A
Anouk
Guest
AW: perspektive gesucht!
Ach, Chanel.. klingt vielleicht blöde, aber was man wirklich will, findet man manchmal auch erst raus, indem man's einfach macht.
Und Yasemins Idee klingt doch gar nicht so übel, oder? Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass eine Saison z.B. als Animateurin nicht verkehrt wäre, um rauszukriegen, ob Tourismus nun eigentlich passen würde - oder doch eher was anderes. Natürlich könntest Du jetzt einwenden, dass du später nicht als Ani arbeiten willst, schon klar, aber es wäre immerhin ein Anfang. Und so weit ich weiß, läuft in dem Bereich auch viel mit vorherigen Schulungen und Training on the Job.
Aber es gibt natürlich auch ganz andere Wege.
Ich kann mir vorstellen, wie's Dir geht: ein großes Ziel ist erreicht, und das nächste flimmert irgendwo verschwommen am Horizont herum wie eine Fata Morgana. Ging mir nach dem Abi relativ ähnlich, ich glaubte zwar (in etwa) zu wissen, was ich wollte, aber wie ich da hinkommen sollte und ob das wirklich tragen würde: null Plan.
Und meine Eltern hatten ganz, ganz andere Vorstellungen, das kam erschwerend hinzu.
Es hilft nix, man kann nur praktisch erproben, was zu einem passt. Und wenn man spürt, dass ein einmal begonnener Weg nicht der richtige ist, kann man sich einen anderen suchen. Keine Angst vor möglichen Umwegen, Chanel. Und hab keine Angst davor, eine Entscheidung zu treffen, die sich vielleicht, irgendwann, vielleicht doch nicht als so glücklich herausstellt - das geht, glaube ich, vielen Menschen so, deren Weg nicht unbedingt vorgezeichnet ist..
Im Großen und Ganzen gibt es sowieso keine lückenlosen Berufsbiographien mehr. Den Job fürs Leben, wie unsere Großeltern es noch kannten, gibt es auch nicht mehr. Schau, und das macht es in gewisser Weise sehr viel einfacher. Alles, was Du tust, wird Dir auf irgendeine Weise eines Tages zugute kommen.
Das ist zumindest meine Erfahrung..
Entscheidend ist nur, dass Du was machst - was auch immer. Zumal es die Chancen ungeheuer erhöht, möglicherweise zufällig genau auf das zu treffen, was Dir gefällt, auch wenn Du es am Anfang vielleicht noch gar nicht erkennst oder jetzt im Moment nicht für Dich in Betracht ziehst.
Wenn es das Richtige ist, wirst Du's merken. So ging es zumindest mir, als ich plötzlich nach vielem Ach und Aber endlich kapierte: Das isses! Das will ich! Und nix anderes.
Und so wird's Dir auch gehen. Ich kneife Dir die Daumen.
anouk
also,wenn du an tourismus interessiert bist und sowohl deutsch als ggf türkisch kannst,wie wärs,warum packst du nicht deine sachen und gehst für ein jahr oder so in die schöne stadt istanbul oder in so einen touristenort wo eh viel deutsche sind,arbeitest da zb in nem hotel,und versuchst den kopf freizukriegen?
Ach, Chanel.. klingt vielleicht blöde, aber was man wirklich will, findet man manchmal auch erst raus, indem man's einfach macht.
Und Yasemins Idee klingt doch gar nicht so übel, oder? Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass eine Saison z.B. als Animateurin nicht verkehrt wäre, um rauszukriegen, ob Tourismus nun eigentlich passen würde - oder doch eher was anderes. Natürlich könntest Du jetzt einwenden, dass du später nicht als Ani arbeiten willst, schon klar, aber es wäre immerhin ein Anfang. Und so weit ich weiß, läuft in dem Bereich auch viel mit vorherigen Schulungen und Training on the Job.
Aber es gibt natürlich auch ganz andere Wege.
Ich kann mir vorstellen, wie's Dir geht: ein großes Ziel ist erreicht, und das nächste flimmert irgendwo verschwommen am Horizont herum wie eine Fata Morgana. Ging mir nach dem Abi relativ ähnlich, ich glaubte zwar (in etwa) zu wissen, was ich wollte, aber wie ich da hinkommen sollte und ob das wirklich tragen würde: null Plan.
Und meine Eltern hatten ganz, ganz andere Vorstellungen, das kam erschwerend hinzu.
Es hilft nix, man kann nur praktisch erproben, was zu einem passt. Und wenn man spürt, dass ein einmal begonnener Weg nicht der richtige ist, kann man sich einen anderen suchen. Keine Angst vor möglichen Umwegen, Chanel. Und hab keine Angst davor, eine Entscheidung zu treffen, die sich vielleicht, irgendwann, vielleicht doch nicht als so glücklich herausstellt - das geht, glaube ich, vielen Menschen so, deren Weg nicht unbedingt vorgezeichnet ist..
Im Großen und Ganzen gibt es sowieso keine lückenlosen Berufsbiographien mehr. Den Job fürs Leben, wie unsere Großeltern es noch kannten, gibt es auch nicht mehr. Schau, und das macht es in gewisser Weise sehr viel einfacher. Alles, was Du tust, wird Dir auf irgendeine Weise eines Tages zugute kommen.
Entscheidend ist nur, dass Du was machst - was auch immer. Zumal es die Chancen ungeheuer erhöht, möglicherweise zufällig genau auf das zu treffen, was Dir gefällt, auch wenn Du es am Anfang vielleicht noch gar nicht erkennst oder jetzt im Moment nicht für Dich in Betracht ziehst.
Wenn es das Richtige ist, wirst Du's merken. So ging es zumindest mir, als ich plötzlich nach vielem Ach und Aber endlich kapierte: Das isses! Das will ich! Und nix anderes.
Und so wird's Dir auch gehen. Ich kneife Dir die Daumen.
anouk