bonjour Omitier
was Theresia sagte ist viel sinnvoller als Dein erster Vorschlag. Arabisch ist natürlich die Pflichtsprache der Muslime. nur sie wird von, prozentual gesehen, keinem Türken gesprochen :idea: ist also kein Pfennig wert, um sich mit Türken zu verständigen (ich weiss nicht ein Mal, ob man es in pro zehn Tausend es ausdrucken könnte) ...
Türkisch ist wohl essentiell für die Verständigung:
Du kannst eine Stimmung nur in der Sprache treu wahrnehmen... Da es so gut wie gar keine Media in Deutsch für türkische Belange gibt, die grossen türkischen Zeitungen schon gar nicht, könnten Sympathisanten des türkischen Volks wie ich, nur über das Erlernen der Sprache den Betroffenen viel näher kommen!
Natürlich kannst Du die Frage stellen: lohnt es sich?
Auch ist die Sprache wertvoll in der Türkei selbst, je nachdem wie man seine Zeit dort verbringt. Enorm viele Deutsche nutzen die guten Reisemöglichkeiten aus, leben dort aber in ihrer Glasglocke! Ist es ideal ("ich war letztes Jahr beinahe Nudist an einem türkischen Strand")? Als die Deutschen das Gleiche aber Richtung Spanien und Italien machten, waren sie zu einem beachtlichen Prozentsatz diesen Sprachen einigermassen mächtig.
Der Türke ist heute unser allernächster Nachbar. Und im Gegensatz zu den Spaniern oder Italiener damals lässt er sich nicht integrieren. Und man hat selbst keine Möglichkeit die Hälfte (ein Drittel, ein Viertel) des Wegs zu machen, indem man nebenbei seine Sprache in der Schule erlernt, wie es damals mit Spanisch und Italienisch tat. Ganz klar, daß Missverständnisse und Behagen aufkommen muss! Ich bin ziemlich sicher, daß zumindest einige Deutschen, denen es völlig egal ist, welche zusätzliche Fremdsprache sie erlernen, Türkisch erlernen würden, weil sie Mediziner werden wollen, und türkische Patienten antreffen könnten, oder Klempner, und bei türkischen Mietern von Immobiliengesellschaften im Familienbetrieb oft zu tun haben (unbezahlte Rechnungen eintreiben pinocchio !) etc., denn, wenn ich schon Englisch sowieso erlernen muss, also die steht nicht zur Debatte, die kann man als "da" betrachten, und sonst im künftigen Beruf eine Richtung angehen will, wo sonst Fremdsprachen so gut gar keine Rolle spielen (es gibt wirklich viele solche Berufe; die story mit Fremdsprachen und Paradies am Arbeitsplatz, das ist Lug und Trug in mehreren Berufen, sogar in vielen) dann könnte diese Sprache durchaus Türkisch sein, wenn ist nur ein Bisschen was mehr davon habe, als bei Französisch, Italienisch oder Spanisch! Oder weil ich etwas "exotisches" vorziehe!
Merke:
Der Migrant "Türke", ist der einzige nennenswerte Migrant in Deutschland's Geschichte, dessen Sprache, aber dessen auch (stark von der Religion, von einer Geschichte, die hier weitgehendst unbekannt ist, geprägte) Tradition so gut wie total unbekannt UND unerreichbar ist (zumindest vor dem Zeitalter von Wikipedia... es wird langsam besser). und gerade dieser Migrant ist besonders abhängig von seiner Sprache und Tradition, mehr als alle Anderen, wenn man von den Roma absieht (das Problem mit den Roma ist sowieso ganz anders: wir kennen sie nicht, aber sie kennen uns dafür innen und auswendig! und sind in Deutschland wenig).
Fazzit:
Ein Sprachunterricht (Sprachunterricht vermittelt normalerweise kulturelles Wissen! nur für Türkisch bislang nicht: man kann sagen, daß nahezu alle die bisherigen Werke nur Touristik oder Fachwissen vermitteln, als wenn die Türkei weder Kulturland noch historische Weltmacht gewesen wäre... Das ist doch traurig! Wo ist die türkische Lernmethode, die wie in anderen Sprachen Autoren, Märchen, Sagen, Lieder, Geschichte, Staatsstrukturen näher bringt?) könnte Wunder bewirken, sich gegenseitig zu verstehen, und zu schätzen.
salut