Türken im Widerspruch: Türkisch in Deutschland ja, Kurdisch in der Türkei, nein

Was ist ein lauter Vergleich, und woran machst Du das fest?



Machst Du mir das nun zum Verwurf nicht auf alle anderen "Sprachen von Diaspora-Communities" eingegangen zu sein, oder worum geht es Dir eigentlich?
Dass wir aufhören, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir können die Kurden mit den Basken vergleichen oder mit den Albanern in Mazedonien, aber nicht mit irgendeiner rezenten Migrantencommunity in Deutschland.
 
Das eine ist der Oberbegriff, dass Andere ein Dialekt der aus dem Ostiranischen stammt. Ergo verstehe ich hier die Frage nicht. Brauchen wir jetzt Sonderregelungen was Dialekte anbelangt ?
Zur Klarstellung: ich schließe mich denjenigen Linguisten an, die Kurdisch und Zazaisch als zwei verschiedene Sprachen ansehen. Diejenigen, die das eine für eine Variante des anderen halten, können eine weglassen. Die Aussage bleibt dieselbe.
 
Dass wir aufhören, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wir können die Kurden mit den Basken vergleichen oder mit den Albanern in Mazedonien, aber nicht mit irgendeiner rezenten Migrantencommunity in Deutschland.

Was Du als rezent bezeichnest, stellt immerhin die 4'te Generation dar. Wenn man es genau nimmt sind Kurden ebenfalls Migranten. Ich denke, dass man die Gemeinsamkeiten unterstreichen sollte, als die Differenzen hervorzuheben, denn die Problematik was diese Minderheiten haben ist dieselbe, und darauf sollte es in erster Linie gehen. Probleme erkennen, Lösungen finden.
 
Rezent: Die 4. Generation ist wenig verglichen mit den anerkannten nationalen Minderheiten in Deutschland. Frag mal Sinto nach der Siedlungsgeschichte seines Volks in Deutschland. Die der anderen nationalen Minderheiten ist sogar noch älter.

Zur Definition einer nationalen Minderheit hat sich feshak in diesem Thread geäußert. Die türkische und die kurdische Community in Deutschland passen noch nicht in diese Definition.
 
Auf das Gauckelchen lass ich nix mehr kommen seit seiner Weihnachtsansprache. Die war mutiger als die Binsenweisheit "der Islam gehört zu Deutschland".

Du hast Recht, das ist eigentlich eine Tatsache, die nicht explizit erwähnt werden müsste.
aber nach den Reaktionen zufolge, anscheinend doch.
Und es war auch keine Weihnachtsansprache, sondern mehr ein Zeichen für Muslime, sich nicht ausgeschlossen zu fühlen und für andere, diese nicht auszuschliessen.
Und es hat auch kein Weihnachten gebraucht, um dies zu ermahnen.

und was Gauck predigt, wird in der Türkei auch schon praktiziert, auch ganz ohne Weihnachtsansprache:

http://www.deutsch-tuerkische-nachr...den-zehn-wichtigsten-zufluchtsorten-der-welt/
 
Wo? In Deutschland oder in Anatolien?
Wann sind eigentlich die Turkvölker nach Anatolien gekommen?

Lediglich diesen Satz hast Du intressant gefunden :)
Du solltest Dich erst einmal mit der Begrifflichkeit Migrant etwas genauer auseinandersetzen, dann würde dir vielleicht auch auffallen, dass kein einziger Mensch aus einem Turkvolk hätte vor den Kurden in Anatolien sein müssen, um dass man Kurden als Migranten bezeichnen darf ;)
 
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Zur Definition einer nationalen Minderheit hat sich feshak in diesem Thread geäußert. Die türkische und die kurdische Community in Deutschland passen noch nicht in diese Definition.

ja, das beisst sich etwas:
  1. Die Angehörigen sind deutsche Staatsangehörige;
  2. Sie unterscheiden sich vom Mehrheitsvolk durch eigene Sprache, Kultur und Geschichte, also durch eine eigene Identität;
  3. Sie wollen diese Identität bewahren;
  4. Sie sind traditionell in Deutschland heimisch;
  5. Sie leben hier in angestammten Siedlungsgebieten.
für viele ist/wäre das sogar Zündstoff.
 
Lediglich diesen Satz hast Du intressant gefunden :)
Du solltest Dich erst einmal mit der Begrifflichkeit Migrant etwas genauer auseinandersetzen, dann würde dir vielleicht auch auffallen, dass kein einziger Mensch aus einem Turkvolk hätte vor den Kurden in Anatolien sein müssen, um dass man Kurden als Migranten bezeichnen darf ;)
Jaja, wir sind alle nur Gäste auf diesem Planeten. :)
 
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