Sabine
Well-Known Member
Weiß nicht wie weit es der eine oder andere verfolgt hat, aber bei meinem Mann läuft ja gerade eine Kündigungsschutzklage, da er (und 4 andere) zum 30.09. ohne Angabe von Gründen gekündigt wurden.
Mein Mann arbeitet (noch) als Gabelstaplerfahrer in einer Behindertenwerkstatt. Allerding nicht für die Behindertenwerkstatt selber, sondern er ist angestellt in einer Zeitarbeitsfirma, die ihre Leute für die Behinderten-Werkstatt arbeiten läßt. Zeitarbeitsfirma gehört der Tochter des Chefs der Behinderten-Werkstatt...
Die Güteverhandlung ist gescheitert, weil der Anwalt der Zeitarbeits-Firma überhaupt nicht informiert und von den Vorgängen in der Firma keine Ahnung hatte. Neuer Termin zum Kammertermin ist am 20.12.
Kurz nach der Kündigung hatte mein Mann schon mal mündlich ein Angebot der ZA-Firma bekommen, weiter für 22 Stunden dort als Fahrer für den Behindertentransport zu arbeiten. Also Morgens holt er alle ab und fährt sie zur Werkstatt. Danach hat er Leerlauf. Und Nachmittags bringt er die Behinderten wieder nach Hause. Jetzt arbeitet er 35 Stunden/Woche. War also ein Witz. Zum Verdienstausfall kommt auch noch doppeltes Benzingeld. Denn die Strecke zur Arbeit ist morgens und nachmittags je 2 Mal zu fahren. Einfache Strecke 20 Kilometer. Der Bus bleibt in der Arbeitszeit der Behinderten (also von 7.30 - 15.45 h) auf dem Betriebsgelände stehen. Er darf nicht mit nach Hause genommen werden.
Langer Rede kurzer Sinn:
Gestern hat mein Mann das neueste Angebot bekommen. Diesmal schriftlich. Er kann jetzt ab 01.12.2012 als Fahrer anfangen, dann allerdings für 32,5 Stunden. Immer noch weniger als jetzt, aber wenn der Stundenlohn stimmt, kommt es wieder auf´s gleiche raus. Der doppelte Benzinverbrauch bleicht allerdings Knackpunkt...
So wie ich das aus dem Schreiben rauslese, kann er von Montag, 01.10.2012 bis 30.11.2012 so wie bisher arbeiten, danach als Fahrer. Wenn er das Angebot allerdings ablehnt, wäre er ab 30.11.2012 arbeitslos. Was das soll verstehe ich allerdings nicht, denn er hat doch schon eine Kündigung per 30.09.2012 und bräuchte eigentlich am Montag nicht mehr zur Arbeit zu erscheinen.
Mein Göttergatte ist tatsächlich am Überlegen, das Angebot anzunehmen nur um nicht arbeitslos zu werden, obwohl alles darauf rausläuft, daß er den Kündigungsschutzprozeß gewinnt. Nur deswegen, hat er vermutlich auch das neue Angebot bekommen, denn Firma sieht sich schon verlieren.
Was würdet ihr tun ??
Mein Mann hat offiziell nichts gelernt und zumindest aus seinen türkischen Beschäftigungen keinerlei Zeugnisse nachzuweisen. Was neues zu finden ist nicht einfach. Bisher kamen nur Absagen auf seine Bewerbungen zurück...
Wollte eigentlich mal unseren Anwalt dazu befragen, aber der ist heute auswärts und nicht zu erreichen. Spätestens Freitag muß Männe sich entschieden haben...
Freue mich über jegliche Anregung und Tipps !!
Mein Mann arbeitet (noch) als Gabelstaplerfahrer in einer Behindertenwerkstatt. Allerding nicht für die Behindertenwerkstatt selber, sondern er ist angestellt in einer Zeitarbeitsfirma, die ihre Leute für die Behinderten-Werkstatt arbeiten läßt. Zeitarbeitsfirma gehört der Tochter des Chefs der Behinderten-Werkstatt...
Die Güteverhandlung ist gescheitert, weil der Anwalt der Zeitarbeits-Firma überhaupt nicht informiert und von den Vorgängen in der Firma keine Ahnung hatte. Neuer Termin zum Kammertermin ist am 20.12.
Kurz nach der Kündigung hatte mein Mann schon mal mündlich ein Angebot der ZA-Firma bekommen, weiter für 22 Stunden dort als Fahrer für den Behindertentransport zu arbeiten. Also Morgens holt er alle ab und fährt sie zur Werkstatt. Danach hat er Leerlauf. Und Nachmittags bringt er die Behinderten wieder nach Hause. Jetzt arbeitet er 35 Stunden/Woche. War also ein Witz. Zum Verdienstausfall kommt auch noch doppeltes Benzingeld. Denn die Strecke zur Arbeit ist morgens und nachmittags je 2 Mal zu fahren. Einfache Strecke 20 Kilometer. Der Bus bleibt in der Arbeitszeit der Behinderten (also von 7.30 - 15.45 h) auf dem Betriebsgelände stehen. Er darf nicht mit nach Hause genommen werden.
Langer Rede kurzer Sinn:
Gestern hat mein Mann das neueste Angebot bekommen. Diesmal schriftlich. Er kann jetzt ab 01.12.2012 als Fahrer anfangen, dann allerdings für 32,5 Stunden. Immer noch weniger als jetzt, aber wenn der Stundenlohn stimmt, kommt es wieder auf´s gleiche raus. Der doppelte Benzinverbrauch bleicht allerdings Knackpunkt...
So wie ich das aus dem Schreiben rauslese, kann er von Montag, 01.10.2012 bis 30.11.2012 so wie bisher arbeiten, danach als Fahrer. Wenn er das Angebot allerdings ablehnt, wäre er ab 30.11.2012 arbeitslos. Was das soll verstehe ich allerdings nicht, denn er hat doch schon eine Kündigung per 30.09.2012 und bräuchte eigentlich am Montag nicht mehr zur Arbeit zu erscheinen.
Mein Göttergatte ist tatsächlich am Überlegen, das Angebot anzunehmen nur um nicht arbeitslos zu werden, obwohl alles darauf rausläuft, daß er den Kündigungsschutzprozeß gewinnt. Nur deswegen, hat er vermutlich auch das neue Angebot bekommen, denn Firma sieht sich schon verlieren.
Was würdet ihr tun ??
Mein Mann hat offiziell nichts gelernt und zumindest aus seinen türkischen Beschäftigungen keinerlei Zeugnisse nachzuweisen. Was neues zu finden ist nicht einfach. Bisher kamen nur Absagen auf seine Bewerbungen zurück...
Wollte eigentlich mal unseren Anwalt dazu befragen, aber der ist heute auswärts und nicht zu erreichen. Spätestens Freitag muß Männe sich entschieden haben...
Freue mich über jegliche Anregung und Tipps !!