A
Anouk
Guest
AW: Schwimmen lernen
Doch, doch, ich verstehe, was Du meinst. Aber manchmal tut man seinen Kindern zuliebe Dinge, die man selbst nicht mag.
Thema "verbiegen": Seit mein Sohn in die Schule geht, verbiege ich an jedem Schultag meine Natur, indem ich um 6 Uhr, spätestens 6.15 Uhr aufstehen muss.
Lach bitte nicht, aber ich bin eine Nachteule, und ein nicht unmaßgeblicher Grund für meine Berufswahl war mal, wesentlich später aufstehen zu dürfen. Okay, ich war jung, ahnte noch nicht, wie das Leben so spielt.
Aber gut, gäbe ich meiner Natur konsequent nach, wäre das Desaster programmiert. Also lernt man notgedrungen um, und zwar nach jeden Ferien aufs Neue - zumal wir da bevorzugt den mediterranen Schlendrian pflegen.
Kurzum: es gibt Dinge, die ich keineswegs liebe. Aber meinem Kind zuliebe mach ich's halt, ohne mich groß dabei zu verbiegen. Es ist ja für Jetzt. Die Gegenwart ist wichtig, nicht die Vergangenheit, die eigenen Traumata, die man irgendwann mal erlebt hat und immer weiter mitschleppt.
Und so, wie Du dem Familienfrieden zuliebe auf Dein geliebtes Schweinefleisch verzichtest bzw. es nur unbeobachtet isst, hast Du doch auch nicht das Gefühl Dich zu verbiegen, oder? Bestimmte Kompromisse geht man halt ein, immer.
Im übrigen glaube ich, dass Kinder einem enorme Chancen zum eigenen Wachstum eröffnen. Einfach so. Weil sie sind, wie sie sind und einen fordern, in Frage stellen, manchmal Dinge verlangen, Leistungen, die uns auf Anhieb undenkbar erscheinen. Glücklicherweise tun sie das..
Und ich persönlich glaube, dass das manchmal etwas Heilendes hat.
Ich hoffe, Du verstehst, wie ich das meine.![]()
Doch, doch, ich verstehe, was Du meinst. Aber manchmal tut man seinen Kindern zuliebe Dinge, die man selbst nicht mag.
Thema "verbiegen": Seit mein Sohn in die Schule geht, verbiege ich an jedem Schultag meine Natur, indem ich um 6 Uhr, spätestens 6.15 Uhr aufstehen muss.
Lach bitte nicht, aber ich bin eine Nachteule, und ein nicht unmaßgeblicher Grund für meine Berufswahl war mal, wesentlich später aufstehen zu dürfen. Okay, ich war jung, ahnte noch nicht, wie das Leben so spielt.
Kurzum: es gibt Dinge, die ich keineswegs liebe. Aber meinem Kind zuliebe mach ich's halt, ohne mich groß dabei zu verbiegen. Es ist ja für Jetzt. Die Gegenwart ist wichtig, nicht die Vergangenheit, die eigenen Traumata, die man irgendwann mal erlebt hat und immer weiter mitschleppt.
Und so, wie Du dem Familienfrieden zuliebe auf Dein geliebtes Schweinefleisch verzichtest bzw. es nur unbeobachtet isst, hast Du doch auch nicht das Gefühl Dich zu verbiegen, oder? Bestimmte Kompromisse geht man halt ein, immer.
Im übrigen glaube ich, dass Kinder einem enorme Chancen zum eigenen Wachstum eröffnen. Einfach so. Weil sie sind, wie sie sind und einen fordern, in Frage stellen, manchmal Dinge verlangen, Leistungen, die uns auf Anhieb undenkbar erscheinen. Glücklicherweise tun sie das..