Kleine Einsteins

  • Ersteller des Themas Cindy07
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AW: Kleine Einsteins

Ein Hochbegabter muss nicht unbedingt intelligent sein, je nach Art seiner Begabung. Häufigster Suizidimpuls ist aber psychische Krankheiten und die sind sowohl bei überdurchschnittlich als auch bei unterdurchschnittlich intelligenten Menschen häufiger als im Mittel.
 
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Das Maß hierzulande ist der Intelligenzquotient. Ab 130 gilt ein Kind als hochbegabt.

Ich finde aber sehr zweifelhaft, bei Kindern auf relative Testergebnisse abzustellen. Je geringer das Alter, desto größer ist meiner Meinung nach Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte Differenz zur Vergleichsgruppe zu erzielen. Zwar habe ich nie einen wissenschaftlichen Test gemacht, aber die Aufgaben sind ja geläufig, und diesbezüglich fühle ich mich seit etwa dem 14. Lebensjahr sehr auf dem absteigenden Ast.
 
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Nachdem bei meinem Ex-Freund aufgrund eines IQ-Tests während des berufsbegleitenden Studiums Hochbegabung zu vermuten ist, habe ich ein paar Bücher darüber gelesen.
Darin steht z.B., dass viele hochbegabte Erwachsene erst sehr spät von ihrer Hochbegabung erfahren und erst dann eine Erklärung dafür haben, wieso sie sich schon immer "wie von einem anderen Planeten" gefühlt haben. Im Übrigen können viele Hochbegabte aus Unkenntnis ihre Begabungen nicht zwingend optimal nutzen.

Die Tochter einer Freundin ist hochbegabt, konnte schon mit 1,5 Jahren fließend sprechen.

Ich finde die Auseinandersetzung mit Hochbegabten total spannend und bereichernd, aber manchmal auch sehr sehr anstrengend :mrgreen:, weil immer alles 1000-fach hinterfragt wird.
 
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