mehr oststories pleaz

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Junimond

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AW: mehr oststories pleaz

wenn man 18 wurde, meldete man sich auf den führerschein an und auf den erwerb eines autos. auf ein auto musste man so 10 jahre warten, wielange auf die fahrerlaubnis, weiss ich nicht mehr.

jedenfalls haben viele diese anmeldungen verkauft, kurz bevor man dran gewesen wäre....weil man eh kein geld dafür gehabt hätte und somit aber geld rausschagen konnte!popcorn

edit: man musste also noch länger warten, siehe die ausführungen von blacky
 
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hatira

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Danke für diesen Thread, bitte weiter füllen.:razz:
 

blackcyclist

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wenn man 18 wurde, meldete man sich auf den führerschein an und auf den erwerb eines autos. auf ein auto musste man so 10 jahre warten, wielange auf die fahrerlaubnis, weiss ich nicht mehr.

jedenfalls haben viele diese anmeldungen verkauft, kurz bevor man dran gewesen wäre....weil man eh kein geld dafür gehabt hätte und somit aber geld rausschagen konnte!popcorn

10 Jahre?? Ich glaube bei Trabant waren es am Ende um die 12 - 14 und für die besseren Autos wie Lada und Skoda um die 18 Jahre.

Führerschein hat auch ewig gedauert. Ich habe dann wie viele andere einen LKW-Führerschein gemacht, da ging es schneller.
 
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Junimond

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10 Jahre?? Ich glaube bei Trabant waren es am Ende um die 12 - 14 und für die besseren Autos wie Lada und Skoda um die 18 Jahre.

Führerschein hat auch ewig gedauert. Ich habe dann wie viele andere einen LKW-Führerschein gemacht, da ging es schneller.

na, ja ich stellte kurz vor meinen 19. geburtstag den ausreiseantrag (märz 1984).....von daher habe ich mich nicht mehr sooo sehr dafür interessiert, wielange man wofür alles warten musste. das ist ja noch krasser und wenn man sich das heute vorstellt, ist das nur noch lächerlich!!!

ja, ja in dem sozialitischen arbeiter- und bauernstaat ging es uns doch prima, nääääää?!:biggrin:
 

Skeptiker

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Tja....ich wünschte mir die Zeit zurück wo ein gebrauchter PKW mehr kostete als ein neuer.........Mensch, mein Auto wäre jetzt wirklich noch was wert :DDDDD


Als Kerl machte man die Fahrerlaubnis doch eh bei der NVA oder der GST, oder??


Was mich verwunderte ist, das es wirklich kaum Telefone gab....ich mein, ich bin in einer Familie aufgewachsen wo nahezu die gesamte Verwandtschaft ein Telefon hatte....kannte es also nicht, das jenes ein Luxus war........für mich jedenfalls war es selbstverständlich.
 
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Junimond

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Tja....ich wünschte mir die Zeit zurück wo ein gebrauchter PKW mehr kostete als ein neuer.........Mensch, mein Auto wäre jetzt wirklich noch was wert :DDDDD


Als Kerl machte man die Fahrerlaubnis doch eh bei der NVA oder der GST, oder??


Was mich verwunderte ist, das es wirklich kaum Telefone gab....ich mein, ich bin in einer Familie aufgewachsen wo nahezu die gesamte Verwandtschaft ein Telefon hatte....kannte es also nicht, das jenes ein Luxus war........für mich jedenfalls war es selbstverständlich.

musste man das nicht auch beantragen? bevorzugt wurden ärzte, lehrer, rechtsanwälte, natürlich stasiangehörige, leitende angestellten und keine ahnung. in unserem miethaus gab es ein älteres ehepaar, die eins hatten. wo ich später wohnte, da waren es zwei leute...einer war volkspolizist und der andere war auch so eine stasisocke!

wir mussten immer mit unserem 20-pfennig-stück zur ecke latschen.
 

ege35

Well-Known Member
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Jetzt wundert's mich auch nicht mehr, dass in der ersten Zeit nach der Wende die ostdeutschen Damen an der Supermarktkasse sich benahmen, als müsste man froh sein, was kaufen zu dürfen! So was gab es vorher nicht.
Die kamen mir vor, wie die Beamten oder Angestellten hier in der Türkei, die in aller Seelenruhe ihr Privattelefonat beenden, bevor sie sich widerwillig dem Kunden zuwenden.
 

blackcyclist

Gesperrt
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Telefon hatte bei uns auch niemand. Ich kann mich erinnern, ich war vielleicht 12 als mein Vater einen Abend unter Schmerzen zusammenbrach. Nierenkolik. Meine Mutter war zu einer Weihnachtsfeier, da bin ich dann mit dem Fahrrad los, Hilfe holen (wir wohnten auf dem Dorf).

Es gab in der DDR wahrscheinlich nur genauso viele Telefone, wie man abhören konnte.

Ich habe 1987 einen Trabant gekauft, Baujahr 1969. Der hat neu 8000 Mark gekosten und ich habe ihn für preiswerte 6000 Mark bekommen. Nach der Wende habe ich ihn gerade so für 100 West verkloppen können.

Ein Autoradio habe ich eigentlich nicht gebraucht, so laut war der Motor. Ich hatte natürlich trotzdem eins, kam 1400 Mark (Westprodukt aus dem An- und Verkauf) und hat im Westen unter 100 DM gekostet. Heute vermute ich ja, die wurden in der DDR zusammengelötet und ein paar mit Mängeln wurden an die doofen Ossis verscherbelt.
 
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Junimond

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Ein Autoradio habe ich eigentlich nicht gebraucht, so laut war der Motor. Ich hatte natürlich trotzdem eins, kam 1400 Mark (Westprodukt aus dem An- und Verkauf) und hat im Westen unter 100 DM gekostet. Heute vermute ich ja, die wurden in der DDR zusammengelötet und ein paar mit Mängeln wurden an die doofen Ossis verscherbelt.

du das kann gut sein. mein vater arbeitete in einer fabrik, wo uhren-armbänder hergestellt wurden. die gingen alle in den export, nur der ausschuss, der wurde im inland verkauft.

wusstest du, dass du den führerschein sofort machen konntest, wenn jemand aus dem westen westgeld dafür bezahlte? wie hiess denn nochmal die bude, die diese gutscheine machte, genix oder so ähnlich.... über die ging das, glaube ich. das hatte noch eine schulfreundin gemacht, bevor sie in den westen ausreiste.

die sogenannten neckermannhäuser konnte man ja auch mit westgeld kaufen.
 
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