M
mar
Guest
Aus der Traum von der Sommerresidenz
Die seit Jahren geplante deutsche Künstlerakademie in Istanbul steht vor dem Aus. Die türkische Regierung ist mit der vorgesehenen Nutzung der Villa Tarabya nicht einverstanden.
Diplomatische Nutzung bevorzugt: die Villa Tarabya am Bosporus
03. September 2010 Als einen „weiteren Meilenstein“ deutscher Kulturpolitik hatte Kanzlerin Merkel die geplante Künstlerakademie am Bosporus genannt. Doch nun legt sich die türkische Regierung quer: Nach Informationen aus dem Auswärtigen Amt mit der vorgesehenen Nutzung nicht einverstanden. Staatsministerin Cornelia Pieper (FDP)
hat dem Haushaltsausschuss des Bundestags deshalb ein neues Konzept vorgelegt. Danach sollen auch Wissenschaft und Wirtschaft in die deutsche Residenz am Bosporus einziehen. Ein Stipendienprogramm für deutsche Künstler ist danach nicht mehr geplant.
Das Deutsche Reich hatte das 18 Hektar große Anwesen Tarabya 1880 von einem osmanischen Sultan zur diplomatischen Nutzung geschenkt bekommen. Nach dem Vorbild der Villa Massimo in Rom sollten Bildende Künstler, Architekten und Filmemacher jetzt die Möglichkeit erhalten, dort sechs Monate zu arbeiten und Kontakt zu türkischen Kollegen aufzubauen.
[...]
Bei einem Besuch in Istanbul sagte sie, Deutschland könne die Anlage nicht „achselzuckend vor sich hin verfallen lassen“. Eigentlich hätte die Künstlerakademie noch in diesem Jahr eröffnen sollen.
.
Die seit Jahren geplante deutsche Künstlerakademie in Istanbul steht vor dem Aus. Die türkische Regierung ist mit der vorgesehenen Nutzung der Villa Tarabya nicht einverstanden.
Diplomatische Nutzung bevorzugt: die Villa Tarabya am Bosporus
03. September 2010 Als einen „weiteren Meilenstein“ deutscher Kulturpolitik hatte Kanzlerin Merkel die geplante Künstlerakademie am Bosporus genannt. Doch nun legt sich die türkische Regierung quer: Nach Informationen aus dem Auswärtigen Amt mit der vorgesehenen Nutzung nicht einverstanden. Staatsministerin Cornelia Pieper (FDP)
hat dem Haushaltsausschuss des Bundestags deshalb ein neues Konzept vorgelegt. Danach sollen auch Wissenschaft und Wirtschaft in die deutsche Residenz am Bosporus einziehen. Ein Stipendienprogramm für deutsche Künstler ist danach nicht mehr geplant.
Das Deutsche Reich hatte das 18 Hektar große Anwesen Tarabya 1880 von einem osmanischen Sultan zur diplomatischen Nutzung geschenkt bekommen. Nach dem Vorbild der Villa Massimo in Rom sollten Bildende Künstler, Architekten und Filmemacher jetzt die Möglichkeit erhalten, dort sechs Monate zu arbeiten und Kontakt zu türkischen Kollegen aufzubauen.
[...]
Bei einem Besuch in Istanbul sagte sie, Deutschland könne die Anlage nicht „achselzuckend vor sich hin verfallen lassen“. Eigentlich hätte die Künstlerakademie noch in diesem Jahr eröffnen sollen.
.