sexualität als solches....

AW: sexualität als solches....

..Nur mal kurz am Rande..

Naturvölker und Buschmenschen wurden zum Vergleich gezogen,…Also nachdem ich nun weiss ich bin ein Mädel, schaute ich gerade eben aus dem Fenster und entdeckte, Autos, Straßen, eine Tankstelle, Ampeln, Häuser,… und einen blauen Müllsack neben der Mülltonne stehen, wer hat den da bloß hingestellt,..:p

Man sollte Völker die in der freien Natur leben, nicht mit der Gesellschaft vergleichen wo wir leben, ins Büro gehen wir auch nicht getarnt mit Blättern am Leibe und tanzen mittags in die Sonne rein,..wir zahlen sogar an der Kasse für unser Essen, da gibt es zu viele Parallelen und extreme Unterschiede.
 
AW: sexualität als solches....

..Nur mal kurz am Rande..

Naturvölker und Buschmenschen wurden zum Vergleich gezogen,…Also nachdem ich nun weiss ich bin ein Mädel, schaute ich gerade eben aus dem Fenster und entdeckte, Autos, Straßen, eine Tankstelle, Ampeln, Häuser,… und einen blauen Müllsack neben der Mülltonne stehen, wer hat den da bloß hingestellt,..:p

Man sollte Völker die in der freien Natur leben, nicht mit der Gesellschaft vergleichen wo wir leben, ins Büro gehen wir auch nicht getarnt mit Blättern am Leibe und tanzen mittags in die Sonne rein,..wir zahlen sogar an der Kasse für unser Essen, da gibt es zu viele Parallelen und extreme Unterschiede.


ist ja schon klar..war ja im grunde auch nur theoretisch..ich frag mich halt, welche richtung es hätte haben können....
 
AW: sexualität als solches....

Meine Güte nochmal, was ist denn hier los ?!? Jetzt hab ich acht Seiten oder so über ein Thema gelesen, das so oder anders irgendwie auch schon bei Sex-Gurus wie Oswalt Kolle, Günther Amendt & Konsorten ganz oben auf der Agenda stand - vor 30 oder 40 Jahren. Und noch immer begreife ich nicht, warum Menschen, die freien Sex praktizieren und/oder befürworten, und andere, die das für sich ausschließen, ihre konträren Ansichten nicht einfach stehenlassen können. Jemand, der Sex nur innerhalb einer festen Partnerschaft monogam leben will, ist deswegen noch lange kein verklemmter und von religiösen Unterdrückungsmechanismen gebeutelter Spießer - ebenso wenig wie Menschen, die Sex als locker-unverbindliches Spaßvergnügen zur Vertiefung einer Bekanntschaft betrachten, deswegen automatisch die Schlampen-Ecke besiedeln.

Liebe Leute, wir leben im Jahr 2007. Jeder kann tun und lassen, was er oder sie will. Entscheidend ist doch eigentlich nur, dass man sich selbst über seine Haltung einigermaßen im Klaren ist und sie einem Partner authentisch spiegelt, mit anderen Worten: sich nicht verbiegt, wenn's zur Sache geht. Alles andere ergibt angesichts möglicherweise unterschiedlicher Werte nur ein heilloses Kuddelmuddel.

Im Übrigen finde ich es persönlich kolossal ermüdend und unerotisch, über Sex rauf und runter zu diskutieren, als hätte es die sexuelle Revolution nie gegeben. Total unprickelnd. Aber wie gesagt, das ist nur meine persönliche Ansicht..

;)
anouk
 
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..Man sollte Völker die in der freien Natur leben, nicht mit der Gesellschaft vergleichen wo wir leben, ins Büro gehen wir auch nicht getarnt mit Blättern am Leibe und tanzen mittags in die Sonne rein,..wir zahlen sogar an der Kasse für unser Essen, da gibt es zu viele Parallelen und extreme Unterschiede.



ist ja schon klar..war ja im grunde auch nur theoretisch..ich frag mich halt, welche richtung es hätte haben können....

. Jemand, der Sex nur innerhalb einer festen Partnerschaft monogam leben will, ist deswegen noch lange kein verklemmter und von religiösen Unterdrückungsmechanismen gebeutelter Spießer - ebenso wenig wie Menschen, die Sex als locker-unverbindliches Spaßvergnügen zur Vertiefung einer Bekanntschaft betrachten, deswegen automatisch die Schlampen-Ecke besiedeln.

Entscheidend ist doch eigentlich nur, dass man sich selbst über seine Haltung einigermaßen im Klaren ist und sie einem Partner authentisch spiegelt, mit anderen Worten: sich nicht verbiegt, wenn's zur Sache geht. .


;)
anouk


aber das ist eben der balance-akt. die sehnsucht nach dem freien wilden leben da draussen ist einfach in uns. in den momenten besser gesagt situationen, wo wir die enge und dem mief einer gegängelten gesellschaft am eigenen leibe erfahren, weil uns jemand in die schmuddelecke stellen will für unser intimes bedürfnis, da bricht diese sehnsucht besonders stark hervor. gerade weil es etwas intimes ist, was zwischen zwei menschen stattfindet( egal ob ein one-night-stand oder eine feste beziehung ) ist es einfach nicht die aufgabe dritter , einvernehmlichen sex und die freude an der lust damit zu stigmatisieren . und weil menschen eben höchst unterschiedlich sind in ihren bedürfnissen ist auch der spassfaktor oder die quantität der sexuellen aktion unterschiedlich.
jeder kennt doch das gefühl, das wenn man eine verliebtheit spürt, auch die körperliche nähe sucht. aber genauso gibt es momente, wo man einen menschen garnicht kennt, ihn aber trotzdem erotisch findet . wie weit dann beide gehen wollen, ist einzig und allein ihre sache. ich erinnere mich an eine situation sehr gut... ich habe in einer sehr guten und sehr langjährigen beziehung gelebt- und trotzdem gab es mal eine situation, als ich jeden morgen im bus einen mann sah, der vor mir sass. ich ertappte mich bei dem gedanken, das ich ihn unbedingt in den nacken küssen wolle- einfach so, weil da etwas war , was mich anmachte. ich habe es nicht getan, aber alleine schon die erkenntnis, das erotik seltsame wege gehen kann, auch wenn man sexuell gut ausgelastet ist, war ein stückweit selbsterkennung.
aber ebenso gab es situationen, wo ich von einem absoluten auch sexuellen beziehungshoch in ein tiefes tal fiel, weil die geistige ebene einfach nicht mehr stimmig war. auch diese erkenntnis gehört meines erachtens zur sexuellen erfahrung, ich glaube das frauen am meisten so, das wenn etwas nicht mehr auf verbaler ebenen klappt, auch das sexuelle gefühl für momente "auf eisleben " männer meinen meist dann, guter sex jetzt wird es schon wieder richten....
denn wenn man sich (monogam) auf einen menschen geistig und sexuell konzentriert ( ich meine nicht das klammern und symbiotisches zusammenleben) kann es durchaus geschehen, das dem sexuellen interesse etwas "wegbricht". Da kann aus bisher gutem sex durchaus schlechter werden, weil man sich nicht mehr fallen lassen lann und unbefangen ist, wie dato.
ob man es will oder nicht, es gibt dinge, die kann man nur bedingt steuern. wenn man sex nicht will wird man es nicht tun. will man guten sex, wird man sich nicht mit weniger guten abfinden ( das kann man in einer partnerschaft gemeinsam erarbeiten:wink: ). will man keinen sex, dann will man ihn auch nicht. und ich denke wir frauen in dieser runde kennen sicher sehr gut solche brachzeiten. es kann monate , wochen oder jahre geben, wo man tatsächlich kein bedürfnis hat, seinen körper mit jemanden zu teilen, auch nicht mit zweit-oder drittklassigen möglichkeiten, die sich sicher anbieten könnten. Aber ich kenne eine menge frauen, die mehrgleisig fahren können , ( aber es würde mir nicht im traum einfallen, diese frauen als schlampen zu bezeichnen. sie werden ihre gründe haben, warum sie es tun oder brauchen. ich könnte nie das moralisch verurteilen, was ich selbst noch nicht kenne oder zu dem ich bisher kein bedürfnis verspürt habe....- denn selbst wenn frau in eine solche situation kommt, das das sexuelle bedürfnis ihr "einen streich spielt" wird sie selbst und sie ganz allein damit zurechtkommen müssen.

MAR
 
AW: sexualität als solches....

auch diese erkenntnis gehört meines erachtens zur sexuellen erfahrung, ich glaube das frauen am meisten so, das wenn etwas nicht mehr auf verbaler ebenen klappt, auch das sexuelle gefühl für momente "auf eisleben " männer meinen meist dann, guter sex jetzt wird es schon wieder richten....


Das erinnerte mich eben an diesen Spruch, wonach Sex für Männer ein Mittel ist, Nähe herzustellen, während er für Frauen das Ergebnis von Nähe ist. Aber das finde ich zu pauschal. Natürlich gibt es Männer, die in reiner Chauvi-Manier davon ausgehen, die beste Versöhnung fände im Bett (oder sonstwo) statt, ebenso wie es Frauen gibt, die bei jeder Meinungsverschiedenheit automatisch Migräne kriegen.

Aber ich glaube, wer mit seiner eigenen Gefühlswelt und deren Widersprüchlichkeit vertraut ist, kennt auch andere Verhaltensweisen. Auch Männer reagieren sexuell "verschnupft", wenn sie sich unter Druck fühlen, die Beziehung oder irgendetwas anderes nicht stimmig ist. Nur gestehen sie es sich weniger zu als Frauen, denen sexuelle Verweigerung aus unterschiedlichsten Gründen weitaus eher zugestanden wird.

Zitat von mar:
denn wenn man sich (monogam) auf einen menschen geistig und sexuell konzentriert ( ich meine nicht das klammern und symbiotisches zusammenleben) kann es durchaus geschehen, das dem sexuellen interesse etwas "wegbricht". Da kann aus bisher gutem sex durchaus schlechter werden, weil man sich nicht mehr fallen lassen lann und unbefangen ist, wie dato.

Das kommt vielleicht auf die Lebensform an. Nähe und Vertrautheit ist etwas Wunderschönes - zuviel Nähe ist allerdings ein zuverlässiger Liebestöter. Und eine Beziehung, in der vermeintlich alles gesagt, gedacht und nichts mehr offen ist bis auf die Toilettentür, kann sich auch keine Neugier mehr aufeinander entfalten.. Ein bißchen Geheimnis, ein bißchen "Fremdheit", mit anderen Worten: ein gerüttelt Maß an Eigenleben neben der Beziehung (und damit ist nicht Fremdgehen gemeint) kann den Reiz durchaus wach halten.

;)
anouk
 
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machen wirs doch mal relativ kurz, es ist so in der männerwelt, dass eine frau die eine 5 jährige beziehung hatte und dabei mit sicherheit so an die 800 mal sex hatte nicht als schlampe gilt, eine frau die jedoch 40 mehr oder weniger one-night stands hatte und dabei vielleicht insgesamt 100 mal sex hatte gilt als schlampe, obwohl sie eigentlich enger ist:).

es interressiert die wenigsten männer wie oft du sex hattest das wird ja auch nicht weiter erzählt, sondern nur wie viele sexpartner du hattest.
 
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ne das ist unabhängig von religion das sagen christliche freunde auch bzw ich bin auch mal zur schule gegangen und da waren größtenteils christen

mag sein dass das was mit meiner generation zu tun hat
 
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wieso in seiner welt? Könntest du- wenn es so wäre- und du lernst einen neuen tollen Mann kennen- diesem sagen dass du mit 500 Männern geschlafen hast und er würde denken du bist ne gute Partie?

Mit der Generation Rebel hat das glaube ich nicht so viel zu tun. Früher war man da ja eher noch strenger und viele Frauen haben ihren ersten Mann sogar geheiratet. Also demnach müsste man heute lockerer sein. Aber das ist man auch nur bedingt. Also ob ich mit zwei oder vier Männern geschlafen habe, interessiert keinen mehr, okay, aber wenn es zwanzig wären wird man sehr schnell als schlampe abgestempelt.
 
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wieso in seiner welt? Könntest du- wenn es so wäre- und du lernst einen neuen tollen Mann kennen- diesem sagen dass du mit 500 Männern geschlafen hast und er würde denken du bist ne gute Partie?

Keine Ahnung. Das ist einfach kein Thema, über das beim Kennenlernen überhaupt gesprochen wird. Weder sehe ich einen Grund, irgend jemandem – leider lerne ich nicht täglich tolle Männer kennen – mein gesamtes Intimleben auf den Tisch zu packen, noch käme ein Mann, den ich frisch kennengelernt habe, auf die Idee, danach zu fragen. Würde mich tatsächlich ein Mann bei einer der ersten Verabredungen fragen, mit wie vielen Männern ich in meinem Leben schon Sex hatte, wäre das auch ganz sicher unser letztes Treffen.
 
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