Religionsunterricht

AW: Religionsunterricht

richtig!
´Habt ihr über solche Dinge vor eurer Ehe geredet?
Ich hab so den Eindruck, als stündet ihr nun vor einer Situation, mit der ihr beide nicht gerechnet hättet.


Ihr dramatisiert das alles. :shock: :shock:

Mein Mann und ich haben kein Problem miteinander, sondern ich wollte doch einfach nur wissen, wie andere Menschen mit islamischer Religion den Unterricht handhaben.

Ich wiederhole es aber gerne nochmal:

Mein Mann hatte sein Okay schon nach einer Minute gegeben. Das Gespräch war sogar schon vor vier Tagen.
Gestern Abend fiel mir ganz alleine (!) ohne jegliches Zutun meines Mannes einfach mal ein, ich könnte Euch doch fragen, wie Ihr das früher gemacht habt oder jetzt mit Euren Kindern macht.



Mein Sohn soll kein Christ werden, er soll einfach nur am Unterricht teilnehmen.:razz:
 
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Aber nicht in einem Dorf mit 2000 Einwohnern- davon nur einem halb türkischen Mitbürger. :-D


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Doch , ich lebe auch auf einem Dorf, und bei uns gibt es das.:-D
Vielleicht liegt das an der Rektorin der Schule, wer weiß ?


Ich denke, alsadaha, du machst dir viel zuviele Gedanken, um etwas was
sein wird, am Ende ist das für deinen Sohn gar nicht so schlimm.......:wink:

Kinder, sind da viiiel toleranter wie Erwachsene , vergiß das nicht.
 
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Und außerdem,was ich ganz klar betonen will,ist es nicht so in Ordnung von ihm,Dir das Gefühl zu geben,dass er dagegen ist.Denn es ist DEINE Religion.Genauso akzeptierst Du seine.Es muss nicht immer nach den Wünschen der Moslems gehen in einer Mischehe. Wenn Du ihn akzeptierst sollte er auch Dich akzeptieren-samt Reigion.


Danke schön. Genauso sehe ich das auch. :wink:
 
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Ich habe keine Kinder, allerdings kann ich aus meinen Erlebnissen mal berichten. In der Grundschule hatten wir keinen Religionsunterricht, meine moslemischen Freunde und ich. Wir bekamen anstatt dessen Deutsch-Kurse, also Grammatikübungen, Sprachübungen, damit die Aussprache besser wurde. Ab und an haben wir dann noch gezaubert :) Also kleine einfache Zaubertricks gelernt.

Am Wochenende bin ich bis zu meinem 12. Lebensjahr in die Koranschule gegangen. Habe dort jedoch lediglich den Koran zu lesen gelernt. Die Gebete, wie man betet und alles über meine Religion hat mir meine Mutter schon sehr früh beigebracht. Jede Nacht haben wir miteinander gebetet, bis ich alle Gebete selbst auswendig konnte. War so eine Art 'Ritual' :)

Später im Gymnasium musste ich in der Klasse bleiben, während die anderen Religionsunterricht bekamen. Wenn es ein Thema gab, das mich interessiert hat, hab ich mitgearbeitet und mitgemischt :) Später gab es dann die Möglichkeit Ethik zu belegen, was ich dann auch gemacht habe.

Soviel zu meinen Erfahrungen :)
 
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Doch , ich lebe auch auf einem Dorf, und bei uns gibt es das.:-D
Vielleicht liegt das an der Rektorin der Schule, wer weiß ?

Na ja- wofür soll sie für ein Kind islamischen Unterricht einführen? :confused:




Ich denke, alsadaha, du machst dir viel zuviele Gedanken, um etwas was
sein wird, am Ende ist das für deinen Sohn gar nicht so schlimm.......:wink:

Kinder, sind da viiiel toleranter wie Erwachsene , vergiß das nicht.


Wie gesagt, die Aussenseiterrolle ist nahezu nebensächlich, allerdings auch relevant.
Hauptgrund ist für mich jedoch, dass ich WILL, dass mein Sohn daran teilnimmt.
 
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Mein Sohn ist kein Aussenseiter, er wird kein Aussenseiter, er fühlt sich aber so, wenn er als einziger nicht daran teilnimmt.

Ich habe keine Kinder, allerdings kann ich aus meinen Erlebnissen mal berichten. In der Grundschule hatten wir keinen Religionsunterricht, meine moslemischen Freunde und ich. Wir bekamen anstatt dessen Deutsch-Kurse, also Grammatikübungen, Sprachübungen, damit die Aussprache besser wurde. Ab und an haben wir dann noch gezaubert :) Also kleine einfache Zaubertricks gelernt.

Am Wochenende bin ich bis zu meinem 12. Lebensjahr in die Koranschule gegangen. Habe dort jedoch lediglich den Koran zu lesen gelernt. Die Gebete, wie man betet und alles über meine Religion hat mir meine Mutter schon sehr früh beigebracht. Jede Nacht haben wir miteinander gebetet, bis ich alle Gebete selbst auswendig konnte. War so eine Art 'Ritual' :)

Später im Gymnasium musste ich in der Klasse bleiben, während die anderen Religionsunterricht bekamen. Wenn es ein Thema gab, das mich interessiert hat, hab ich mitgearbeitet und mitgemischt :) Später gab es dann die Möglichkeit Ethik zu belegen, was ich dann auch gemacht habe.

Soviel zu meinen Erfahrungen :)


bei uns gabs schon ab der 11. ethik.
allerdings war der termin derart schlecht gelegt, dass dann doch viele in den reliunterricht gegangen sind obwohl sie ethik mehr intressiert hätte.
ausserdem war es viel einfacher seinen zeugnisschnitt mit religion aufzubessern als mit ethik.
die schlechtesten schüler hatten immer gute noten in reli.das weiss ich noch
 
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Ich habe keine Kinder, allerdings kann ich aus meinen Erlebnissen mal berichten. In der Grundschule hatten wir keinen Religionsunterricht, meine moslemischen Freunde und ich. Wir bekamen anstatt dessen Deutsch-Kurse, also Grammatikübungen, Sprachübungen, damit die Aussprache besser wurde. Ab und an haben wir dann noch gezaubert :) Also kleine einfache Zaubertricks gelernt.

Am Wochenende bin ich bis zu meinem 12. Lebensjahr in die Koranschule gegangen. Habe dort jedoch lediglich den Koran zu lesen gelernt. Die Gebete, wie man betet und alles über meine Religion hat mir meine Mutter schon sehr früh beigebracht. Jede Nacht haben wir miteinander gebetet, bis ich alle Gebete selbst auswendig konnte. War so eine Art 'Ritual' :)

Danke schön.

Einen Deutschkurs parallel zum Religionsunterricht besucht die türkische Freundin meines Sohnes auch. Bei uns gibt es sowas allerdings ja gar nicht.

Eine Koranschule wird mein Sohn sicher auch bald besuchen, da mein Mann das möchte.
Letztendlich hat er sich aber noch nicht so intensiv mit dem Thema Religion mit unserem Sohn beschäftigt- wer weiss also, wann es wirklich mal durchgezogen wird mit der Koranschule.
 
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Na ja- wofür soll sie für ein Kind islamischen Unterricht einführen? :confused:







Wie gesagt, die Aussenseiterrolle ist nahezu nebensächlich, allerdings auch relevant.
Hauptgrund ist für mich jedoch, dass ich WILL, dass mein Sohn daran teilnimmt.


Die letzten beiden Sätze stehen in völligem gegensatz zu dem, was du bisher geschrieben hast, madame:confused:

gehts jetzt um den jungen, oder um dich.
was ist eigentlich das problem?
 
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religion hin und her.

elternhäuser und auch schulen sollten mehr dafür sorgen "wie wird (m)ein kind ein guter mensch!
respekt und arroganz beherrscht unsere gesellschaft! daran sollte gearbeitet werden!
kinder die nur die hand ausstrecken, die eltern zahlen ja!
kinder die bei feiertagen gezwungenerweise daheim bleiben! und sobald der besuch weg ist, sind sie auch weg, bei ihren freunden!
wie bringe ich kindern (schreibe jetzt mal bewusst: türk Mädchen) bei, dass sie nicht lügen, keine scheinheiligkeit an den tag legen?!
 
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Die letzten beiden Sätze stehen in völligem gegensatz zu dem, was du bisher geschrieben hast, madame:confused:

gehts jetzt um den jungen, oder um dich.
was ist eigentlich das problem?


.....das sehe ich nicht so. alsadaha hat immer geschrieben dass SIE es möchte dass ihr sohn am religionsunterricht teilnimmt, sie aber im nachhinein einfach wissen wollte wie es in anderen binationalen oder rein moslemischen familien abläuft. ich finde sie muss sich auch nicht rechtfertigen. ihr sohn lernt den islam (ehemann) und die christliche (ehefrau) religion kennen und das erachte ich als absolut richtig.

alsadaha ich finde deine entscheidung richtig, dass du deinem sohn ermöglichen willst auch andere religionen kennenzulernen (zumal es deine eigene ist, die auch dein mann akzeptieren sollte). das es so eine cd gibt wo alle religionen vorgestellt werden wußte ich garnicht. schön dass du so offen damit umgehst.

ich hatte dir ja schon einmal meine meinung zu kindern, und deren erziehung, aus einer binationalen ehe geschrieben. (im zusammenhang mit schweinefleisch)
 
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