Schwarze und weiße Türken - Kulturkampf in der Türkei

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Ich habe eine gute Freundin, deren Eltern eher zu den sog. "weißen Türken" zählen, sie hingegen völlig liberal eingestellt ist und die kemalistische Ideologie ablehnt. Jedesmal wenn es um Politik geht und die Eltern über die sog. "Schwarzen Türken" herziehen, geht ihr der Hut hoch und sie macht ihre Eltern gewissermaßen zur Sau :biggrin:
 
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Es ist ja nicht so, dass nach Atatürk ein großes Vakuum entstand. Sein Weggefährte Ismet Inönü führte die Atatürksche Politik weiter. Allerdings beinhalteten die Reformen Atatürks vor allem die Staats und Volkswerdung der Türkei, bzw. der Türken. Schon die wirtschaftliche Entwicklung des Landes war unter Atatürk eine Katastrophe. Es wurden russische! Experten ins Land geholt und was daraus wurde, ist allgemein bekannt. Die Türkei blieb über Jahrzehnte ein Agrarland, welches permanent an der Staatspleite vorbeischrammte. In den letzten 30 Jahren musste rund 20 Mal der IWF oder die USA einspringen um den Bankrott abzuwenden. Auch derzeit steht die Türkei in Verhandlungen mit dem IWF
 
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Spass bei Seite, dieses Problem ist in der Türkei schon seit langem vertreten. Es geht dabei auch um Kurden, Armenier, Bauern, usw. Sie werden nicht anerkannt und von den gebildeten Istanbuller eher verpöhnt, weil sie lieber Gazoz als Wein bevorzugen. Im Grunde genommen schwärmen auch die "weißen" Türken von ihrer Kultur, ihren Traditionen usw. Ich glaube das alles ist nur ein Identitätsproblem, weil sie sich auf der einen Seite Europa gewachsen fühlen, aber ihr Türkensein nicht ablegen möchten.

Die ärmeren Menschen in der Türkei, wurden eigentlich nie wirklich beachtet, auch wurden sie nie ernstlich wahrgenommen, dass sie einen Teil zur Wirtschaft (Export von Lebensmitteln Obst, Gemüse usw.) beitragen wird auch nicht beachtet. Vielmehr spottet man über sie, als sie überhaupt zu unterstützen.

Wenn es aber darauf ankommt die Türkei vorzustellen, dann greift man wieder auf sie zurück, wie sie das alt geliebte Maisbrot in Steinöfen aufbacken, Teppiche knüpfen, Keramik,-Musikinstrumente herstellen, auf dem Dorf heiraten usw. Da ist man doch glatt stolz auf sein Volk.

Sie sind halt nicht Zertifiziert wie die "Weißen" Türken. Daher eine ablehnung, kurz; zweite Klasse.
 
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Unter anderem ist es interessant, dass die weißen Türken eher ein Identifikationsproblem haben müssten, weil sie die schwarzen Türken immer als Minderheit sehen und sie von ihrer eigenen Überzeugung (die ihnen selbst nicht bewusst ist) spalten. Kurz; sie trennen sich selbst von ihrem Volk...

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Die ärmeren Menschen in der Türkei, wurden eigentlich nie wirklich beachtet, auch wurden sie nie ernstlich wahrgenommen, dass sie einen Teil zur Wirtschaft (Export von Lebensmitteln Obst, Gemüse usw.) beitragen wird auch nicht beachtet. Vielmehr spottet man über sie, als sie überhaupt zu unterstützen.

Wenn es aber darauf ankommt die Türkei vorzustellen, dann greift man wieder auf sie zurück, wie sie das alt geliebte Maisbrot in Steinöfen aufbacken, Teppiche knüpfen, Keramik,-Musikinstrumente herstellen, auf dem Dorf heiraten usw. Da ist man doch glatt stolz auf sein Volk.

Sie sind halt nicht Zertifiziert wie die "Weißen" Türken. Daher eine ablehnung, kurz; zweite Klasse.

Die weißen Türken haben Identifikationsprobleme,weil sie die schwarzen Türken als Minderheit sehen und sich vom Volk abtrennen.
Deine Schlussfolgerungen sind wirklich äußerst interessant. Vielleicht wäre Realsatire am zutreffendsten. Identifikationsprobleme kann es nicht geben, weil man sich in ihnen ganz sicher nicht wiederfindet.

Die schwarzen Türken können schon allein durch die Mehrzahl nicht als Minderheit betrachtet werden. Weiße Türken betrachteten sich stets als Europäer, was sie in meinen Augen auch immer waren. Identitätsprobleme habe ich nie beobachten können, im Gegensatz zu unseren schwarzen Türken - insbesondere schwarze Türken. Ihren ersten Kulturschock haben sie erleben dürfen, als sie das erste mal in einer türkischen Großstadt waren. Frauen in kurzen Röcken, geschminkt und unbedeckt. Paare die Händchen haltend spazieren gehen, unvorstellbar. Ich glaube Dir ist im einzelnen nicht wirklich klar, mit welchen Wertvorstellungen diese Menschen ihre Dörfer verlassen haben. Welche Probleme diese Menschen in Europa haben wird uns doch stets vor Augen geführt. Nicht ohne Grund fallen diese Türken in Deutschland auf, nicht ohne Grund haben wir hier immer Themen über Ehrenmord und Integrations-Thread's. Auch Dir sollte das nicht verborgen geblieben sein. Ich bin mir absolut sicher, mit den weißen Türken gäbe es in Deutschland keine Parallelgesellschaft. Das von den schwarzen Türken konservierte Gedankengut die sie vor Jahrzehnten mitgebracht haben ist zu all gegenwärtig. Sie haben es damit auch in Deutschland zur Zweitklassigkeit geschafft - leider.
 
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Die weißen Türken haben Identifikationsprobleme,weil sie die schwarzen Türken als Minderheit sehen und sich vom Volk abtrennen.
Deine Schlussfolgerungen sind wirklich äußerst interessant. Vielleicht wäre Realsatire am zutreffendsten. Identifikationsprobleme kann es nicht geben, weil man sich in ihnen ganz sicher nicht wiederfindet.

Die schwarzen Türken können schon allein durch die Mehrzahl nicht als Minderheit betrachtet werden. Weiße Türken betrachteten sich stets als Europäer, was sie in meinen Augen auch immer waren. Identitätsprobleme habe ich nie beobachten können, im Gegensatz zu unseren schwarzen Türken - insbesondere schwarze Türken. Ihren ersten Kulturschock haben sie erleben dürfen, als sie das erste mal in einer türkischen Großstadt waren. Frauen in kurzen Röcken, geschminkt und unbedeckt. Paare die Händchen haltend spazieren gehen, unvorstellbar. Ich glaube Dir ist im einzelnen nicht wirklich klar, mit welchen Wertvorstellungen diese Menschen ihre Dörfer verlassen haben. Welche Probleme diese Menschen in Europa haben wird uns doch stets vor Augen geführt. Nicht ohne Grund fallen diese Türken in Deutschland auf, nicht ohne Grund haben wir hier immer Themen über Ehrenmord und Integrations-Thread's. Auch Dir sollte das nicht verborgen geblieben sein. Ich bin mir absolut sicher, mit den weißen Türken gäbe es in Deutschland keine Parallelgesellschaft. Das von den schwarzen Türken konservierte Gedankengut die sie vor Jahrzehnten mitgebracht haben ist zu all gegenwärtig. Sie haben es damit auch in Deutschland zur Zweitklassigkeit geschafft - leider.


Natürlich wäre es besser wenn du den ganzen Kontext wahrnehmen würdest, und nicht einzelne Sätze zitierst, die dir gerade passen. Und für mich persönlich haben die meisten Türken natürlich ein Identitätsproblem. Das Volk will ihre islamischen Traditionen nicht ablegen und sucht nach all den Jahren einen Leitfaden was sich mit der Modernisierung vereinen lässt.


Die Türken die in Deutschland ein Integrationsproblem haben, sind welche die in der Türkei nicht weitergekommen sind, wegen mangelnder Bildung und Arbeitslosigkeit, unter ihnen ist die Anzahl der Analphabeten erschreckend hoch, das wäre dann aber seitens der türkischen Politik ein Problem und natürlich auch der Gesellschaft, ja, und genau diese Menschen dieses Volk widerspiegelt lediglich nur die Türkei. Natürlich sind unter Ihnen auch wie in jeder Gesellschaft schwarze Schafe vorhanden, die sich einer Entwicklung absolut nicht bemühen.


Um wieder zurück zur Türkei zu kommen, denn nur darüber hatte ich eine Meinung.
Ich meine Ottoman was erwartest du von Menschen, die weder lesen noch schreiben können, die vom Staat keine Unterstützung erhalten? Das sie die ach so demokratischen Werte, die du ja in der Türkei so wertschätzt auswendig lernen? Mit welchen Mitteln sollen sie dies machen? Sie scheinen ja wie du erwähnst nur die „schwarzen“ Türken zu sein, die „weißen“ sind ja westlich geprägt, weil sie es nicht anders kennen. Und selbstverständlich klammert sich solche eine Gesellschaft in diesem Fall die „schwarzen“ Türken an die Traditionen, und sie werden dadurch als Zweitklassige Menschen in der Türkei benachteiligt.


Aber was willst du mir nun erklären? Du klammerst dich lediglich an die so gelobten „weißen“ Türken und bist der Meinung das sich durch sie eine Zweitklassigkeit in Deutschland entfaltet hat.


Mehr als eine Rassenideologie kann ich bei dir nicht erkennen.
 
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Ich frage mich gerade, ob Du mit "weißen Türken" je in Kontakt gekommen sein dürftest. Was sind dann unsere "schwarzen Türken", wenn Deiner Meinung die Weißen dogmatisch sind?



Du Stigmatisiert ja nicht nur in der Türkei...
 
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Hallo :)
Sorry, aber ich dachte bisher, die Leichtathletin Elvan Abeylegasse wäre eine schwarze Türkin :)
Mal im Ernst : Ich verstehe nicht, warum es bei all den realen Problemen einen derartigen "Rassenkampf" geben muß. Der Sinn erschließt sich mir nicht. Es ist bestimmt auch nicht im Sinne von Atatürk, daß es eine Kluft wie diese gibt.
 
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Natürlich wäre es besser wenn du den ganzen Kontext wahrnehmen würdest, und nicht einzelne Sätze zitierst, die dir gerade passen. Und für mich persönlich haben die meisten Türken natürlich ein Identitätsproblem. Das Volk will ihre islamischen Traditionen nicht ablegen und sucht nach all den Jahren einen Leitfaden was sich mit der Modernisierung vereinen lässt.


Die Türken die in Deutschland ein Integrationsproblem haben, sind welche die in der Türkei nicht weitergekommen sind, wegen mangelnder Bildung und Arbeitslosigkeit, unter ihnen ist die Anzahl der Analphabeten erschreckend hoch, das wäre dann aber seitens der türkischen Politik ein Problem und natürlich auch der Gesellschaft, ja, und genau diese Menschen dieses Volk widerspiegelt lediglich nur die Türkei. Natürlich sind unter Ihnen auch wie in jeder Gesellschaft schwarze Schafe vorhanden, die sich einer Entwicklung absolut nicht bemühen.


Um wieder zurück zur Türkei zu kommen, denn nur darüber hatte ich eine Meinung.
Ich meine Ottoman was erwartest du von Menschen, die weder lesen noch schreiben können, die vom Staat keine Unterstützung erhalten? Das sie die ach so demokratischen Werte, die du ja in der Türkei so wertschätzt auswendig lernen? Mit welchen Mitteln sollen sie dies machen? Sie scheinen ja wie du erwähnst nur die „schwarzen“ Türken zu sein, die „weißen“ sind ja westlich geprägt, weil sie es nicht anders kennen. Und selbstverständlich klammert sich solche eine Gesellschaft in diesem Fall die „schwarzen“ Türken an die Traditionen, und sie werden dadurch als Zweitklassige Menschen in der Türkei benachteiligt.


Aber was willst du mir nun erklären? Du klammerst dich lediglich an die so gelobten „weißen“ Türken und bist der Meinung das sich durch sie eine Zweitklassigkeit in Deutschland entfaltet hat.


Mehr als eine Rassenideologie kann ich bei dir nicht erkennen.


Ratschläge die man vergibt, sollte man erst selber befolgen, wie ich finde. Du bist ebenfalls nur auf ganz bestimmte Punkte eingegangen und hast einige andere völlig kommentarlos stehen lassen. Der Grund weshalb ich gewisse Passagen wie z. B.: „Es geht dabei auch um Kurden, Armenier, Bauern, usw. Sie werden nicht anerkannt und von den gebildeten Istanbuler eher verpöhnt, weil sie lieber Gazoz als Wein bevorzugen“, unkommentiert gelassen habe ist ganz simpel der, dass ich es als absurd betrachtet habe. Es mag auf die Bauern zutreffend sein, doch dieses „Schicksal“ müssen sich vermutlich auch andere Bauern, in der ganzen Welt teilen. Bei uns im Schwabenland z. B. sind es die Älbler, in den USA die Rednecks oder auch Hillbilly genannt, etc. Im deutschen Wortschatz kennen wir auch Begriffe wie: Bauerntrampel, Bauernschlau, Bauerntölpel...
Nächster Abschnitt: „Wenn es aber darauf ankommt die Türkei vorzustellen, dann greift man wieder auf sie zurück, wie sie das alt geliebte Maisbrot in Steinöfen aufbacken, Teppiche knüpfen, Keramik,-Musikinstrumente herstellen, auf dem Dorf heiraten usw. Da ist man doch glatt stolz auf sein Volk.“ Das ist meiner Ansicht wieder einmal Deine ganz persönliche Meinung. Die Türkei habe ich bisher noch nie am Maisbrot, den Teppichen und erst recht nicht mit einer Heirat auf dem Dorfe vorgestellt. Was sollte ich da kommentieren?
Die Türken die in der Türkei aus verschiedenen Gründen nicht weitergekommen sind, können nicht als Ursache für die gescheitere Integration in Deutschland herhalten. Diese Generation ist längst im Rentenalter. Es geht mittlerweile um die vierte, fünfte Generation. Welche fehlende Unterstützung des türkischen Staates ist Deiner Meinung die Ursache für Analphabetismus? Immer wieder kommst Du mit dem gleichen Erklärungsversuch. Diese Menschen wären so, weil sie keine Bildung hätten, keine andere Wahl usw. In Deutschland gibt es ausreichend Möglichkeiten der Bildung, ihnen werden demokratische Werte vom Besten vorgeführt. Dennoch klammern sich diese Leute an ihrer Traditionen, so wie sie es auch in der Türkei machen. Ich frage mich zunehmend, was Du mir eigentlich erklären möchtest.

Bedauerlich, dass Du nicht mehr zu erkennen vermagst, oder erkennen möchtest.
 
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@ Lale

wenn ich nun deinen Beitrag als Ansatzpunkt nehme und mich außerhalb der Grenzen von der Türkei begebe – muss ich den Eindruck gewinnen, das demnach der Großteil der Länder eine Rassenideologie vertreten.

Wir reden nicht von Gestern sondern von Heute. Von dem was Präsent ist. Wir reden hier nicht von der Theorie sondern der Praxis. Von dem echten Leben. Jene Bevölkerungschicht, die mit der Landflucht in die Städte gelangt ist. Wenn ich nun deinen Stadtpunkt zur Hand nehme sollte man doch meinen, das eben genau diese Menschen ihren Kindern etwas anderes bieten sollten. Das sie, sofern sie ihre eigene Lage überhaupt erkannt haben sollten, in der Lage sein müssten das Klischee das auf ihnen beruht zu beseitigen.

Auf dem Land mögen sie nicht die Möglichkeit einer Ausbildung gehabt haben – was aber ist nun in der Stadt ? Wie verhalten sie sich da ? Trotz allgemeiner Schulpflicht haben wir selbst in den Städten Eltern, die ihre Kinder dem entziehen. Wir haben immer noch Familien, die es nicht von Nöten halten, ihre Töchter auf eine Schule zu schicken. Wir haben hier Menschen, die irgendwo in Südanatolien in Höhlen ähnlichen Behausungen gelebt haben, jetzt in Wohnblocks wohnen – und ihren Müll vom Balkon aus auf die Straße werfen. Ich rede hier nicht von „Gece Kondu`s „ sondern von ganz normalen Wohnvierteln. Wir reden hier von Menschen, die ihren Kaugummi, ihre Taschentücher beim laufen auf die Straße werfen. Wir unterhalten uns hier über jene Schicht, für die Frauen immer noch meilenweit hinter dem Mann stehen. Das Lale hat nichts mit Tradition zu tun, die man durch Bildung verändern könnte. Das hat nichts mit Rassismus oder Identifikations Problemen zu tun. Das sind die Lebensweisen von Menschen, die sich über Generationen hinweg verfestigt haben. Das hat nur etwas mit der Achtung eines anderen Menschen und der Gleichstellung von Mann und Frau was zu tun.

Es ist von daher kein Vergleich möglich, das ich Lebensweisen die auf unterschiedlichen „Kulturellen“ Fundamenten beruhen – gleichstellen kann. Was hat es mit Bildung zu tun, das ich der Arbeit einer Frau weniger Wert beimesse, als der eines Mannes. Glaubst du allen ernstes, das so ein Mensch, der eine derartige Denkstruktur verinnerlicht hat, durch einen höheren oder überhaupt einen Schulabschluss seine Denkweise und somit auch sein Verhalten verändert ?

Das hat auch nichts damit zu tun, das eine Seite Wein bevorzugt und die andere Gazoz. Die die sich mit Gazoz identifizieren, trinken nebenbei auch Raki. Jene die sich deiner Meinung nach durch mangelnde Schulbildung nicht eingliedern können, sind aber Weiblichen Werten aus dem Westen gegenüber sehr offen. Ich identifiziere mich als Individuum eines Volkes mit meiner Nationalität nicht aufgrund eines Bezuges zu Regional unterschiedlichen Traditionen.

Für mich bedeutet es nicht eine Rassenideologie zu vertreten, wenn ich mich von bestimmten Gesellschaftlichen Schichten distanziere.
 
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Vieles von dem hat sehr wohl mit Bildung zu tun, das zu leugnen ist schon äußerst merkwürdig. Je höher der Bildungsstand, desto mehr sind die Leute in der Lage, Fehler zu analysieren und sie als solche zu erkennen. Mit Bildung meine ich hier aber eine Wertfreie, neutrale Bildung und nicht das reinhämmern von irgendwelchen Dogmen in die Köpfe der Kinder, wie es größtenteils in der Türkei passiert. Bildung sollte einem in erster Linie das Lernen, das Denken, das analysieren lehren.

Und ich möchte mal daran erinnern, dass es noch bis vor 40 Jahren selbst in D so war, dass der Mann zustimmen musste, wenn die Frau arbeiten gehen wollte. Auch hier hat man sich weiterentwickelt, wobei es beispielsweise immer noch so ist, dass Frauen für die gleiche Tätigkeit im Schnitt weniger Lohn bekommen.
 
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