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AW: Raf

@ Mr.TT, das ist wie bei einer normalen Unterhaltung. Es fängt mit dem Wetter an und endet bei der Eroberung Konstantinopels


@cafedelsol, ich werde mich anstrengen;-)
 
RAF: Neue Erkenntnisse

Wisniewski soll Buback-Mörder sein

Der Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback steht dreißig Jahre nach der Tat vor der Aufklärung: Nach Informationen des SPIEGEL beschuldigen frühere RAF-Mitglieder Stefan Wisniewski. Die Aussage, die Knut Folkerts und Christian Klar entlastet, ist den Behörden seit Jahren bekannt.


Hamburg - Nach Informationen des SPIEGEL hat die ehemalige RAF-Angehörige Verena Becker dem Verfassungsschutz verraten, dass Stefan Wisniewski vom Soziussitz eines Motorrads die tödlichen Schüsse auf Buback abgegeben haben soll. Diese Aussage machte sie bereits Anfang der achtziger Jahre.


AP​
Tatort in Karlsruhe: Siegfried Buback war von einem vorbeifahrenden Motorrad aus erschossen worden


Wisniewski war 1981 unter anderem wegen der Entführung und Ermordung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer zu zweimal lebenslänglich verurteilt worden und kam 1999 frei.
Laut Becker fuhr Günter Sonnenberg das Tat-Motorrad, Christian Klar soll im Fluchtauto, einem Alfa Romeo, auf die Täter gewartet haben. Der Verfassungsschutz gab dazu keine Stellungnahme ab.
Der ehemalige RAF-Terrorist Peter-Jürgen Boock bestätigte die Darstellung Beckers im Wesentlichen. Nach seinen Kenntnissen habe Wisniewski geschossen, Sonnenberg habe das Motorrad gelenkt. Über die Tatbeteiligung Klars sei er nicht informiert.
Boock hat Michael Buback, den Sohn des ermordeten Generalbundesanwalts, nach eigenen Angaben über seine Kenntnisse unterrichtet.


Schon seit 1990 hat das Bundeskriminalamt (BKA) ernstzunehmende Hinweise darauf, dass der 1980 wegen des Buback-Mordes, trotz kaum vorhandener Beweise, zu lebenslanger Haft verurteilte Knut Folkerts sich am Tattag nicht in Deutschland aufgehalten hat.
Dem SPIEGEL liegen Vernehmungsprotokolle der früheren RAF-Angehörigen Silke Maier-Witt vor, die 1980 in der DDR untergetaucht war und nach dem Zusammenbruch der DDR enttarnt wurde. Die heutige Friedensaktivistin hat den Protokollen zufolge 1990 ausgesagt, Folkerts habe am Tattag, dem 7. April 1977, an der deutsch-holländischen Grenze in einem Auto auf sie gewartet und sei dann nach Amsterdam gefahren. Folkerts hat bisher zu seiner Tatbeteiligung geschwiegen.


Für mich ist es sehr seltsam, dass die Behörden seit mehr als 20 Jahren Kenntnisse über den wahren Ablauf des Buback-Mordes haben und nichts für die Aufklärung der Situation getan haben. Auch wenn Ch. Klar in diesem Fall nicht geschossen haben dürfte, so ist er an anderer Stelle schuldig. Sein Urteil lautete damals 5xLebenslänglich
 
AW: RAF: Neue Erkenntnisse

Sdost, diesen Thread hattest Du schon mal eröffnet - ich lege beide zusammen.

Gruß,

Izzet.
 
AW: Raf

@Izzet, da der Thread von gestern etwas "verwässert" war, wollte ich beide Sachen getrennt wissen. Ist aber O.K. so
 
AW: Raf

nachdem ich heute in den nachrichten gehört habe, das der fall wieder aufgerollt wird, steht uns ja bestimmt ein heisser sommer bevor. nichts hat in der modernen poltischen vergangenheit mehr die gemüter bewegt, wie die 68- er bewegung und die raf. eigentlich ist das nichts neues, das die ex-ddr ihre hand im spiel hatte ( zumindest nach den ersten festnahmen) , hatte sie doch unterschlupf angeboten.

ich bin sehr sehr gespannt, welche köpfe im nachherein rollen müssen. und wer mit der ex-ddr von seitens der ex-bundesregierung zusammengearbeitet hatte.
 
AW: Raf

Die DDR hat eine ganze Menge unternommen um Westdeutschland zu schaden. Ich habe das zwar nicht mitbekommen, aber aus Erzählungen meiner Eltern weiß ich ungefähr was los war.
 
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