Immer Ausreden

AW: Immer Ausreden

@ Haya

mein satz war auf ICH bezogen. Ich habe nichts anderes gemacht als sie oder er-----------ich habe pauschalisiert.

Natürlich ist mir klar das du und jeder andere hier nicht dafür verantwortlich ist, also keep cool :-D

by the way: wenn es um den Holocaust geht fühle ich mich irgendwie selber dafür verantwortlich... echt total komisch ???????
 
AW: Immer Ausreden

LESEN:
einfach nur mal lesen!
wenn ich in deutschland lebe, als nicht UR-deutscher und hier kinder bekomme, dann muss ich damit rechnen, dass sie partner anschleppen die nicht UR-türkisch (italienisch, spanisch, holländisch, polnisch) sind! es gibt auch deutsche eltern die nicht begeistert sind, ja! aber die machen weitaus weniger stress als die türkischen! es ging eigentlich darum dass wenn man in einem land lebt, was nicht seine ursprungsheimat ist, damit rechnen muss!
wahrscheinlich war das zu schwer zu verstehen!
 
AW: Immer Ausreden

@ Haya

mein satz war auf ICH bezogen. Ich habe nichts anderes gemacht als sie oder er-----------ich habe pauschalisiert.

Natürlich ist mir klar das du und jeder andere hier nicht dafür verantwortlich ist, also keep cool :-D

by the way: wenn es um den Holocaust geht fühle ich mich irgendwie selber dafür verantwortlich... echt total komisch ???????

nein dein satz hat sich so gedeutet als ob jetzt alle deutschen noch 50 jahre dannach dafür verantwortlich sind + und ich auch nur weil man mal kritik hat dann sind sofort alle für kriege verantwortlich ....
ich distanziere mich von hitler und nazi konsorten!

ich merke halt nur das einige hier zig jahre leben
aber deutschland nicht als ihre heimat ansehen und immer nur schimpfen über deutschland,ich verstehe so ein verhalten nicht
und dann hör ich immer türkei so schön hier und da ich bin ein stolzer türke
dabei sind die leute nur 4 wochen im jahr dort...
 
AW: Immer Ausreden

@haya
egal was wir sagen, es wird sowieso so gedreht wie es manche gerne lesen möchten.
wir dürfen unsere meinung nicht frei äußern weil wir dann ja direkt ausländerfeindlich sind. deswegen haben wir uns ja auch hier angemeldetpinocchio
solange es menschen gibt, werden kriege geführt weil wir nicht alle die gleichen nationalitäten, sprachen, religionen und meinungen haben!
es klappt nicht einmal hier, wie soll es dann draußen klappen???
 
AW: Immer Ausreden

Mein Vater kam 1970 nach Deutschland, allein, in ein Land dessen Sprache er nicht verstand. Er war Beamter in der Türkei, während seinem Wehrdienst, und hat Grundschülern das Lesen und Schreiben beigebracht. Seine Absicht in Deutschland war lediglich ein zwei Jahre zu arbeiten und danach wieder nach Hause zurückzukehren.

Meine Brüder waren alle schon auf der Welt, der älteste 5. Meine Mutter, 24 jährige junge hübsche Frau, war ganz auf sich alleine gestellt in der Türkei. Sie hatten alles verkauft, damit mein Vater sich die Fahrt nach Deutschland leisten konnte und lebten in einem 1-Zimmer-Haus, das den Namen Haus eigentlich gar nicht verdient. Die einzige Möglichkeit Kontakt zu halten war die per Brief.

Da die Distanz unerträglich war und mein Vater seine Familie vermisst hatte, kamen meine Mama und meine Brüder auch nach Deutschland. Auch mit der Absicht in ein zwei Jahren zurückzufahren.

So, da wären wir nun, in einem Land, dessen Sprache sie nicht können und sich keineswegs auskennen. Zuerst lebten sie bei türkischen Bekannten - dann zogen sie in ein ehem. Friseurladen, hatten kein Strom, kein warmes Wasser, geschweige denn ein Bad. In einem Wäschekorb haben sie sich gewaschen.
Nach einigen Monaten kamen sie in ein Haus, bei dem die Toilette im Keller war, die Wohnung im 3. OG. Ein Bad war auch in diesem Haus nicht vorhanden. Möbel haben sie auch gebraucht, also hat mein Vater von einem 'netten' Deutschen (Ich nutze bewusst dieses Wort!) gebrauchte Möbel gekauft. Diese waren nicht gerade in einem tollen Zustand, so dass meine Mutter jedes Möbelstück einzeln wieder reinigen musste - mit ihren Händen. Sowohl Polster als auch Matrazen wurden geschrubbt und gebürstet, damit sie genutzt werden konnten. Dafür verlangte der Deutsche sehr wenig Geld, wie er sagte... Einige Jahre später zogen meine Eltern in eine Wohnung, die von der Firma gebaut wurde, endlich eine Wohnung mit allen Sanitäranlagen und wahrer Luxus im Gegensatz zu dem, was sie vorher hatten.
Mit den Ersparnissen leisteten sie sich nun neue Möbel, und siehe da.. die Möbel waren um vieles günstiger als die gebrauchten, die sie vor ein zwei Jahren gekauft hatten.. um vieles günstiger..

Aldi? Kannten meine Eltern damals nicht, die Deutschen Arbeitskollegen aber schon.. das einzige, was sie meinen Eltern gesagt hatten war der Kaufhof mit der Lebensmittelabteilung. Und wir wissen nunmal alle, wie teuer es dort ist..

Im Grunde genommen mussten meine Eltern alles selbst lernen. Ihnen wurde nur das gesagt, was zum eigenen Vorteil der 'Deutschen' diente.

Na, wie gefallen euch nun diese Pauschalisierungen? Wenn meine Eltern so denken würden, wie manche hier im Forum, hätten sie einen Hass gegenüber Deutschen - aber dem ist nicht so.

Sie haben gelernt, dass es auch Menschen hier gab, die nicht auf ihr eigenen Vorteil bedacht waren und wirklich ohne Hintergedanken geholfen haben. Es gab eine Familie, mit denen meine Eltern Freundschaft schlossen. Sie waren streng katholisch, wirklich sehr streng, allerdings hatet damals die Religion keinerlei Auswirkungen auf die Freundschaft. Anstatt sich auszuschließen, versuchte man das gegenüber kennenzulernen. Leider sind die Freunde meiner Eltern inzwischen verstorben, die Kinder sind jedoch jetzt immernoch Bezugspersonen für uns und wir wissen, alle in der Familie, dass wenn es hart auf hart kommt, wir auf sie zählen können.

Was möchte ich damit sagen? Es sind nicht immer die Türken gewesen, die grundlos Mistrauen gegenüber den Deutschen hatten, es gab sicherlich noch viele Beispiele, die ich oben nicht erzählt habe, weil es einfach den Rahmen sprengen würde. Aber es gibt genug Beispiele, die begründen können, warum Türken unter sich geblieben sind und es heute auch zum Teil noch bleiben. Wenn ein Türke etwas erfahren hatte, teilte er es direkt seinen Landsleuten mit, damit diese auch von diesem Vorteil gebrauch machen konnten. Es gab einen Grund für dieses 'unter sich bleiben' und den wollte ich aufzeigen.

Heute ist es nicht unbedingt besser geworden, denn Vorurteile haben den Nachteil, dass sie sich mit der Zeit so verfestigen, dass man denkt sie sind wirklich wahr.

Ich bin froh, dass es hier noch Menschen gibt, die fernab von Vorurteilen schreiben, allerdings macht es mich sehr traurig, wenn ich mit Pauschalisierungen und den Worten 'ihr' und 'wir' versehene Threads lese.

Das heutige Deutschland haben wir alle aufgebaut, Türken, Griechen, Italiener, Franzosen, ...... und Deutsche - das sollte man nie vergessen.
 
AW: Immer Ausreden

Mein Vater kam 1970 nach Deutschland, allein, in ein Land dessen Sprache er nicht verstand. Er war Beamter in der Türkei, während seinem Wehrdienst, und hat Grundschülern das Lesen und Schreiben beigebracht. Seine Absicht in Deutschland war lediglich ein zwei Jahre zu arbeiten und danach wieder nach Hause zurückzukehren.

Meine Brüder waren alle schon auf der Welt, der älteste 5. Meine Mutter, 24 jährige junge hübsche Frau, war ganz auf sich alleine gestellt in der Türkei. Sie hatten alles verkauft, damit mein Vater sich die Fahrt nach Deutschland leisten konnte und lebten in einem 1-Zimmer-Haus, das den Namen Haus eigentlich gar nicht verdient. Die einzige Möglichkeit Kontakt zu halten war die per Brief.

Da die Distanz unerträglich war und mein Vater seine Familie vermisst hatte, kamen meine Mama und meine Brüder auch nach Deutschland. Auch mit der Absicht in ein zwei Jahren zurückzufahren.

So, da wären wir nun, in einem Land, dessen Sprache sie nicht können und sich keineswegs auskennen. Zuerst lebten sie bei türkischen Bekannten - dann zogen sie in ein ehem. Friseurladen, hatten kein Strom, kein warmes Wasser, geschweige denn ein Bad. In einem Wäschekorb haben sie sich gewaschen.
Nach einigen Monaten kamen sie in ein Haus, bei dem die Toilette im Keller war, die Wohnung im 3. OG. Ein Bad war auch in diesem Haus nicht vorhanden. Möbel haben sie auch gebraucht, also hat mein Vater von einem 'netten' Deutschen (Ich nutze bewusst dieses Wort!) gebrauchte Möbel gekauft. Diese waren nicht gerade in einem tollen Zustand, so dass meine Mutter jedes Möbelstück einzeln wieder reinigen musste - mit ihren Händen. Sowohl Polster als auch Matrazen wurden geschrubbt und gebürstet, damit sie genutzt werden konnten. Dafür verlangte der Deutsche sehr wenig Geld, wie er sagte... Einige Jahre später zogen meine Eltern in eine Wohnung, die von der Firma gebaut wurde, endlich eine Wohnung mit allen Sanitäranlagen und wahrer Luxus im Gegensatz zu dem, was sie vorher hatten.
Mit den Ersparnissen leisteten sie sich nun neue Möbel, und siehe da.. die Möbel waren um vieles günstiger als die gebrauchten, die sie vor ein zwei Jahren gekauft hatten.. um vieles günstiger..

Aldi? Kannten meine Eltern damals nicht, die Deutschen Arbeitskollegen aber schon.. das einzige, was sie meinen Eltern gesagt hatten war der Kaufhof mit der Lebensmittelabteilung. Und wir wissen nunmal alle, wie teuer es dort ist..

Im Grunde genommen mussten meine Eltern alles selbst lernen. Ihnen wurde nur das gesagt, was zum eigenen Vorteil der 'Deutschen' diente.

Na, wie gefallen euch nun diese Pauschalisierungen? Wenn meine Eltern so denken würden, wie manche hier im Forum, hätten sie einen Hass gegenüber Deutschen - aber dem ist nicht so.

Sie haben gelernt, dass es auch Menschen hier gab, die nicht auf ihr eigenen Vorteil bedacht waren und wirklich ohne Hintergedanken geholfen haben. Es gab eine Familie, mit denen meine Eltern Freundschaft schlossen. Sie waren streng katholisch, wirklich sehr streng, allerdings hatet damals die Religion keinerlei Auswirkungen auf die Freundschaft. Anstatt sich auszuschließen, versuchte man das gegenüber kennenzulernen. Leider sind die Freunde meiner Eltern inzwischen verstorben, die Kinder sind jedoch jetzt immernoch Bezugspersonen für uns und wir wissen, alle in der Familie, dass wenn es hart auf hart kommt, wir auf sie zählen können.

Was möchte ich damit sagen? Es sind nicht immer die Türken gewesen, die grundlos Mistrauen gegenüber den Deutschen hatten, es gab sicherlich noch viele Beispiele, die ich oben nicht erzählt habe, weil es einfach den Rahmen sprengen würde. Aber es gibt genug Beispiele, die begründen können, warum Türken unter sich geblieben sind und es heute auch zum Teil noch bleiben. Wenn ein Türke etwas erfahren hatte, teilte er es direkt seinen Landsleuten mit, damit diese auch von diesem Vorteil gebrauch machen konnten. Es gab einen Grund für dieses 'unter sich bleiben' und den wollte ich aufzeigen.

Heute ist es nicht unbedingt besser geworden, denn Vorurteile haben den Nachteil, dass sie sich mit der Zeit so verfestigen, dass man denkt sie sind wirklich wahr.

Ich bin froh, dass es hier noch Menschen gibt, die fernab von Vorurteilen schreiben, allerdings macht es mich sehr traurig, wenn ich mit Pauschalisierungen und den Worten 'ihr' und 'wir' versehene Threads lese.

Das heutige Deutschland haben wir alle aufgebaut, Türken, Griechen, Italiener, Franzosen, ...... und Deutsche - das sollte man nie vergessen.

Liabe Lafebesi,

Ich habe deine Geschichte aufmerksam gelesen. Sie steht stellvertretend für die vieler, die in dieser Zeit nach Deutschland kommen.
Mich persönlich macht das seh traurig, weil ich eben auch weiß wie engstirnig und damit ist nur unbedingt die ältere Generation der DEutschen denkt.
Ich komme aus einem kleinen Dorf, wo alle katholisch ware. Ich war das eintige evangelische Kind weit und breit und wurde aus dem Grund allein gemieden.
Ich gehörte auch nicht dazu und deshalb kann ich zumindest ansatzweise versehen, wie sich diese Menschen gefühlt haben bzw. fühlen.
In den kleinen Dörfern ist ein Auländer auch heute teilweise ein Exot den man argwöhnisch betrachtet.
Ich habe als ich dann in die Stadt gezogen bin, mir einen Freundeskreis aufgebaut, wo ich gar nicht geschaut habe, woher die Person kommt. Es war und ist mir wie gesagt, nur der Mensch wichtig und ich würde für meine Freune die aus verschiedenen Ländern kommen alles tun. Ich habe schon früh gemerkt, dass da einiges im Argen liegt und daher bewusst einen Beruf gwählt, der mich näher an diese Menschen bringt.
Ich unterstütze sie seit vielen Jahren und habe dadurch viele Freundschaften aufbauen können. Es gab auch immer wieder Rückschläge, aber die meisten dinge die ich berichten kann, sind positiv. Dieses ganze Thema stimmt mich sehr traurig. Wann werden die Menschen endlich damit aufhören, jeden der anders ist auch anders zu behandeln.
 
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Du sprichst mir aus dem Herzen!

Dieses ewige Ihr und wir ist doch totaler Schwachsinn.

ich als vermeintlich Urdeutscher habe väterlicherseits holländische Vorfahren und meine Mutter ist vor dem Mauerbau aus der DDR abgehauen.
In der Nazizeit musste ihre Familie ständig Ariernachweise erbringen, weil sie alle schwarzhaarig, braunäugig waren und mit ausgeprägten Nasen ausgestattet waren, eben damals dem Idealbild der Juden entsprochen haben. Einige sind auch einfach verschwunden!!
Später dann, nachdem einige Geschwister in den Westen abgehauen waren, wurden sie von der Stasi überwacht, weil sie ja Westkontakte hatten.
Ich wurde andererseits während meiner Bundeswehrzeit mehrmals vom MAD (militärischer Abwehrdienst) verhört, weil ich Ostkontakte hatte und einer meiner Verwandten bei der Volksarmee war. War alles richtig angenehm. Ich wurde als Deutscher behandelt wie ein Nationalfeind :-?
Wenn jeder mal nachforschen würde, welche nichtdeutschen Wurzeln er hat, dann würde er erkennen, dass wir alle irgendwo Ausländer sind.

Was das mit den ewigen Ausreden angent, so ist das auch kein ausländisches Phänomen: der Harz-4-Empfänger, der gar keine Lust hat, auf Jobsuche zu gehen, macht natürlich die Gesellschaft dafür verantwortlich.
der schlechte Schüler und seine Eltern sucht die Schuld beim Bildungssystem.
Der Gewaltverbrecher ist auch nicht verantwortlich, sondern von der Gesellschaft dahin getrieben worden.

Was das thema Integration angeht, so müssen sich beide Seiten darum bemühen, ihre Grenzen im Kopf abzubauen!!
 
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Ergänzend zu meinem Beitrag möchte ich allerdings noch sagen, dass mir meine Arbeit nicht immer leicht gemacht wird.
Ich habe da oft mit sehr heftiger Ablehnung zu kämpfen von den türkischen Familien die partout nicht wollen, dass ihre Kinder einen großen Teil des Tage von einer Deutschen betreut werden, weil sie Angst haben, dass ich sie zu sehr verdeutsche.
Aber nach 12 Jahren habe ich gelernt damit umzugehen und versuche soviel Hilfe zu leisten wie die Familien zulassen.
Hauptsache sie verschließen sich den Hilfsangeboten nicht ganz.
 
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Intergration:

ich bin deutsche ( ohne arischen Nachweiss grins) und lebe seid drei Jahren in der Türkei.
Ich bin in die Türkei gegangen mit einen deutschen Freund den es heute als Partner nicht mehr gibt sondern nur noch als Geschaeftspartner aber das ist ein anderes Thema.
2 Jahre lebten wir davon in Izmir. Tolle und moderne Stadt.
Ich kannte die Sprache nicht und um ehrlich zu sein auch nicht wirklich das Land ( hatte vorher nicht mal Urlaub hier gemacht). Ich hatte es auch nicht gerade sehr einfach und türkisch zumindest für mich ist sehr schwer. Am Anfang bin ich mit englisch ziemlich gut klar hier gekommen ( in der Geschaeftswelt).
ABER ich habe türkisch gelernt noch nicht gut genug aber ich kann mich unterhalten überall. Klar verstehe ich noch nicht alles aber den Zusammenhang und darauf kommt es an und das man sich bemüht jeden Tag ein bischen mehr.
Auch hier muss ich mich intergrieren. Auch in Istanbul. Es kommt immer darauf an in welchen Stadtteil man wohnt. Istanbul ist wunderschön, aber wenn ich im Sommer meinen Minirock angezogen habe ( ich wohne in Soğonle) wurde gleich über mich geredet und detuschelt mit folgenden Argumenten:

Ich deutsche Minirock = leichtes Maedchen

Am Anfang hat mich das sehr geaergert, aber mit der Zeit mache ich mir nichts mehr draus. Denn nur weil Touris es den türkischen Landsleuten in Antalya, Alanya, Adana usw. leicht machen lasse ich mich nicht pauschalisieren. Ich bin auf die Menschen zugegangen habe meine Stadements dazu gegeben und gezeigt das nicht alles so ist wie es den Anschein hat.

Ich habe hier erfahren wieviele unehrliche Menschen es hier gibt im geschaeftlichen Bereich. Bin auch von türkischen Geschaeftsleuten schwer betrogen worden und es wird immer weiter versucht dies zu tun. LÜGEN UND BETRÜGEN.
Aber ich sage nicht alle Türken sind Lügner und Betrüger, denn ich habe auch genauso viele Freunde hier die sehr nett sind und hilfsbereit.

Also, wie überall es gibt immer solche und solche.

Aber Intergration gehört immer dazu. Egel wer wo lebt. Ich für meinen Teil intergriere mich.Ich lerne die Sprache und versuche mich in der Lebensform anzupassen um andere Menschen nicht zu verletzen oder zu provozieren. Aber alles im Rahmen denn mich verlieren lasse ich nicht zu. Ich akzeptiere die Religion jedes Menschen, aber ich lasse mich nicht in Ansichten zwaengen die ich für mich nicht vertreten kann und argumentiere diese auch. Und fahre ich ganz gut.

Ich habe viele Situationen hier erlebt wo Türken meine Gesellschaft nur zu zwei Gründen gesucht haben.

1.) Entweder weil ich deutsche bin und man sich Vorteile finanzieller Art gesucht hat oder durch mich an einen Pass wollte ODER

2.) weil Sie denken alle deutsche sind leicht zu haben. Was ja zu einem gewissen Prozentsatz auch stimmt ( leider). Aber, dies hat viele Ursachen die von der Religion und dem dausfolgenden Leben hier herrühren. Wenn man sich hier etwas mit der türkischen Geschichte und dem Leben hier beschaeftigt ( was ich tue denn ich lebe hier) dann kann man sogar viele und vieles verstehen. NUR man muss nichts das gleişche tun was andere vorleben ( im Urlaub oder wie auch immer).

Nicht alle Touris hier das könnt Ihr mir glauben benehmen sich hier im Urlaub wie es sein sollte. Da könnte man sich manchmal richtig schaemen für die eigenen Landsleute. Haengen den Grosskotz raus und behandeln das türkische Volk wie Menschen 2. Klasse. Aber auch da es gibt solche und solche.

Also, was will ich sagen: Intergration gehört immer dazu. Wenn ich anerkannt werden will und Freunde haben möchte muss ich was dazu beitragen und kann nicht nur erwarten das andere auf mich mit ehrlichen freundschaftlichen Absichten auf mich zukommen.

EGAL WO ICH LEBE ES KOMMT IMMER AUF MICH SELBER AN WAS ICH DARAUS MACHE !!!

Und Pauschalisierung ist schon im Anfang Mist. Und jedem der im Ausland lebt und dem es nicht gefaellt kann das aendern und dort hin gehen wo es einem gefaellt.

Nur dürft Ihr nicht vergessen das es leider den türkischen Landsleuten hier in der Türkei nicht gegeben ist einfach zu gehen um sich ein arbeitsreiches aber auch schönes Leben zu leisten. Ich habe hier in den drei Jahren viel erlebt und es blutet mir das Herz wie schwer manche sich hier durch leben schlagen müssen. Die Türkei hat erst in den letzten 15 Jahren den Aufschwung erfahren. Für viele aber 15 Jahre zu spaet. Aber deswegen sind Sie keine schlechteren Menschen oder Menschen 2. Klasse. Ganz im Gegenteil. Aber ich Freue mich für die Jungen Menschen hier denen zumindestens im Lande heute alle Möglichkeiten offen stehen und dadurch auch ein besseres Leben leben können. Zumindestens sind die Voraussetzungen dafür geschaffen.

LG
 
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