Militärputsch?

Na! Wenn das mal keine Ansage ist. Stehen nun Devisenspekulanten an dem Pranger und werden auch noch mit der IS gleichgestellt (so nehme ich das auf).

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Erdogan-macht-das-Ausland-verantwortlich-article19276136.html

Um den Kurs der türkischen Lira so in den Keller zu katapultieren, muss man aber mit Mrd spekulieren und bei dem Spread (Differenz zwischen Einkauf und Verkauf der türkischen Lira) wird das sicherlich kein retail Trader von seiner heimischen Stube machen. Der Carry-Trade liegt gegenwärtig bei 8% (Wenn man den Trade über Nacht hält, bekommt man je nach Position entweder 8% gutgeschrieben oder muss 8% abgeben).
 
Wie kommst du auf Lira?

Ich verstehe das so, Geschäfte mit Russland in russischer Währung, Geschäfte mit China in deren Währung.. usw. Bestimmt besser als mit Dollar Geschäfte zu machen.
Erdogan wäre in besserer Lage, wenn er Rußland und China mit Dollar oder Euro bezahlen könnte. So bleibt ihm nur die Druckmaschine und das schwächt die Lira zunehmend. Denn im Unterschied zur amerikanischen Druckmaschine, also zur immer noch anerkannten Leitwährung, an der sich alle anderen Währungen messen müssen, ist die Lira nur ein nationales Zahlungsmittel und das heißt in der Gegenwart soviel wie Spielgeld. Die Lira ist völlig uninteressant. Interessant sind nur die türkischen Produktivkräfte, die Exportgüter herstellen, die in Dollar und Euro bezahlt werden.
Rubel und Yen würde die Türkei auf russischen und chinesischen Import festlegen. Einen russischen Staubsauger wird aber gewiß kein Renner im türkischen Kaufhaus. Da läßt sich der Hausvater lieber ein Ersatzteil aus Deutschland für seinen alten Hoover schicken, aber nicht auf Lira-Basis.
 
Fethullah Gülen als „trojanisches Pferd des Vatikans“?

Der islamische Prediger Fethullah Gülen ist ein „trojanisches Pferd des Vatikans“ - das behaupten türkische Medien, die der Regierung Erdogan nahe stehen. In der Medienkampagne wird Gülen, der in den USA im Exil lebt, vorgeworfen, den Putschversuch vom 15. Juli initiiert zu haben. Er und die von ihm geführte Hizmet-Bewegung seien aber schlussendlich als „Trojanisches Pferd des Vatikans“ zu bezeichnen, so resümiert der vatikanische Pressedienst Fides die entsprechende Berichterstattung in der Türkei.

In der vergangenen Woche gaben nationalistische Zeitungen wie „Sabah“ die These des aserbaidschanischen Journalisten Agil Alesenger wieder, der behauptet, Gülens Hizmet-Bewegung sei Teil eines „Infiltrationsplans“, den der Vatikan durch den Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog vorantreibe. Als angeblichen Beweis für seine Theorie zitiert der Journalist lobende Worte Gülens für den Papst sowie Auszüge aus einer Ansprache von Johannes Paul II.

Noch weiter ging Cumhuriyet Anfang August. Die Tageszeitung behauptete, Johannes Paul II. habe Fethullah Gülen geheim, also „in pectore“, zum Kardinal kreiert. Die Zeitung bezeichnete den islamischen Prediger als „kirchentreuen Imam“. Johannes Paul ernannte in seinem letzten Konsistorium 2003 einen Kardinal „in pectore“, dessen Identität nie bekannt wurde, da der Papst verstarb, ohne den Namen des Kardinals preiszugeben.

(fides 13.09.2016 pdy)

Das ist zwar ein älterer Artikel aber davon gelesen habe ich heute zu ersten Mal.
 
Fethullah Gülen als „trojanisches Pferd des Vatikans“?

Der islamische Prediger Fethullah Gülen ist ein „trojanisches Pferd des Vatikans“ - das behaupten türkische Medien, die der Regierung Erdogan nahe stehen. In der Medienkampagne wird Gülen, der in den USA im Exil lebt, vorgeworfen, den Putschversuch vom 15. Juli initiiert zu haben. Er und die von ihm geführte Hizmet-Bewegung seien aber schlussendlich als „Trojanisches Pferd des Vatikans“ zu bezeichnen, so resümiert der vatikanische Pressedienst Fides die entsprechende Berichterstattung in der Türkei.

In der vergangenen Woche gaben nationalistische Zeitungen wie „Sabah“ die These des aserbaidschanischen Journalisten Agil Alesenger wieder, der behauptet, Gülens Hizmet-Bewegung sei Teil eines „Infiltrationsplans“, den der Vatikan durch den Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog vorantreibe. Als angeblichen Beweis für seine Theorie zitiert der Journalist lobende Worte Gülens für den Papst sowie Auszüge aus einer Ansprache von Johannes Paul II.

Noch weiter ging Cumhuriyet Anfang August. Die Tageszeitung behauptete, Johannes Paul II. habe Fethullah Gülen geheim, also „in pectore“, zum Kardinal kreiert. Die Zeitung bezeichnete den islamischen Prediger als „kirchentreuen Imam“. Johannes Paul ernannte in seinem letzten Konsistorium 2003 einen Kardinal „in pectore“, dessen Identität nie bekannt wurde, da der Papst verstarb, ohne den Namen des Kardinals preiszugeben.

(fides 13.09.2016 pdy)

Das ist zwar ein älterer Artikel aber davon gelesen habe ich heute zu ersten Mal.



Dann sind doch nicht die Gülenisten schuldig. Sie wurden nur als Werkzeuge benutzt.
 
Fethullah Gülen als „trojanisches Pferd des Vatikans“?

Der islamische Prediger Fethullah Gülen ist ein „trojanisches Pferd des Vatikans“ - das behaupten türkische Medien, die der Regierung Erdogan nahe stehen. In der Medienkampagne wird Gülen, der in den USA im Exil lebt, vorgeworfen, den Putschversuch vom 15. Juli initiiert zu haben. Er und die von ihm geführte Hizmet-Bewegung seien aber schlussendlich als „Trojanisches Pferd des Vatikans“ zu bezeichnen, so resümiert der vatikanische Pressedienst Fides die entsprechende Berichterstattung in der Türkei.

In der vergangenen Woche gaben nationalistische Zeitungen wie „Sabah“ die These des aserbaidschanischen Journalisten Agil Alesenger wieder, der behauptet, Gülens Hizmet-Bewegung sei Teil eines „Infiltrationsplans“, den der Vatikan durch den Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog vorantreibe. Als angeblichen Beweis für seine Theorie zitiert der Journalist lobende Worte Gülens für den Papst sowie Auszüge aus einer Ansprache von Johannes Paul II.

Noch weiter ging Cumhuriyet Anfang August. Die Tageszeitung behauptete, Johannes Paul II. habe Fethullah Gülen geheim, also „in pectore“, zum Kardinal kreiert. Die Zeitung bezeichnete den islamischen Prediger als „kirchentreuen Imam“. Johannes Paul ernannte in seinem letzten Konsistorium 2003 einen Kardinal „in pectore“, dessen Identität nie bekannt wurde, da der Papst verstarb, ohne den Namen des Kardinals preiszugeben.

(fides 13.09.2016 pdy)

Das ist zwar ein älterer Artikel aber davon gelesen habe ich heute zu ersten Mal.

Glaubensbrüder, das klingt unglaubwürdig!
 
78 Millionen für Erdogans neues Flugzeug

Statistiken zeigen, dass allen Aufrufen zum Trotz die Deviseneinlagen nach wie vor beträchtlich sind - vor allem in Städten, in denen die AKP die stärkste Partei ist.

Die Regierung, die dem Bürger Devisengeschäfte untersagt, hat auch ihrerseits Schritte angekündigt. Von sofort an werde sie sämtliche Ankäufe, Ausschreibungen und Verträge in türkischer Lira tätigen. Kurz nachdem das bekannt wurde, erregte eine Meldung in einer Zeitung meine Aufmerksamkeit: Erdogan, der im vergangenen Jahr für 220 Millionen Dollar ein VIP-Modell des Airbus A330 gekauft hat, gelüstete es offenbar nach einer weiteren Maschine. Der Vorbesitzer des Modells, das ihm gefiel, war Ben Ali, der gestürzte tunesische Diktator. Der neue Besitzer ist nun Staatspräsident Erdogan. Wie viele türkische Lira sind für das Flugzeug bezahlt worden? Um das herauszubekommen, braucht man einen Taschenrechner. Denn bezahlt wurde in Dollar: ganze 78 Millionen „Grüne“.
(Quelle FAZ)

Alle braven Währungspatrioten tauschen Ihre letzten Devisen gegen TLY, sie werden es irgendwann noch bereuen. Mit normalem Menschenverständnis kann man das nicht verstehen - aber egal, den meisten Türken gefällt's.
 
Das wars dann wohl mit den versteckten Euros und Dollar unter den Kopfkissen. Schwupps nimmt die Fahrt wieder in die andere Richtung auf!

2wp4n
 
Nun hat Erdogans Säuberungswelle auch die Nato erreicht. Soldaten und Diplomaten, die in Europa ihrer Tätigkeit nachgingen und wegen Putschverdachts zurück in die Heimat beordert werden und kein Gehalt mehr erhalten, beantragen zunehmend Asyl in Europa. Insbesondere die Nato ist besorgt. Dies nicht so sehr aus humanitären Gründen, sondern auf Grund der Ersatzleute die Ankara schickt. Ihnen mangelt es wohl an Erfahrung und Qualifikation.
http://www.spiegel.de/politik/ausla...berungswelle-erreicht-die-nato-a-1125031.html
Wenn Erdogan nicht zurückrudert, was er wohl augenblicklich nicht kann, wenn er sich nicht gänzlich unglaubwürdig machen will, dann wird es lange dauern, bis die türkische Gesellschaft den Verlust ihrer Führungskräfte kompensiert haben wird. Mal eben 100 000 Beamte, Lehrer, Richter, Polizisten, Staatsanwälte und Militärs zu feuern und zu verhaften, verkraftet kein Land, insbesondere kein devisenabhängiges Land.
 
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