Kostbare Zeit

AW: Kostbare Zeit

Ja, das ist so. Dagegen fühlt man sich so klein. Alles andere wird so
nebensächlich. Es ist wirklich so, man überlegt, hat man dem Menschen
wirklich gezeigt, wie sehr man ihn geliebt hat? Ich träume sehr oft von
ihr. Das ist dann immer so echt. Manchmal schimpft sie mit mir, manchmal
lacht sie.

der alltag lässt einen manchmal vergessen - menschen die man liebt, dies auch zu sagen - zu zeigen. aber was deine mutter anbelangt, sie wird es gewusst haben wie sehr du sie geliebt hast und noch liebst. es ist schön wenn du von ihr träumst.
 
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der alltag lässt einen manchmal vergessen - menschen die man liebt, dies auch zu sagen - zu zeigen. aber was deine mutter anbelangt, sie wird es gewusst haben wie sehr du sie geliebt hast und noch liebst. es ist schön wenn du von ihr träumst.

Ich denke auch, sie hat es gewusst. Die paar Streitigkeiten, die wir
hatten, waren normal im Abnabelungsprozess, denke ich. Es hat auch
nie lange gedauert, weil wir es beide nicht ertragen haben. Aber man
überlegt sich trotzdem, hätte man nicht noch mehr tun können.
 
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Mir tut es so Leid, dass sie nicht mehr Zeit mit ihren Enkelkindern
hatte. Es sind die Kinder von meinem Bruder. Auch für die Kinder
tut es mir Leid.
 
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wir denken immer, wir hätten genug Zeit .
Aber erst der tod zeigt uns das gegenteil. und lässt uns erkennen wie wir unsere Zeit vergolden. Das musste ich dieses jahr auch erkennen aber ich kann es nicht ungeschehen machen. Und das tut am meisten weh-:cry:
 
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Wenn man sterbenskrank ist, dass muss furchtbar sein, ich meine, wenn
man weiß, dass es nicht mehr lange dauert. Ich will gar nicht wissen,
wann es soweit ist. Deshalb würde ich auch nie zu einer Wahrsagerin gehen.
 
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Ich denke auch, sie hat es gewusst. Die paar Streitigkeiten, die wir
hatten, waren normal im Abnabelungsprozess, denke ich. Es hat auch
nie lange gedauert, weil wir es beide nicht ertragen haben. Aber man
überlegt sich trotzdem, hätte man nicht noch mehr tun können.

dieses " wenn " lässt einen nie los christiane. hinterher hat man immer solche gedanken. man fragt sich habe ich genug getan, habe ich dies oder das gesagt ? es gehen einem tausende fragen durch den kopf. leider kann niemand einem diese fragen beantworten - man kann dies nur selbst tun. in dem man sein gewissen befragt und wenn dir das nicht zu schaffen macht, dann ist alles gut.
 
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dieses " wenn " lässt einen nie los christiane. hinterher hat man immer solche gedanken. man fragt sich habe ich genug getan, habe ich dies oder das gesagt ? es gehen einem tausende fragen durch den kopf. leider kann niemand einem diese fragen beantworten - man kann dies nur selbst tun. in dem man sein gewissen befragt und wenn dir das nicht zu schaffen macht, dann ist alles gut.

Ja, es ist wohl normal, wenn einem solche Sachen durch den Kopf gehen.
Auf jeden Fall bin ich dankbar, dass ich sie hatte. Ich würde jedem Kind
so eine Mutter wünschen. Dann gäbe es so etwas wie Misshandlungen
nicht, sondern Liebe pur. So einen Vater natürlich auch.
 
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Habt ihr euch mal Gedanken gemacht, wie lange ihr wohl geliebte Menschen um euch haben werdet.

Wenn ich an meinen Vater denke, er wird nächstes Jahr 70. Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Ich wünsche ihm ein langes Leben. Wie oft seht ihr Menschen, die euch am Herzen liegen? Meinen Vater, um bei ihm zu bleiben, sehe ich vielleicht 1xWoche (ca. 1 Stunde). Das sind gerade mal 48 Stunden im Jahr - 2 Tage. 20 Tage in 10 Jahren, über der durchschnittlichen Lebenserwartung. Ich finde das erschreckend.

Vielleicht sollten wir mehr Zeit mit ihnen verbringen.

Dein beitrag hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich habe große angst davor menschen die mir nahestehen zu verlieren. diese ängste habe ich von seit meiner kindheit und liegen wohl darin begründet, dass ich im alter von 11 jahren meinen vater verloren habe. obwohl das schon so lange her ist, erinnere ich mich noch sehr genau an diesen tag. an die verzweiflung meiner mutter und wie sehr sie sich in der zeit danach an meine schwester und mich geklammert hat.meine mutter wurde danach sehr krank und die angst auch sie zu verlieren, war immer gegenwärtig.heute ist meine mutter 82 und es geht ihr immer schlechter. ich fahre morgens früh, bevor ich zur schule gehe zu ihr und helfe ihr.ich habe immer versucht auch neben familie und beruf immer für sie dazusein und sie auch so oft es geht zu besuchen.
ob es der frühe tod meines vaters war der in mir die angst jemanden zu verlieren ausgelöst hat, weiß ich nicht. Ich habe ständig die angst menschen der mir nahe stehen zu verlieren. meine kinder lasse ich diese angst nicht spüren, weil ich nicht möchte das sie sich dadurch eingeengt fühlen könnten.
 
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einen geliebten menschen zu verlieren ist immer schlimm und noch
schlimmer ist es, wenn man diesen menschen nicht gesagt hat, wie
sehr man ihn liebt!

mein dad ist nun fast 4 jahre tot, er strab mit ende 70! er hat sich
4 jahre gequält bevor die erlösung kam. ich war 2 mal die woche bei ihm,
dann habe ich eine zeit ausgesätzt, da ich seelisch sehr niedergeschlagen
war, dann wurde die krankheit schlimmer und ich war täglich bei ihm

meine mam hatte letztes jahr ein schlaganfall, vorher habe ich meine
mam 3-4 mal die woche gesehen für mehrere stunden, nun sehen wir uns
täglich,da wir sie zu hause pflegen. sie sit jetzt 72 jahre alt.

meine geschwister sehe ich mehrmals die woche, nicht alle , aber über
die hälfte. ,meine freunde sehe ich leider seltener, aber telefonieren
einmal die woche!
 
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