AW: Islamphobie
könnte es sein, dass die vermeintliche Phobie von den von der Phobie getroffenen Personen selber auch ausgeht und kultiviert wird.
ich kenne viele Leute, die ursprünglich freundschaftlich zu diesen angeblich betroffenen Personen standen, und bitter enttäuscht sind.
... und enttäuschte Liebhaber kultivieren gern den größtmöglichen Hass; ist es das, was Du eigentlich sagen wolltest? :wink:
Nun, im Grunde ist die Sache doch ganz einfach: man kann von einem oder sogar mehreren Individuen menschlich enttäuscht werden. Dann kann man Kritik üben, protestieren, die Kommunikation abbrechen, was auch immer. Das Recht bleibt einem m.E. unbenommen - ganz gleich, ob jemand nun Muslim, Jude, schwarz, schwul, Brillenträger, arbeitslos, verheiratet, alleinerziehend, Türke, serbokroatischer Stabhochspringer, Bausparer, FDP-Wähler, Opel-Fahrer oder Angehöriger irgendeiner anderen Bevölkerungsgruppe ist. Diese Haltung aber auf ganze Kollektive zu auszuweiten, weil der- oder diejenige neben seinem oder ihrem menschlich besch***eidenen Verhalten zufällig dazuzählt, hat meiner Ansicht nach krankhafte Züge.
Ganz zu schweigen von den wirklich beschränkten Leuten, die ganz selten oder nie Kontakt mit anderen haben und zulassen, aber im Zweifel ganz genau wissen, wie "die" angeblich ticken und sich ausschließlich von Ängsten und Vorurteilen leiten lassen. pinocchio