Schwimmen lernen

  • Ersteller des Themas alsadaha
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Genau, es gibt sogar unter Seeleuten Nichtschwimmer.

off Topic, aber ich habe mal gehört, daß früher fast alle Seeleute nicht schwimmen konnten. War auch so beabsichtigt, damit sie sich nicht unnötig über Wasser quälen sollten, wenn der Kahn mal untergeht ! :-?

Ein Arbeitskollege meines Mannes beim Wassersport in Bodrum kann bis heute nicht schwimmen. Er ist ausschließlich mit Rettungsweste und Schlauchboot auf dem Wasser unterwegs. Bis jetzt gings immer gut.

@ alsadaha

Zwingen darfst Du ihn auf keinen Fall ! Wenn nicht heute und nicht morgen aber irgendwann wird er es von alleine unbedingt lernen wollen. Spätestens wenn seine Kumpels im tiefen Wasser toben und er vom Beckenrand zugucken muß.

Ich habe übrigens nie einen Schwimmkurs mitgemacht und hab´s auch gelernt. Wir haben in meinem Heimatdorf das Schwimmbad gleich vor der Tür. Meine Froschbewegungen habe ich irgendwann von Mama und Papa übernommen...
 
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Zwingen auf keinen Fall, aber vielleicht doch ein wenig konsequent sein (nur von Deiner Seite aus natürlich)!

Hier gehts ja nicht nur um den "Spassfakor" wenn er größer wird, sondern auch um ein gewisses Sicherheitsrisiko, ihr seit ja doch häufiger mal in Wassernähe.
Meiner Meingung nach sollte jedes Kind so früh wie möglich schwimmen lernen (ich konnte mich eher über Wasser halten als laufen :razz: ) wobei natürlich jeder andere Voraussetzungen mitbringt, auf die individuell eingegangen werden muss.

Wie verhält sich denn Sohnemann in der Türkei, da ist er ja auch von viieeelll Wasser umgeben? Vielleicht könnt ihr ja den nächsten Urlaub nutzen, damit er sich spielend und mit viel Spass an das kühle NAss gewöhnt?

LG Susi
 
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Hallo,

mein Bruder und ich haben keinen Schwimmkurs gemacht...dafür hatten wir meine Eltern, erst haben wir mit zwei Schwimmflügeln gepaddelt und dann irgandwann mit Einem und dann ohne....in Fereinanlagen wurden meine Eltern immer komisch angeguckt...wir konnten beide schon mit drei Jahren schwimmen eigendlich schon bevor wir richtig laufen konnten....klar zur Stilverbesserung und weil es Spaß machte sind wir später in einen Schwimmverein gegangen....aber ich weiß noch bei unserem Urlaub in Deutschland hat uns unser Opa mit in die Unihalle in Kiel genommen und wir haben unserer Seepferdchen gemacht, mein Bruder war erst 3,5 Jahre alt...ständig haben die Schwimmmeister versucht ihn ins Kinderbecken zu bekommen....aber no Chance....meinen Bruder hat damals schon nix ausgelassen.....zur Belonung für das Seepferdchen durfte er dann mit meinem Opa zusammen Hand an Hand vom 3er springen.....Michels Kommentar dazu: "Opa, nochmal! Nochmal!"
 
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Meiner Meingung nach sollte jedes Kind so früh wie möglich schwimmen lernen (ich konnte mich eher über Wasser halten als laufen :razz: )

Bei mir war´s ähnlich. Mit gerade mal drei Jahren habe ich damals in einem Schwimmbad an der Nordsee das Schwimmen gelernt? - Wie? Mein Vater hat mich vom Beckenrand ins Becken gezogen u. da unter mit der Grund so unerreichbar war, musste ich paddeln, egal wie.
Heute weiss ich, dass mein Vater mir überhaupt nix böses wollte, er wollte mir auch keine Angst einjagen (war sowieso unmöglich bei mir, ich hatte vor überhaupt nix Angst), sondern er war sich ja sicher, dass nix passieren kann.

Im selben Urlaub habe ich dann noch das Seepferdchen-Abzeichen gemacht, einige Jahre später sämtliche andere Abzeichen u. bin dann jahrelang im DLRG geschwommen.

Alsadaha - ich teile die Meinung von alteglucke und bin davon überzeugt, dass es klappen wird.
 
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Ach, das erinnert mich an meinen Sohn.. :) Er hat zwei oder drei Anläufe gebraucht, bis er's lernte: erst war ihm das Wasser zu kalt, dann zu tief, dann stand er am Beckenrand und diskutierte wie ein Weltmeister über Wasser an sich...

Kurz vor der Einschulung hab ich ihn dann beim DLRG angemeldet. Der Witz war: kurz bevor der Schwimmkurs losging, hat er's plötzlich innerhalb von zwei Tagen fast von selbst gelernt. Was dabei half: warmes, wirklich seeehr warmes Wasser (Sommer in Tunesien), der Umstand, dass mein damaliger Freund und ich immer abwechselnd um ihn rumplanschten - und glasklare Bestechung. Ich hab ihm ein Set Pokémon-Karten versprochen, falls er es schaffen würde, eine bestimmte Strecke (vielleicht 10 Meter oder so) allein hinzukriegen. Das hat ihn wohl kolossal beeindruckt, jedenfalls ... schnipps!, noch am gleichen Tag geschah das Wunder! :biggrin: Den DLRG-Kurs hat er trotzdem gemacht, und es war natürlich ein tolles Erfolgserlebnis für ihn, gleich zu den "Fortgeschrittenen" in die Gruppe gesteckt zu werden.

Lass ihn einfach, Alsadaha. Wenn er so weit ist, ist er so weit. Klingt banal, aber die einen Kinder tummeln sich schon sehr früh im Wasser, die anderen erst, wie Andrea auch schrieb, brauchen halt länger. Und dass phantasiebegabte Kinder die allergrößten Ängste haben, finde ich normal, aber das wächst sich irgendwann bei passender Gelegenheit aus. Mein früherer Angsthase hüpft inzwischen jedenfalls anstandslos vom 7,5 -Meter-Brett und hat sich neulich sogar aufs Zehner getraut - und das macht jetzt mir wiederum klammheimlich Schiss... :shock: :-?


ps Wie läuft denn das eigentlich mit Haarewaschen bei Euch? Machst Du das, oder lässt Du ihn den Kopf selbst unter die Brause halten oder ins Wasser tauchen?
 
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Wichtig ist das es ihm Spaß macht. Vielleicht ist der Intensiv Kurs auch nicht das richtige, woher dann die Aussage stammen könnte das du immer in seiner Nähe sein sollst.
Rigoros durchziehen würde ich es nicht, dann kann es passieren das er noch mehr Angst bekommt und nie wieder ins Wasser geht. Lass ihm Zeit, nur weil "alle" es früh lernen muss er es nicht.

LG Aylin
 
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also zwingen darfst ihn auf keinen fall....genauso wie man ein kind nicht zwingen sollt eimmer seinen teller leer zu essen!


ich muss jetzt was eingestehen! ich persönlich kann auch nicht schwimmen...weil ich eben irgendwie angst vor dem wasser!
bei mir ist es glaub ich aber etwa schlimmer
ich war letztens in einem schwimmbad....sogar im becken drin*was eigentlich schon ein großes wunder für mich ist*aber ich ibn eben nur IM WASSER am rand gesessen! das wasser kam mir bis zum hals...also mein kopf guckte noch gut raus.
ich saß da am rand so paar sekunden nd dann fing ich total zum hyperventilieren...und zum luft-schnappe und um luft ringend an zu atmen...nach paar minuten haben mich paar freunde rausgeholt und naja...das wars dann für mich!

das ich überhaupt ins wasser reingegangen bin ist schon ein wunder..normalerweise meide ich ja schwimmbäder aber wollt emeine freunde nicht irgendwie enttäuschen und die haben es dann gescaft das ich doch ins wasser gehe

aber meine reaktion darauf war ja verherend...nach luft-schnappend, und noch dazu heulend....schlimm wars! :(
 
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Vielen Dank für Eure vielen ausführlichen Antworten.

Aroza, ich habe Deine Frage durchaus gestern noch gesehen, es ist aber ein umfangreiches Thema, welches ich so spät nicht mehr hätte richtig beschreiben können.

Ich habe eigentlich zu fast jedem Posting viel zu sagen.
Ich werde später am heutigen Tag auf alles eingehen.
 
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Ich habe fast zehn Jahre lang beim DLRG Nichtschwimmerkurse und Anfängerkurse gegeben. Die Kinder hatten alle Angst. Manche Eltern kamen wochenlang und die Kinder sind nicht mal in die Nähe des Wassers. Geduld zahlt sich aber aus und nimmt Ängste. Er muss es ja irgendwann lernen da er es in der Schule können muss. Und ich würde ihn eher darauf vorbereiten. In Nichtschwimmerkursen sind viele Gleichaltrige, die auch Angst haben vor dem Schwimmen. Am Anfang wird nur Ball gespielt in Wasser, in dem alle Kinder spielen können um die Angst zu nehmen. Schritt für Schritt wird dann spielerisch schwimmen gelernt und es dauert schon ca. drei Monate bevor die Kinder dann mal ne Weile am Stück schwimmen können. Vor tiefem Wasser, in dem man dann das Seepferdchen-Abzeichen macht, haben sie alle Angst. Aber wenn der Schwimmlehrer neben ihnen schwimmt und die Mutter am Rand lobt, klappt das ganz toll und sie kriegen mehr Lust auf mehr schwimmen. Ich kann die das nur empfehlen. Es ist wichtig für den Kontakt mit anderen Kindern und es macht sehr stolz Ängste zu überwinden. Aber das geht nicht von heute auf morgen, es braucht viel Geduld und Lob. Alles Gute euch!
 
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