Ist Impfen so schwer?

AW: Ist Impfen so schwer?

Mein Sohn wurde auch komplett durchgeimpft. Im Nachhinein bin ich mir aber nicht so sicher, ob alle Impfungen wirklich notwendig waren. Man tut es, weil es halt so ist. Ohne sich vorher darüber zu informieren.
Hinter den Impfungen steht auch eine riesengroße Industrie, die Geld verdienen will. Einige Ärzte warne auch davor, es birgt ein Krebsrisiko.
Ich bin nicht vom Fach, dennoch höre ich mir mittlerweile verschiedene Meinungen an, ein konkretes Urteil kann ich mir aber leider immer noch nicht dazu bilden.
Bei der Zeckenimpfung für meinen Sohn habe ich lange überlegt, es schützt ja lediglich vor der FSME, nicht aber vor der Boreoliose( bestimmt falsch geschrieben), und kann auch echt schlimme Nebenwirkungen haben. Doch meine Angst hat überwogen, und ich habe ihn impfen lassen.
 
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.......meine Töchter sind auch voll geimpft, aber nachdem ich einen Impfschaden im Bekanntenkreis gesehen habe wurde mir aber ganz anders!! Geistig behindert ist dieser Junge......:sad:

Ich muss allerdings sagen dass diese Impfung in der ehemaligen DDR stattfand und da wurde wie Susi schon sagte Flächendeckend geimpft, meist egal ob krank oder nicht. Nachdem die Frau mir ihre Geschichte erzählt hatte war ich auch verunsichert und sprach meinen Kinderarzt darauf an. Er meinte dann zu mir "was glauben sie wie die Schäden bei Röteln sind ohne geimpft zu sein? Die Zahl der Impfschäden ist so gering, dass ich persönlich das Risiko nicht eingehen würde.....stellen sie sich vor welche Krankheiten im Kindergarten auf ihr Kind zukommen, wollen sie dieses Risiko eingehen" und meine Antwort war natürlich nein!!
 
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Mein Sohn wurde auch komplett durchgeimpft. Im Nachhinein bin ich mir aber nicht so sicher, ob alle Impfungen wirklich notwendig waren.

Hallo Susan, welche Impfungen sind es den? Die eventuell nicht notwendig gewesen wären.!


Meine Tochter hat auch die ganzen Impfungen, immer schön darauf geachtet, sie hat bisher nur mit 3 Jahren Windpocken bekommen, absolut harmlos und brauchte auch kein Mittel gegen das Jucken usw. Andere Kinderkrankheiten hat sie nicht bekommen, ist das normal?? :?

Ich finde es auch unmöglich das Eltern damit so leichtsinnig umgehen, es ist wirklich sehr wichtig das Kinder geimpft werden. Am meisten impfen die Ökö- Leutchen ihre Kinder nicht. Der Natur freien lauf, oder so! Unglaublich!

Als ich Schwanger war, hat mein Arzt bemerken können das ich nicht gegen Röteln geimpft war, da hat Mama irgendetwas vergessen oder ich war an diesem Tag nicht in der Schule, damals wurden die Mädels in der Schule geimpft dagegen. Ich habe mich nicht verrückt gemacht und gott sei Dank, hat mich damals niemand angesteckt. Später habe ich die Impfung natürlich nachgeholt.
 
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....meine beiden Töchter haben auch nur Windpocken gehabt, ich übrigens auch!!

.....in meiner Schwangerschaft ist mein Arzt ein bisschen komisch geworden als er meinen Röteltiter sah...Röteln sind wohl in der Schwangerschaft höchst gefährlich für das Kind......es wurde direkt nochmal getestet und ich wurde eindringlichst befragt ob ich Kontakt zu Rötelkranken hatte oder ich mich schlecht gefühlt hätte in letzter Zeit oder vielleicht Fieber gehabt habe.....totale Panik in der Praxis "gr".......dann musste ich 4 Wochen auf das Ergebnis warten und siehe da......ich bin imun gegen Röteln.....bei der zweiten Schwangerschaft war der Titerwert sogar doppelt so hoch....aber da war ja alles klar.....ich habe diese Impfe in der Schule bekommen!!:biggrin:
 
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Die Frage, welche Impfung evtl nicht so wichtig wäre, ist schwer zu beantworten. Andersherum: Tetanus ist extrem wichtig, Polio denke ich auch. Aber die Zeckenimpfung z.B.?? Diphterie, welche Risikien gibt es hier, und sind Röteln so schlimm? Klar für Mädchen empfielt es sich wg. einer Schwangerschaft. Keuchhusten??
Ich selbst bin von berufswegen gegen Hepatitis B geimpft, hätte mich aber fast mit Hepatitis C angesteckt ( auch auf der Arbeit). C ist wohl die schlimmste Form, also hätte mir die Impfung nichts gebracht.
Als Kind hatte ich viele Kinderkrankheiten, ich weiss nicht, ob es Glück war, oder ob meine Mum recht hatte, mich all dem auszusetzten, damit mein Körper natürliche Antikörper bilden kann. Das weiss wohl nur der Liebe Gott.
Aber ebenso kann ich nicht wissen, wie sehr die Impfungen mein eigenes Kind vielleicht schon vor schlimmen Krankeheiten geschützt haben.
 
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Das ist gut zu wissen Booker, mehr Kinderkrankheiten wollen wir auch nicht, reicht aus :mrgreen:

Bei mir haben sie auch die Alarmglocken in der Praxis klingeln lassen, ich war unter Schock und alle in der Praxis, weil ich nicht geimpft war.. Die gleichen Fragen haben sie mir auch gestellt, am liebsten wollten sie mich 9 Monate in Quarantäne stecken :?

Anschließend habe ich den Arzt gewechselt, der war mir auch zu hysterisch, ich bekam immer eine Gänsehaut. Der neue Arzt war ziemlich cool und ganz gelassen, man kann ja auch nicht geimpft werden, während der Schwangerschaft, somit solle ich nur die Ruhe bewahren, wird alles gut und siehe da ... Kerngesundes Kind... :-D

 
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und sind Röteln so schlimm? Klar für Mädchen empfielt es sich wg. einer Schwangerschaft.

Sehr hohes Risiko
Infiziert sich eine werdende Mutter in der Frühschwangerschaft mit Röteln, kann das schwerwiegende Folgen für das Ungeborene haben. Das Risiko einer Fruchtschädigung steigt bis auf 60%, wenn die Erstinfektion während der ersten acht Wochen erfolgte. Charakteristisch für die Röteln-Schädigung sind Herzfehler, schwere Augen- und Hirnfehlbildungen oder Taubheit. Oft treten die genannten Defekte gemeinsam auf. In schweren Fällen kann es auch zu einer Fehl- oder Totgeburt kommen.

quelle http://9monate.qualimedic.de/Roeteln.html
 
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Hinter den Impfungen steht auch eine riesengroße Industrie, die Geld verdienen will. Einige Ärzte warne auch davor, es birgt ein Krebsrisiko.
Ich bin nicht vom Fach, dennoch höre ich mir mittlerweile verschiedene Meinungen an, ein konkretes Urteil kann ich mir aber leider immer noch nicht dazu bilden.
Bei der Zeckenimpfung für meinen Sohn habe ich lange überlegt, es schützt ja lediglich vor der FSME, nicht aber vor der Boreoliose( bestimmt falsch geschrieben), und kann auch echt schlimme Nebenwirkungen haben.

Klar, natürlich stecken immer auch Interessen der Pharma-Industrie dahinter. Einerseits. Und man kann zu Recht misstrauisch werden, wenn man sieht, wie und mit welchem Aufwand bestimmte Präparate für relativ neue "Mode"-Erkrankungen in den Markt gedrückt werden. Manchmal hab ich, überspitzt gesagt, den Eindruck, erst existiert das Medikament, dann wird die Krankheit dazu kreiert.

Nur: Bei hochansteckenden Geschichten wie Masern, Röteln, Diphterie usw. ist es definitiv umgekehrt. Und diese Krankheiten sind alles andere als ohne, auch wenn wir uns dank guter Behandlungsmöglichkeiten und der Tatsache, dass an jeder Ecke ein Arzt verfügbar ist, gern darüber hinwegtäuschen. Insofern finde ich sämtliche Standardimpfungen schon sehr nötig und angebracht.

Was FSME betrifft - mein Kind und ich sind nicht dagegen geimpft. Wären wir alle Naselang im Wald unterwegs oder würden wir weiter im Süden leben, würde ich es höchstwahrscheinlich machen. Aber die Wahrscheinlichkeit, ausgerechnet mitten in der Stadt oder am Meer von einer Zecke angesprungen zu werden, die FSME überträgt, scheint mir nicht allzu groß. Glücklicherweise machen das ja auch längst nicht alle Zecken.. ;) Und der Hund wird regelmäßig mit einem Anti-Floh-Zecken-und-sonstwie-Zeug behandelt, nach ungebetenen Begleitern abgesucht und dann: Adieu!, weg damit!

Im Endeffekt kann nur jeder für sich selbst entscheiden, was sinnvoll ist. Zumindest die Standards, finde ich, sollten unbedingt sein. Alles Weitere hängt davon ab, wie wahrscheinlich es ist, sich was einzufangen. Wäre ich viel Ausland zugange, wäre ich mit Sicherheit so durchimprägniert wie Papatya, aber die Gelbfieber-Impfung z.B. ist bei mir abgelaufen, und wenn's wieder nötig sein sollte, lass ich's halt machen.

Ansonsten kann man sich über Impfstoffe und andere Präparate, wenn man Sinn dafür hat, unabhängig von PR-Interessen der Pharmaindustrie beispielsweise hier schlau lesen. Und zusätzlich die Rote Liste zu Rate ziehen. Aber nur, wenn man nicht jede, im Verhältnis von 1:100.000 beschriebene Nebenwirkung lustvoll an sich selbst beobachten will. Für Hobby-Hypochonder ist das eher nix. ;) Ansonsten gilt, was aus jeder TV-Werbung bekannt ist: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

;)
anouk
 
AW: Ist Impfen so schwer?

http://de.wikipedia.org/wiki/Keuchhusten

http://de.wikipedia.org/wiki/Diphtherie

Egal wo man sich mit den o.g. Krankheiten anstecken kann, ich möchte nicht das eines meiner Kinder so etwas bekommt.....:-?


Wer sollte sich impfen lassen (FSME)?

Urlauber sollten sich rechtzeitig vor Urlaubsantritt informieren, ob in ihrem Urlaubsgebiet FSME verbreitet ist.
Impfärzte und Gesundheitsämter haben Landkarten, in denen FSME-Gebiete eingetragen sind.
Risikopersonen (Wald- und Forstarbeiter, Jäger, Landwirte) in FSME-Gebieten sollten generell geimpft werden.​

Und wer schützt vor Borreliose?

Borrelien sind eine Bakterienart, die ebenfalls von mitteleuropäischen Zecken übertragen wird. Neben Hautausschlag, Gelenkschwellungen und Fieber können auch sie Hirnhautentzündungen und Lähmungen verursachen. Borrelien sind weiter verbreitet als FSME-Viren. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es derzeit noch nicht. Allerdings kann die Borreliose gut mit Antibiotika behandelt werden.​


@Susan, also kann die Borreliose behandelt werden, aber wenn man in einem Gebiet wohnt wo FSME verbreitet ist finde ich die Impfung wirklich sinnvoll!!
Ich denke außerdem dass sich die Gemüter scheiden bei der Frage ob Impfen nötig ist oder nicht, ich würde immer die sichere Seite wählen....​
 
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