Menschenkenntnis oder nicht?

AW: Menschenkenntnis oder nicht?

Versteh es nicht falsch, aber mir kommt es so vor als würden Frauen ab 40 tatsächlich nur an das Gute im Menschen glauben. Irgendwie setzt der Verstand wohl aus und irgendwelche Muttergefühle oder so kommen hoch. Jedenfalls finde ich viele um einiges naiver als heute die 20 jährigen. Vielleicht auch weil die Zeiten sich einfach geändert haben und die heutige Jugend viel abgebrühter ist und weiss wie der Hase heute läuft.

Wie kommst du denn da drauf?
Ich gehöre zu dieser "Gruppe" :wink: und bin im Gegenteil stolz darauf, dass ich noch an das Gute im Menschen glauben kann, obwohl ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Meine "Muttergefühle" hab ich schon an meinen Kindern "ausgelebt", da brauche ich keine wildfremden Menschen :wink:
Eines bin ich bestimmt nicht: naiv!
lg gül
 
AW: Menschenkenntnis oder nicht?

Heute bin ich viel offener und lasse die Leute schneller in mein Herz, dafür werde ich natürlich auch öfter enttäuscht, und trotzdem bin ich lieber so als eiskalt...
Menschenkenntnis hin oder her, du kannst jedem nur vor den Kopf gucken, und Menschen verändern sich einfach auch. Menschen sind geheimnisvolle Wesen und du kannst sie nur so weit kennenlernen wie sie es zulassen. .

Ja, irgendwie denke ich auch, dass ich mir trotz mancher Enttäuschungen diese Offenheit auch nicht kaputt machen lassen möchte. Ich denke, wenn man vorsichtig ist (was ja durchaus auch seine Berechtigung hat), ist man auch reservierter, was beim Anderen dann vielleicht auch Rückzug verursacht. So kommt man auch in einen gewissen "Jo-Jo-Effekt" rein. Wie bei so vielem ist wohl ein gesundes Mittelmaß sinnvoll :wink:.
In meinem aktuellen Fall (der Grund war für meinen thread) hat man(n) mir dahingehend etwas den Kopf gewaschen, dass ich eben auch eine Meisterin der Interpretation bin. Die ist manchmal richtig, aber manchmal eben auch etwas übertrieben 8)
 
AW: Menschenkenntnis oder nicht?

Versteh es nicht falsch, aber mir kommt es so vor als würden Frauen ab 40 tatsächlich nur an das Gute im Menschen glauben. Irgendwie setzt der Verstand wohl aus und irgendwelche Muttergefühle oder so kommen hoch. Jedenfalls finde ich viele um einiges naiver als heute die 20 jährigen. Vielleicht auch weil die Zeiten sich einfach geändert haben und die heutige Jugend viel abgebrühter ist und weiss wie der Hase heute läuft.

ich habe zwar noch ein jahr bis dahin8), aber das ich naiv bin würde ich nicht sagen. einfach zu gutmütig trifft eher zu. es stimmt, ich sehe wirklich in jedem menschen das gute und bin dadurch auch schon übelst hintergangen worden. das hat mich vorsichtig werden lassen.trotzdem möchte ich mich nicht grundlegend ändern, weil ich dann nicht mehr ich wäre. vielleicht ein bißchen härter, aber den glauben an das gute im menschen möchte ich auf keinen fall verlieren.
 
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eine recht gute menschenkenntnis , oder besser ein sehr gutes intuitives bauchgefühl, welches mich selten täuscht. sogar über weite entfernungen hinweg spüre ich, wenn der braten anbrennt ...8)
 
AW: Menschenkenntnis oder nicht?

Meinem Eindruck nach stehe ich nur selten vor Entscheidungen, die einer Menschenkenntnis bedürften. Höchstens das andere Geschlecht beschäftigt meine Menschenkenntnis. :roll:
 
AW: Menschenkenntnis oder nicht?

Meine Menschenkenntnis hat mich auch schon ab und an im Stich gelassen. Und zwar dann, wenn ich der Meinung war einen Menschen wirklich zu kennen, um dann schwer enttäuscht zu werden.

Das Resultat ist, dass ich jetzt etwas länger brauche bis ich einem Menschen wirklich Vertrauen schenke. Bis dahin halte ich eine innerliche Distanz, so dass ich nicht zu sehr enttäuscht werden kann. Ich verlasse mich nicht auf meine Menschenkenntnis, aber meistens liege ich doch richtig.
 
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menschenkenntnis halte ich persönlich für einen erfahrungsschatz also in gewissermaßen für einen reifeprpzess. 20 jahre zurück, besaß ich gar keine...bin so herrlich unwissend durch´s leben gelaufen. aber wenn man öfter gestolpert ist oder sogar richtig auf die fresse gefallen ist und daraus noch gelernt hat....dann entwickelt sich menschenkenntnis. wer von hause aus viele mit menschen zu tun hat z.b. im service/dienstleistung lernt da wohl auch schneller. xavier neidoo singt irgendwo in seinen liedern "der mensch lernt nur, wenn er scheisse frisst" und meine lehrerin meinte heute " was du selbst nicht gelernt hast, lernst du von deinen feinden". ich musste etwas nachdenken, ja....sie hat recht!

im laufe der jahre habe ich dazu gelernt und musste feststellen, dass ich eine gewisse intuition habe...also ein bauchgefühl, wie so viele von uns. und das hat mich nie getrügt, auch wenn ich es erst rückblickend erkennen konnte. und heute ist es so, dass ich manchmal mein gegenüber spüre.......und derjenige kann mir noch so oft sagen, wie toll sein/ihr leben ist, mein gespür für die nonverbale sprache sagt mir was anderes.
 
AW: Menschenkenntnis oder nicht?

Die mit der Menschenkenntnis einhergehende Einschätzung anderer Personen schien mir bis vor gar nicht allzu langer Zeit ebenso unterhaltsam wie bedeutend.
Heute halte ich persönliche Beurteilungen und Bewertungen dieser Art in gewisser Weise sogar für einen Fehler und versuche weitestgehend, offen und neutral zu bleiben.
 
AW: Menschenkenntnis oder nicht?

Ich bin seit jäh her sehr offen allen Menschen gegenüber und verlasse mich absolut auf mein Bauchgefühl und meine Intuition. Im Beruf kann ich mich auch wie du 100%ig darauf verlassen. Im privaten Bereich bin ich allerdings auch schon auf die Nase gefallen.
Ich glaube auch nicht, dass eine gute Menschenkenntnis etwas mit dem Alter zu tun hat. Natürlich macht man im Laufe der Zeit seine Erfahrungen, aber es hängt doch auch von den Situationen oder den Menschen ab, denen man so im Laufe der Zeit begegnet.
 
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