Ich möchte hier auf eine wunderbar gute,unaufgeregte Dokumentation
im Programm ARTE hinweisen, auf die mich heute eine Kollege
aufmerksam gemacht hat.
Sie lief gestern Abend bei ARTE , ich habe sie mir aber erst heute
in der dortigen Mediathek angesehen (hier der Link):
http://videos.arte.tv/de/videos/i-love-democracy--6969642.html
(Wiederholung auf ARTE auch 25.10.2012 um 11:00 Uhr )
Während in den arabischen Ländern neue Zukunftsperspektiven entstehen und das junge Europa von einer Krise ohnegleichen erschüttert wird, präsentiert sich die Türkei als Modellstaat, in dem Wirtschaftswachstum und Demokratie, islamischer Glaube und Laizismus keine Gegensätze mehr sind. Der Dokumentarfilm begibt sich auf eine Reise durch das Land und befragt einheimische Politiker, Intellektuelle und Künstler nach dem Stand der Demokratie in ihrem Land.
Die Reise auf den Spuren der Demokratie quer durch die Türkei erkundet eine Gesellschaft im ständigen Spagat zwischen dem Erbe Mustafa Kemal Atatürks, der sich bei der Gründung der laizistischen und nationalistischen türkischen Republik auf die Werte der Französischen Revolution berief, und der heutigen islamistischen Regierung unter der Führung von Recep Tayyip Erdogan, der meint, Demokratie sei ein "Autobus, aus dem man aussteigt, wenn die Endstation erreicht ist." Dabei hatte genau diese Regierung mit mehreren demokratischen Reformen die Pforten Europas aufgestoßen, mehrere der für den Putsch von 1980 verantwortlichen Generäle vor Gericht gestellt und die Macht des Militärs deutlich beschnitten. Wie erklärt sich dieser Widerspruch?
Das Roadmovie führt zunächst nach Gaziantep, einer Hochburg von Erdogans Partei AKP, von der aus traditionalistische Firmenchefs.....
Weiter im Text hier:
http://www.arte.tv/de/programm/242,date=9/10/2012.html
Die beiden franz. Reporter Baudoin Koenig und Daniel Leconte
machten u.a. auch Interviews mit bekannten Politikern,
Schauspielern,Schriftstellern,Künstlern(ja, es gibt auch etwas zu
Fazil Say), und ganz normalen Menschen.
Wirklich empfehlenswert, weil sehenswert, diese Reportage,
die sich über einen Zeitraum von ca. 1 1/2 Jahren, bis zu
heutigen, aktuellen Ereignissen, erstreckt.
Ich würde gerne mit Interessierten hier darüber diskutieren,
aber bitte erst, wenn man sich Reportage (ca.90 Min.)
auch angesehen hat.
im Programm ARTE hinweisen, auf die mich heute eine Kollege
aufmerksam gemacht hat.
Sie lief gestern Abend bei ARTE , ich habe sie mir aber erst heute
in der dortigen Mediathek angesehen (hier der Link):
http://videos.arte.tv/de/videos/i-love-democracy--6969642.html
(Wiederholung auf ARTE auch 25.10.2012 um 11:00 Uhr )
Während in den arabischen Ländern neue Zukunftsperspektiven entstehen und das junge Europa von einer Krise ohnegleichen erschüttert wird, präsentiert sich die Türkei als Modellstaat, in dem Wirtschaftswachstum und Demokratie, islamischer Glaube und Laizismus keine Gegensätze mehr sind. Der Dokumentarfilm begibt sich auf eine Reise durch das Land und befragt einheimische Politiker, Intellektuelle und Künstler nach dem Stand der Demokratie in ihrem Land.
Die Reise auf den Spuren der Demokratie quer durch die Türkei erkundet eine Gesellschaft im ständigen Spagat zwischen dem Erbe Mustafa Kemal Atatürks, der sich bei der Gründung der laizistischen und nationalistischen türkischen Republik auf die Werte der Französischen Revolution berief, und der heutigen islamistischen Regierung unter der Führung von Recep Tayyip Erdogan, der meint, Demokratie sei ein "Autobus, aus dem man aussteigt, wenn die Endstation erreicht ist." Dabei hatte genau diese Regierung mit mehreren demokratischen Reformen die Pforten Europas aufgestoßen, mehrere der für den Putsch von 1980 verantwortlichen Generäle vor Gericht gestellt und die Macht des Militärs deutlich beschnitten. Wie erklärt sich dieser Widerspruch?
Das Roadmovie führt zunächst nach Gaziantep, einer Hochburg von Erdogans Partei AKP, von der aus traditionalistische Firmenchefs.....
Weiter im Text hier:
http://www.arte.tv/de/programm/242,date=9/10/2012.html
Die beiden franz. Reporter Baudoin Koenig und Daniel Leconte
machten u.a. auch Interviews mit bekannten Politikern,
Schauspielern,Schriftstellern,Künstlern(ja, es gibt auch etwas zu
Fazil Say), und ganz normalen Menschen.
Wirklich empfehlenswert, weil sehenswert, diese Reportage,
die sich über einen Zeitraum von ca. 1 1/2 Jahren, bis zu
heutigen, aktuellen Ereignissen, erstreckt.
Ich würde gerne mit Interessierten hier darüber diskutieren,
aber bitte erst, wenn man sich Reportage (ca.90 Min.)
auch angesehen hat.