundlich behandelt. Schwer genug haben es die Familien sowieso schon.
 
Den menschen hier geht es (zu) gut und die wenigsten haben ein internationales bewusstsein.
Sie sind selber nicht von solch einem schicksal betroffen und solange es sie nicht betrifft, ist es schlichtweg egal.

Ich kann mir die doku leider erst später anschauen, mir den inhalt jedoch jetzt schon gut vorstellen.

Ich sehe diese abneigung gegenüber asylbewerbern/flüchtlingen aber nicht nur bei den deutschen.
Auch viele in deutschland lebende menschen mit migrationshintergrund äusserten sich in meiner gegenwart
mehr als negativ darüber.

Wir können von glück reden, dass wir nie so ein leid durchmachen mussten.
Ich wünsche diesen menschen nur das beste! Und ich würde und werde helfen so gut ich kann.

Wir haben auch schon oft an gegendemos vor heimen teilgenommen spenden in form von spielsachen
u kleidung gesammelt und verteilt. Wir (freunde u bekannte) spielen aktuell mit dem gedanken einen
filmabend (oder mehrere) zu organisieren. Mit ner einfachen leinwand und in den jeweiligen muttersprachen.
Hoffe dass es klappt und dass die menschen sehen, dass es menschen gibt die sich für sie engagieren
und hoffentlich werden sie, wenn auch nur kurz abgelenkt und empfinden einen moment der vertrautheit
und freude.
 
ich weiss, dass sich einige richtig aufregen werden, aber die meisten hier würden, wenn sie ein top Haus in bestem Zustand in einer super Lage hätten, es nicht an Asylanten vermieten. Ich auch nicht. Dafür hab ich schon zu viel gesehen!
 
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