Miss Dynamite
New Member
Hallo liebe TT-ler,
erstmal an alle vielen Dank für die nette Aufnahme in eurem Forum.
Nun werde ich mal Anfangen euch von meiner Geschichte mit ungewissem Ausgang zu erzählen…
Meine beste Freundin und ich hatten irgendwann mal im Laufe dieses Jahres beschlossen zusammen einen richtigen Faulenzer- und Weiberurlaub zu verbringen.
Gesagt getan, die Recherche nach einem schönen Urlaubsort, der auch noch bezahlbar ist, begann. Immer wieder viel unsere Wahl auf die Türkei zurück, die besten Preise und die besten Wetterprognosen für Ende September!
Und da wir beide auch noch nie dort waren, buchten wir schließlich eine Woche in einem schnuckeligen kleinen Hotel.
Wie wir uns erhofft hatten war das Hotel klasse, das Wetter spitze und die Leute super nett.
Die Tage verbrachten wir wie es sich gehört meist auf der Strandliege, inspizierten die Umgebung und ließen es uns im Hamam gut gehen!
Abends gingen wir ab und an runter zum Strand in die Hotel eigene Bar. Schnell kamen wir mit dem DJ ins Gespräch, da dieser sehr gut Deutsch konnte. Der dazugehörige Barkeeper allerdings war zwar freundlich, wirkte aber trotzdem verschlossen. Oft schaute er ziemlich traurig und manchmal auch irgendwie wütend, man wusste nicht so richtig woran man bei ihm war. Auch wenn man ihn mal am Strand sah, war er keiner von den Typen die ständig mit den Mädels flirteten oder rumschäkerten.
Eines Abends, als nicht so viel los war in der Bar, kam erst der DJ (D) an unseren Tisch und schließlich auch der bis dahin ziemlich mysteriöse Barkeeper (B). Wir unterhielten uns über dies und das, D übersetze alles ins türkische für B da dieser nur zusätzlich noch Englisch sprach. Ich war überrascht wie nett und zuvorkommend B doch war und dachte so bei mir, wie der erste Eindruck doch manchmal täuschen kann.
Auch wenn uns ab und an mal die Englischvokabeln verließen und D aushelfen musste, war ich von seiner Art zu erzählen ziemlich fasziniert. So voller Temperament und Leidenschaft.
Es wurde ein lustiger und langer Abend mit den Jungs, allerdings ohne flirten und anbaggern ihrer und unsererseits.
Am nächsten, unserem leider bereits vorletzten Tag, machte uns das Wetter ab Mittag einen Strich durch die Rechnung. Ein Gewitter zog über uns hinweg und es regnete in Strömen.
Da es für mich im Urlaub aber nichts schlimmeres gibt als auf dem Zimmer sitzen zu müssen, waren wir trotz des Unwetters am Strand und unterhielten uns bei Tee und Kaffee mit den Einheimischen und anderen Touri's. Es wurde ein gemütlicher multiculti Nachmittag und die Zeit verging wie im Fluge.
Obwohl ich aber schon die ganze Zeit darauf lauerte dass sich das Gewitter endlich verzog und ich, im dann sicher noch wärmeren Wasser, einen Strandspaziergang machen konnte.
Gesagt getan, Schuhe und Hose aus und los ging's, ich stand am Wasser und blickte aufs Meer hinaus, wo immer noch weit draußen die Blitze über den Himmel zuckten.
Der Gedanke daran morgen abreisen zu müssen stimmte mich gerade etwas traurig, als jemand zu mir sagte "Hey, lets take a walk". Ich drehte mich um und B stand vor mir, als just in dem Moment sein Handy klingelte, er machte eine entschuldigende Handbewegung und wir gingen langsam los. Der Anruf dauerte eine ganze Weile, aber es machte mir Spaß der fremden Sprache und seiner energischen Stimme zu lauschen obwohl ich natürlich kein Wort verstand.
Als er dann fertig war, versuchten wir uns auf Englisch zu verständigen was er so macht, wo er her kommt na ja der üblich Smalltalk eben. Er wollte dann auch alles über mich wissen, ob ich schon einmal in der Türkei war und ob ich denn wieder kommen würde.
Was für eine Frage, natürlich würde ich wieder kommen, durch die Herzlichkeit und Offenheit der Menschen dort hatte ich mich sofort in das Land verliebt. Er wollte gleich wissen wann ich denn wieder kommen würde, ob vielleicht gleich nächstes Jahr. Ich erklärte ihm das ich Ende nächstes Jahr erst mal für ein Jahr nach Australien gehe, aber vielleicht klappt es ja vorher noch. Langsam gingen wir zurück, da ich meine Freundin nicht so lange warten lassen wollte und verabredeten uns noch für den selben Abend um etwas trinken zu gehen.
Also hatten meine Freundin und ich ein straffes Abendprogramm vor uns, schnell duschen, umziehen, Abendessen und ab zum vereinbarten Friseurtermin der auch noch anstand.
Die Jungs wollten uns dann abholen, kamen aber natürlich schon eher und sahen uns dann mit voller Lockenwicklermontur beim Friseur sitzen (war ja überhaupt nicht peinlich).
Frisch gestylt ging es dann nach einer Weile los in die nächste Bar. Dort angekommen schnappte ich mir einen Stuhl, als D mich plötzlich fragte ob er da sitzen könne. Er würde gern den Fernseher sehen, da dort diesen Abend wohl ein Fußballspiel übertragen wurde. Also setze ich mich auf den Stuhl daneben. Natürlich der neben B.
War ja gar nicht auffällig was der Plan der beiden Jungs war, da man auch von dem Platz aus den Fernseher prima sehen konnte. :wink:
Es wurde wieder ein sehr lustiger Abend, haben erzählt und getanzt und die Zeit verging wie immer viel zu schnell. Wir Mädels saßen immer noch in unseren T-Shirts da während die Jungs schon gefroren haben. Ich konnte das kaum glauben und zum beweis hielt mir B seine Hand hin. Es wäre wirklich kalt, ich könne das an seiner Hand testen. Gesagt getan, sie war wirklich kalt, aber meine ließ er dafür dann den Abend nicht mehr los. :-o
Haben dann noch unsere Handynummern getauscht und meine Freundin und ich fielen dann gegen drei ins Bett. Der Tag der Abreise stand ja bevor.
Am nächsten Tag war wieder strahlender Sonnenschein, also schnell Koffer gepackt und noch mal ab zum Strand. Ein letztes mal planschen und Sonne tanken. Haben uns dann schweren Herzens von allen verabschiedet. B lief noch ein Stück mit uns in Richtung Hotel, er wollte gern mit mir noch ein Stück alleine gehen. Leider waren wir aber schon so unter Zeitdruck das wir uns sputen mussten um zum Hotel zurück zu kommen. Also kurz gedrückt, ein Knutsch auf die Wange, ein „i call you the next days“ von ihm und das war’s dann. :-?
Als ich mich noch mal umdrehte stand er immer noch da und sah uns nach, ich winkte kurz und dann war er verschwunden.
Schnell die Koffer geschnappt rein in den Bus und ab zum Flughafen. Schon auf der Fahrt dahin war ich tot traurig. Im Flugzeug dann war ich dann heilfroh das die Sonne so sehr rein schien, das ich die Sonnenbrille aufbehalten konnte.
Oh, jetzt ist daraus schon ein halber Roman geworden. Ich hoffe ich langweile euch nicht.
Muss jetzt erst mal los, der Rest der Geschichte folgt.
erstmal an alle vielen Dank für die nette Aufnahme in eurem Forum.
Nun werde ich mal Anfangen euch von meiner Geschichte mit ungewissem Ausgang zu erzählen…
Meine beste Freundin und ich hatten irgendwann mal im Laufe dieses Jahres beschlossen zusammen einen richtigen Faulenzer- und Weiberurlaub zu verbringen.
Gesagt getan, die Recherche nach einem schönen Urlaubsort, der auch noch bezahlbar ist, begann. Immer wieder viel unsere Wahl auf die Türkei zurück, die besten Preise und die besten Wetterprognosen für Ende September!
Und da wir beide auch noch nie dort waren, buchten wir schließlich eine Woche in einem schnuckeligen kleinen Hotel.
Wie wir uns erhofft hatten war das Hotel klasse, das Wetter spitze und die Leute super nett.
Die Tage verbrachten wir wie es sich gehört meist auf der Strandliege, inspizierten die Umgebung und ließen es uns im Hamam gut gehen!
Abends gingen wir ab und an runter zum Strand in die Hotel eigene Bar. Schnell kamen wir mit dem DJ ins Gespräch, da dieser sehr gut Deutsch konnte. Der dazugehörige Barkeeper allerdings war zwar freundlich, wirkte aber trotzdem verschlossen. Oft schaute er ziemlich traurig und manchmal auch irgendwie wütend, man wusste nicht so richtig woran man bei ihm war. Auch wenn man ihn mal am Strand sah, war er keiner von den Typen die ständig mit den Mädels flirteten oder rumschäkerten.
Eines Abends, als nicht so viel los war in der Bar, kam erst der DJ (D) an unseren Tisch und schließlich auch der bis dahin ziemlich mysteriöse Barkeeper (B). Wir unterhielten uns über dies und das, D übersetze alles ins türkische für B da dieser nur zusätzlich noch Englisch sprach. Ich war überrascht wie nett und zuvorkommend B doch war und dachte so bei mir, wie der erste Eindruck doch manchmal täuschen kann.
Auch wenn uns ab und an mal die Englischvokabeln verließen und D aushelfen musste, war ich von seiner Art zu erzählen ziemlich fasziniert. So voller Temperament und Leidenschaft.
Es wurde ein lustiger und langer Abend mit den Jungs, allerdings ohne flirten und anbaggern ihrer und unsererseits.
Am nächsten, unserem leider bereits vorletzten Tag, machte uns das Wetter ab Mittag einen Strich durch die Rechnung. Ein Gewitter zog über uns hinweg und es regnete in Strömen.
Da es für mich im Urlaub aber nichts schlimmeres gibt als auf dem Zimmer sitzen zu müssen, waren wir trotz des Unwetters am Strand und unterhielten uns bei Tee und Kaffee mit den Einheimischen und anderen Touri's. Es wurde ein gemütlicher multiculti Nachmittag und die Zeit verging wie im Fluge.
Obwohl ich aber schon die ganze Zeit darauf lauerte dass sich das Gewitter endlich verzog und ich, im dann sicher noch wärmeren Wasser, einen Strandspaziergang machen konnte.
Gesagt getan, Schuhe und Hose aus und los ging's, ich stand am Wasser und blickte aufs Meer hinaus, wo immer noch weit draußen die Blitze über den Himmel zuckten.
Der Gedanke daran morgen abreisen zu müssen stimmte mich gerade etwas traurig, als jemand zu mir sagte "Hey, lets take a walk". Ich drehte mich um und B stand vor mir, als just in dem Moment sein Handy klingelte, er machte eine entschuldigende Handbewegung und wir gingen langsam los. Der Anruf dauerte eine ganze Weile, aber es machte mir Spaß der fremden Sprache und seiner energischen Stimme zu lauschen obwohl ich natürlich kein Wort verstand.
Als er dann fertig war, versuchten wir uns auf Englisch zu verständigen was er so macht, wo er her kommt na ja der üblich Smalltalk eben. Er wollte dann auch alles über mich wissen, ob ich schon einmal in der Türkei war und ob ich denn wieder kommen würde.
Was für eine Frage, natürlich würde ich wieder kommen, durch die Herzlichkeit und Offenheit der Menschen dort hatte ich mich sofort in das Land verliebt. Er wollte gleich wissen wann ich denn wieder kommen würde, ob vielleicht gleich nächstes Jahr. Ich erklärte ihm das ich Ende nächstes Jahr erst mal für ein Jahr nach Australien gehe, aber vielleicht klappt es ja vorher noch. Langsam gingen wir zurück, da ich meine Freundin nicht so lange warten lassen wollte und verabredeten uns noch für den selben Abend um etwas trinken zu gehen.
Also hatten meine Freundin und ich ein straffes Abendprogramm vor uns, schnell duschen, umziehen, Abendessen und ab zum vereinbarten Friseurtermin der auch noch anstand.
Die Jungs wollten uns dann abholen, kamen aber natürlich schon eher und sahen uns dann mit voller Lockenwicklermontur beim Friseur sitzen (war ja überhaupt nicht peinlich).
Frisch gestylt ging es dann nach einer Weile los in die nächste Bar. Dort angekommen schnappte ich mir einen Stuhl, als D mich plötzlich fragte ob er da sitzen könne. Er würde gern den Fernseher sehen, da dort diesen Abend wohl ein Fußballspiel übertragen wurde. Also setze ich mich auf den Stuhl daneben. Natürlich der neben B.
War ja gar nicht auffällig was der Plan der beiden Jungs war, da man auch von dem Platz aus den Fernseher prima sehen konnte. :wink:
Es wurde wieder ein sehr lustiger Abend, haben erzählt und getanzt und die Zeit verging wie immer viel zu schnell. Wir Mädels saßen immer noch in unseren T-Shirts da während die Jungs schon gefroren haben. Ich konnte das kaum glauben und zum beweis hielt mir B seine Hand hin. Es wäre wirklich kalt, ich könne das an seiner Hand testen. Gesagt getan, sie war wirklich kalt, aber meine ließ er dafür dann den Abend nicht mehr los. :-o
Haben dann noch unsere Handynummern getauscht und meine Freundin und ich fielen dann gegen drei ins Bett. Der Tag der Abreise stand ja bevor.
Am nächsten Tag war wieder strahlender Sonnenschein, also schnell Koffer gepackt und noch mal ab zum Strand. Ein letztes mal planschen und Sonne tanken. Haben uns dann schweren Herzens von allen verabschiedet. B lief noch ein Stück mit uns in Richtung Hotel, er wollte gern mit mir noch ein Stück alleine gehen. Leider waren wir aber schon so unter Zeitdruck das wir uns sputen mussten um zum Hotel zurück zu kommen. Also kurz gedrückt, ein Knutsch auf die Wange, ein „i call you the next days“ von ihm und das war’s dann. :-?
Als ich mich noch mal umdrehte stand er immer noch da und sah uns nach, ich winkte kurz und dann war er verschwunden.
Schnell die Koffer geschnappt rein in den Bus und ab zum Flughafen. Schon auf der Fahrt dahin war ich tot traurig. Im Flugzeug dann war ich dann heilfroh das die Sonne so sehr rein schien, das ich die Sonnenbrille aufbehalten konnte.
Oh, jetzt ist daraus schon ein halber Roman geworden. Ich hoffe ich langweile euch nicht.
Muss jetzt erst mal los, der Rest der Geschichte folgt.