Premier Erdoğan hat vor ein paar Tagen bekanntgegeben, dass in seinem Büro zu Hause Abhörwanzen gefunden worden seien. Er selbst beschuldigte Akteure innerhalb des "Tiefen Staates", ohne genau zu sagen, wen genau er meine. Nun schießen die Spekulationen ins Kraut. Zu den Verdächtigen zählt auch die Gülen-Bewegung, der vorgeworfen wird, sie unterwandere die Sicherheits- und Justizbehörden. Mit der Gülen-Bewegung liegt Erdoğan über Kreuz, seit der Chef des Geheimdienstes (MİT), Hakan Fidan, von einem Sondergericht zu Geheimgesprächen mit PKK-Kreisen aussagen sollte. Die Regierung schaffte daraufhin die Sondergerichte kurzerhand ab, unter dem Protest Gülen-naher Medien.
Der Verdacht, der Premier könnte abgehört werden, wurde zuerst vom Vizechef der Oppositionspartei CHP, Gürsel Tekin, geäußert, als gleichzeitig das Büro des Premier renoviert und sämtliche Personenschützer ausgetauscht wurden.
Der Gülen-Bewegung nahestehende Medien vermuten "illegale Gruppen" innerhalb des Militärs hinter der Abhöraktion.
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das war eine Zusammenfassung dieses Artikels:
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