Gesundes Mitgefühl sollte zu positivem, pragmatischem Handeln führen und nicht als gehegter Gedanke zur persönlichen Belastung werden.
Andernfalls ist man in einer psychologischen Verfassung, die im Grunde genommen derjenigen gleicht, aus der heraus unwahre Geschichten erzählt werden.
Würde Inanmam in sich selbst ruhen, bräuchte sie solche Geschichten nicht.
Emotionaler Druck- woher und warum auch immer ist niemals sinnvoll, genausowenig wie das Verhalten, das oftmals damit einhergeht.
Das gilt auch im Hinblick auf die hier geäusserte moralische Entrüstung.
Es ist ja nicht so, dass hier jemand zu Schaden gekommen ist.
Warum nicht einfach erleichtert sein, dass es nicht passiert ist?
Darüberhinaus könnte man sich vielleicht noch fragen, warum Inanamam sich so verhält- anstatt sie zu verurteilen.
Nicht das das moralisch geboten wäre- woraufhin sich jedoch wieder die Frage stellt, welches Mitgefühl ist wertvoll, welches nicht?