Integration, wirklich ernstgemeint?

AW: Integration, wirklich ernstgemeint?

Nein ege, ich sehe es anders, manchmal möchte ich nur auf Türkisch sprechen, ich habe ein Recht darauf. Ich kann meine Gefühle viel besser auf Türkisch rüberbringen.
Beispiel, ich will sagen" senin gözünün yagini yerim ben"
guck auf Deutsch" ich werde Butter deiner Augen essen". geht nich, oder?

c008.gif

Naja, Öl würde sich in diesem Fall besser anhören. Aber der Angesprochene wird sich doch darüber nicht echauffieren, oder ist der Deutscher?

Aber so, wie du schreibst, bist du des Deutschen umfassender mächtig als viele Deutsche.
Also bist du immer im Vorteil. Wenn du willst, rede Türkisch -
wenn du Lust hast Deutsch!
Verteidigen kannst du deinen Standpunkt in jedem Fall!
c014.gif
 
AW: Integration, wirklich ernstgemeint?

Das meiste, über das man sich hier aufregt, finde ich banal, einfach unwichtig. Würde ich so ticken, hätte ich mit Ausnahme vielleicht von dem ein oder anderen Arbeitskollegen weder türkische/ausländische Freunde noch Bekannte.

In den Augen der meisten bin ich wohl eine Ausnahme, ein "guter Deutscher"- was gegenüber Dritten auch gerne schon mal explizit erwähnt wird. "...ja, der ist Deutscher- (aber) der ist korrekt". Oder im Gespräch mit mir: "Du bist anders" etc.
Wenn ich dann bescheiden widerspreche oder relativiere, wird sogar noch einer draufgesetzt, wie z.B. "Nein, das sagen alle" oder es wird noch emotionaler, sinngemäss mit den Worten, dass sich sogar die meisten Türken hinter mir verstecken müssten.

Eine Ausnahme bin ich vielleicht sogar- weil ich die Nationalität bewusst ausblende auch wenn die anderen es nicht tun. Übrig bleiben individuelle Personen mit einem bestimmten charakteristischen Zuschnitt und bestimmten kollektiven Gewohneiten.
Irgendwann ist die Nationalität in der persönlichen Beziehung völlig in den Hintergrund getreten. Die Schranke im Kopf gefallen, der deutsch-türkische Komplex ist kein Thema mehr und wenn doch, dann unverfänglich, es lässt sich dann idR sehr offen über tatsächliche Probleme sprechen- mE nach häufig sogar besser als hier im forum.


P.S.: So! Genug Selbstbeweihräucherung für heute...:lol:
 
AW: Integration, wirklich ernstgemeint?

Das meiste, über das man sich hier aufregt, finde ich banal, einfach unwichtig. Würde ich so ticken, hätte ich mit Ausnahme vielleicht von dem ein oder anderen Arbeitskollegen weder türkische/ausländische Freunde noch Bekannte.

In den Augen der meisten bin ich wohl eine Ausnahme, ein "guter Deutscher"- was gegenüber Dritten auch gerne schon mal explizit erwähnt wird. "...ja, der ist Deutscher- (aber) der ist korrekt". Oder im Gespräch mit mir: "Du bist anders" etc.
Wenn ich dann bescheiden widerspreche oder relativiere, wird sogar noch einer draufgesetzt, wie z.B. "Nein, das sagen alle" oder es wird noch emotionaler, sinngemäss mit den Worten, dass sich sogar die meisten Türken hinter mir verstecken müssten.

Eine Ausnahme bin ich vielleicht sogar- weil ich die Nationalität bewusst ausblende auch wenn die anderen es nicht tun. Übrig bleiben individuelle Personen mit einem bestimmten charakteristischen Zuschnitt und bestimmten kollektiven Gewohneiten.
Irgendwann ist die Nationalität in der persönlichen Beziehung völlig in den Hintergrund getreten. Die Schranke im Kopf gefallen, der deutsch-türkische Komplex ist kein Thema mehr und wenn doch, dann unverfänglich, es lässt sich dann idR sehr offen über tatsächliche Probleme sprechen- mE nach häufig sogar besser als hier im forum.


P.S.: So! Genug Selbstbeweihräucherung für heute...


c029.gif
a176.gif
 
AW: Integration, wirklich ernstgemeint?


Sooo einfach nicht, aber es geht.
Der Konflikt an sich gehört ja mittlerweise zur gesellschaftlichen Konvention, er ist gewissermassen genormt und ritualisiert. Die Türken sind...Die Deutschen machen...

Wenn man das konsequent ausblendet, tun es die anderen irgendwann auch- soweit sie ihrem Kollektivdenken verhaftet bleiben mit den oben geschilderten Folgen: Du bist ja anders, eigentlich gar kein normaler Deutscher oder Türke, Du passt eigentlich eher zu uns usw.

Das ist dann zwar paradox- aber das stört mich überhaupt nicht, wenn das so gesehen wird. Dem nächsten Deutschen/Türken wird es jedenfalls schon ein ganz klein wenig leichter gemacht...

Ich sage immer, wer ein oder zwei echte Freunde anderer Nationlität hat, wird die negativen Vorurteile früher oder später auf ein erträgliches Mass reduzieren wenn nicht gar über Bord werfen.
 
AW: Integration, wirklich ernstgemeint?

Sooo einfach nicht, aber es geht.
Der Konflikt an sich gehört ja mittlerweise zur gesellschaftlichen Konvention, er ist gewissermassen genormt und ritualisiert. Die Türken sind...Die Deutschen machen...

Wenn man das konsequent ausblendet, tun es die anderen irgendwann auch- soweit sie ihrem Kollektivdenken verhaftet bleiben mit den oben geschilderten Folgen: Du bist ja anders, eigentlich gar kein normaler Deutscher oder Türke, Du passt eigentlich eher zu uns usw.

Das ist dann zwar paradox- aber das stört mich überhaupt nicht, wenn das so gesehen wird. Dem nächsten Deutschen/Türken wird es jedenfalls schon ein ganz klein wenig leichter gemacht...

Ich sage immer, wer ein oder zwei echte Freunde anderer Nationlität hat, wird die negativen Vorurteile früher oder später auf ein erträgliches Mass reduzieren wenn nicht gar über Bord werfen.

Das klappt nicht einmal hier...
Wie soll es draußen funktionieren.

Wirklich so? Die Türken leben schon seit über 40 Jahren in Deutschland (die Gastarbeiter meine ich)...

Hier wurde zwar der Begriff Türke weggelassen, diesen aber mit Gastarbeiter ersetzt. Wo wir wieder beim Thema sind.
 
Top