AW: kann man davon wirklich leben?
Ich kann mit dem ältesten Gewerbe der Welt aber auch nicht wirklich was anfangen, obwohl ich es insgesamt nicht so verbissen sehe. Mich stört aber das oft kriminelle Umfeld und ich weiß, ich würde nie zu einer Prostituierten gehen.
Das ist vermutlich genau das Argument der beschriebenen Sugar Daddys.
Ich kann an der Geschichte an sich nichts schlimmes finden. Jeder weiß, worauf er sich einlässt und bekommt, was er will.
Was mir allerdings gar nicht gefällt, ist die moralisierende und tendenziöse Berichterstattung.
Helen Croydon sucht Liebe und versucht es mit Sex. Das ist der erste Satz des Artikels. Aber es gibt dafür keinen Beleg, es bleibt eine reine Behauptung.
aber sie suche diese heute in der realen Welt und nicht über das Internet. Vielleicht, weil das weniger verzweifelt ist. Und was soll das? Das ist auch wieder eine reine Spekulation - und zwar nicht die von Helen Croydon.
Sie setzt ganz vorsichtig einen Fuß vor den anderen und gleicht den unsicheren Gang mit ihren Armen aus. Es sieht ein bisschen so aus, als ob sie strauchelt. Auch das ist eine tendenziöse Art, zu beschreiben, dass jemand auf den Schuhen, die er trägt, nicht laufen kann. Mit dem Ziel, das bis dahin frei erfundene Bild noch zu verfestigen.
Ich denke, Helen Croydon wollte schlicht Publicity für ihr Buch. Offenbar hat sie aber vorher nicht ausreichend recherchiert, welche Art Medium der Spiegel ist.