Philosophische Geschichten.....

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Esmaaa

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Ich hoffe viele hier verstehen Englisch.


There was an old man who had a dream one night that he would be protected from a ravaging storm that would engulf his whole village.

The next day, as expected, a terrible storm came to his region. The first day a neighbor of his offered help for him to flee – help that he denied since he was sure God was going to help him.
The second day, when he had to take refuge in the second floor of his house given that the waters had taken over all of the first floor, a rescue team came to his house and offered him to get out of there – help that he again refused given that God had promised him to get out of there.
The third day came a helicopter to rescue him but he was adamant that God was going to save him.
Not long after he drowned and died. Once in heaven he complained to God: “why didn’t you help me as you promised?”
To which God replied: ” I sent your neighbor, a rescue squad and even a helicopter to which you simply declined!”

-coelho-
 
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Esmaaa

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AW: Philosophische Geschichten.....

Der Junge sah zu, wie die Grossmutter einen Brief schrieb. Irgendwann fragte er: “Schreibst du eine Geschichte, die uns passiert ist? Ist es vielleicht sogar eine Geschichte über mich?” Die Grossmutter hielt inne, und mit einem Lächeln sagte sie zu ihrem Enkel: “Es stimmt, ich schreibe über dich. Aber wichtiger als die Worte ist der Bleistift, den ich benutze. Es wäre schön, du würdest einmal so wie er, wenn du gross bist. ”
Der Junge schaute den Bleistift verwirrt an und konnte nichts Besonderes an ihm entdecken. “Aber er ist doch genau wie alle anderen Bleistifte!” “Es kommt darauf an, wie du die Dinge betrachtest. Der Bleistift hat fünf Eigenschaften, und wenn du es schaffst, sie dir zu Eigen zu machen, wirst du zu einem Menschen, der in Frieden mit der Welt lebt.”

Die erste Eigenschaft: du kannst grosse Dinge tun, solltest aber nie vergessen, dass es eine Hand gibt, die deine Schritte lenkt. Diese Hand nennen wir Gott, und Er soll dich immer Seinem Willen entsprechend führen.

Die zweite Eigenschaft: Manchmal muss ich das Schreiben unterbrechen und den Anspitzer benutzen. Dadurch leidet der Stift ein wenig, aber hinterher ist er wieder spitz. Also lerne, hin und wieder Schmerzen zu ertragen, denn sie werden dich zu einem besseren Menschen machen.

Die dritte Eigenschaft: Damit wir Fehler ausmerzen können, ist der Bleistift mit einem Radiergummi ausgestattet. Du musst begreifen, dass Korrigieren nichts Schlechtes, sondern dringend erforderlich ist, damit wir auf dem rechten Weg bleiben.

Die vierte Eigenschaft: Worauf es beim Bleistift ankommt, ist nicht das Holz oder seine äussere Form, sondern die Graphitmine, die in ihm drinsteckt. Also achte immer auf das, was in dir vorgeht.

Schliesslich die fünfte Eigenschaft des Bleistifts: Er hinterlässt immer eine Spur. Auch du musst wissen, dass alles, was du im Leben tust, Spuren hinterlässt, und daher versuchen, was du gerade tust, ganz bewusst zu machen.

-coelho-
 
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Esmaaa

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Ein weißer Afrikaforscher konnte es nicht erwarten, endlich ins Landesinnere vorzustoßen. Um früher an sein Ziel zu gelangen, zahlte er seinen Trägern ein zusätzliches Gehalt, damit sie schneller gingen, und über mehrere Tage lang legten die Träger ein schnelleres Tempo vor.

Eines Abends jedoch setzten sich alle auf den Boden, legten ihre Bündel ab und weigerten sich weiterzugehen. So viel Geld er ihnen auch anbot, die Träger rührten sich nicht von der Stelle.

Als der Forscher sie schließlich nach dem Grund ihres Verhaltens fragte, erhielt er folgende Antwort: "Wir sind so schnell gegangen, dass wir nicht mehr recht wissen, was wir tun. Darum warten wir, bis unsere Seele uns eingeholt hat."

-coelho-
 
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Esmaaa

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In einer Fabel wird erzählt:

"Sag mir, was wiegt eine Schneeflocke" fragte die Tannenmeise die Wildtaube. "Nicht mehr als ein Nichts", gab sie zur Antwort. "Dann muß ich Dir eine wunderbare Geschichte erzählen", sagte die Meise. "Ich saß auf dem Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing; nicht etwa heftig im Sturmgebraus, nein, wie im Traum, lautlos und ohne Schwere. Da nichts Besseres zu tun war, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und darauf hängenblieben. Genau dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertzweiundfünfzig waren es. Und als die dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertdreiundfünfzigste. Flocke niederfiel, nicht mehr als ein Nichts, brach der Ast ab." Damit flog die Meise davon. Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Spezialistin in dieser Frage, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: "Vielleicht fehlt nur eines einzelnen Menschen Stimme zum Frieden der Welt."
-unbekannt-
 
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Esmaaa

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Die meisten Menschen haben einen geistigen Schrank

voller "Identitäten", Verkleidungen, die sie mit sich herumschleppen und die sie den Menschen,

auf die sie treffen, überwerfen.

"Würdest du diese Verkleidung für mich tragen?"

"Würdest du dieser Mensch für mich sein?"

Wenn du einen Menschen ohne Verkleidung

Urteile oder Überzeugungsfilter wahr nimmst,

nimmst du ihn als spirituelles, geistiges Wesen wahr.

Es ist eine zutiefst bewegende Erfahrung, ein anderes Wesen

ohne jegliche Verzerrung wahrzunehmen.

Das ist ein Bereich völligen Mitfühlens,

den manche als bedingungslose Liebe bezeichnet haben.

(Harry Palmer)
 
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Esmaaa

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Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen Schein von 100 Euro hochhielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Leute. Er fragte: "Wer möchte diesen Schein haben?" Alle Hände gingen hoch. Er sagte: "Ich werde diesen 100-Euro-Schein einem von euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun." Er zerknitterte den Scheck. Dann sagte er: "Möchte ihn immer noch einer haben?" Die Hände waren noch immer alle oben. Also erwiderte er: " Was ist, wenn ich das tue?" Er warf ihn auf den Boden und rieb den Schein: er war zerknittert und völlig dreckig. "Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?" Es waren immer noch alle Arme in der Luft. Dann sagte er: "Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war noch immer und stets 100 Euro wert.

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Sofern man WERTE besitzt ist man mehr Wert als Wert.
 
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Esmaaa

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SEESTERNE RETTEN..

Ein furchtbarer Sturm kam auf.

Der Orkan tobte.

Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe

Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand.

Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf.

Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen,

die von der Strömung an den Strand geworfen waren.

Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.

Da kam ein Mann vorbei.

Er ging zu dem Jungen und sagte: "Du dummer Junge!

Was du da machst ist vollkommen sinnlos.

Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist?

Die kannst du nie alle zurück ins Meer werfen!

Was du da tust, ändert nicht das Geringste!"

Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an..

Dann ging er zu dem nächsten Seestern,

hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer.

Zu dem Mann sagte er:

"Für ihn wird es etwas ändern!"

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Soooooooooooooo schön..... pfui! böser alter Mann! :)
 

Aylin2009

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15 April 2009
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Der Geschäftsmann und der Fischer

Eines Tages steht ein Geschäftsmann am Pier in einem kleinen Dorf und beobachtet einen Fischer in einem kleinen Kahn, wie er einen riesigen Thunfisch gefangen hat.

Der Geschäftsmann fragt den Fischer, wie viel Zeit er braucht, um so einen großen Fisch zu fangen.

Nur ein paar Stunden, nicht mehr, – antwortet der Fischer.
Warum bleibst du nicht länger und fängst mehrere Fische? – wundert sich der Geschäftsmann.
Ein Fisch reicht mir, um meine Familie für morgen zu versorgen. – sagt der Fischer.
Was machst du sonst den ganzen Tag? – lässt der Geschäftsmann nicht nach.

Ich schlafe bis zum Mittag, dann gehe ich paar Stunden fischen, dann spiele ich mit meinen Kindern, danach gehe ich im Dorf spazieren. Abends trinke ich Wein mit meinen Freunden und spiele Gitarre. Sehen Sie – ich genieße mein Leben. – erklärt der Fischer.

Ich habe in Harward studiert, – sagt der Geschäftsmann, – und ich helfe dir. Du machst alles falsch. Du musst den ganzen Tag fischen und dir ein großes Boot kaufen!

Und dann? – fragt der Fischer.

Du wirst noch mehr Fische fangen und kaufst dir mehrere Boote. Eines Tages hast du deine eigene Flotte.

- Und dann?

Dann wirst du den Fisch nicht an den Großhändler verkaufen, sondern direkt an die Fabrik. Du erhöhst deinen Gewinn, ziehst in eine Großstadt und eröffnest deine eigene Fabrik.

- Und wieviel Zeit brauche ich dafür?

15 bis 20 Jahre.

– Und was dann?

Und dann, – lächelt der Geschäftsmann, – dann kommt das Angenehmste. Du verkaufst deine Fabrik und wirst sehr reich.

- Und dann?

Dann hörst du auf zu arbeiten, ziehst in ein kleines Dorf am Meer, wirst bis zum Mittag schlafen, ein bisschen fischen, mit deinen Enkelkindern spielen, im Dorf spazierengehen, abends mit deinen Freunden Wein trinken und Gitarre spielen..

(überall im Netz zu finden)
 
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Mein_Ingomann

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Auf dem Weg nach Hamburg

Lag eine Hand

Ich hab' sie gedrückt.

(H.v. Veen)