Spulwurm

Ottoman

Well-Known Member
Die fiesesten Parasiten des Menschen (Teil 6 von 6): Der Spulwurm

Vom Spulwurm sind aktuell schätzungsweise 22% der Menschen weltweit befallen. Ungefähr 1% dieser mit Menschenspulwurm (Ascaris lumbricoides) infizierten Personen verstirbt an den Folgen des Parasitenbefalls. Äußerlich ähneln die bei einem Durchmesser von 5 mm bis zu 40 cm langen Schmarotzer, nicht nur aufgrund ihrer leicht rosa Färbung, dem Regenwurm.
Parasitärer Fadenwurm
Quelle: CDC Division of Parasitic Diseases
Auch ihr Lebensraum weist Überschneidungen mit dem des Regenwurms auf, so halten sich die Spulwürmer ebenfalls vorzugsweise in feuchter kaum von der Sonne beschienener Erde auf. In feuchter Erde kann der Spulwurm mehrere Jahre lang leben.
Der parasitäre Fadenwurm tritt daher vor allem in Regionen mit genügend Bodenfeuchtigkeit auf. Der Wurm legt extrem widerstandsfähige Eier, die rund vier Jahre infektiös bleiben und von den meisten Chemikalien nicht getötet werden können. Dies ist aber nur einer der Gründe, weshalb der Spulwurm auch in Mitteleuropa nach wie vor verbreitet ist. Der Hauptgrund dafür, dass Infektionen mit Spulwürmern selbst in Deutschland keine Seltenheit sind, ist sicherlich darin zu sehen, dass man sich diesen Parasit sehr leicht einfangen kann.
So ist nicht, wie etwa bei dem Rinderbandwurm, einem ebenfalls auf den Menschen spezialisierten Parasit, ein Tier (in diesem Beispiel ein Rind) als Zwischenwirt erforderlich, die Infektion des Menschen mit Spulwürmern erfolgt ganz direkt über die orale Aufnahme von larvenhaltigen Eiern. Diese befinden sich z.B. in verunreinigtem Trinkwasser oder auf Gemüse und Salaten, die mit Fäkalien gedüngt wurden. Auch mit Gartenerde verschmutze Hände können eine potenzielle Infektionsquelle darstellen. Ebenfalls häufig gelangen die Wurmeier über Fliegen von Kot auf Lebensmittel.
Die Eier benötigen, bei Temperaturen von 9 bis 35 °C und ausreichender Feuchtigkeit, in der Natur mindestens zwölf, meist aber mehr Tage, um heranzureifen. Werden Eier mit den herangereiften Larven nach dieser Zeit vom Menschen aufgenommen, schlüpfen die Larven des Spulwurms im Dünndarm. Von hier aus bohren sie sich durch die Darmwand und wandern über den Blutstrom zur Leber, wo sie sich häuten und heranwachsen. Danach wandern sie zum Herzen und über den Lungenkreislauf in die Lungenbläschen, dort häuten sie sich abermals und wandern über die Bronchien und die Luftröhre zum Kehlkopf. Im menschlichen Hals angelangt, wird die Larve nun entweder abgehustet oder geschluckt. Wird sie geschluckt kehrt die Spulwurmlarve wieder in den Dünndarm zurück, wo sie zum erwachsenen Spulwurm heranwächst. Dieser Entwicklungsprozess vollzieht sich in nur 30 bis 35 Tagen. Manchmal werden die Spulwürmer hier durch Zufall entdeckt, etwa bei einer Darmspiegelung. Allerdings befand sich dieser große Spulwurm nicht im Dünndarm der Patientin, sondern im Dickdarm der Frau.

Auf YouTube hochgeladen von TopMegaVidsam 01.09.2010 Video-Link
Es wurde auch schon von Fällen berichtet, in denen die durch eine Narkose ausgelösten biochemischen Wechselwirkungen die Würmer, die sich unbekannterweise im Patienten befinden, gereizt werden und versuchen, durch verschiedene Körperöffnungen wie Mund, Nase oder After zum zu entkommen. Dass dies für alle an dem operativen Eingriff beteiligten Personen etwas irritierend ist, versteht sich von selbst. Weiter

-----------------------------------------------------------------------------------
Wer Herpes bekommt, wenn er sich ekelt ist vermutlich jetzt bedient.
Unser kleiner Hund hat vermutlich einen, daher habe ich mal danach gegoogelt. Wobei sich der für Mensch und Hund unterscheiden. Nichtsdestotrotz furchtbar ekelig.

Werden uns mir nachher vorsorglich einen Dampfreiniger kaufen.
 
Top