Türken im Widerspruch: Türkisch in Deutschland ja, Kurdisch in der Türkei, nein

Mir fehlen grad die Worte! Da wird auf eine Threadstellerin eingehackt die lediglich einen Artikel hier reingestellt hat, ihr wird damit Provokation vorgeworfen die ich nicht im Mindesten nachvollziehen kann....und dann lese ich Türkei den Türken usw. Nein, beim besten Willen kann ich das nicht nachvollziehen!


Ich kann es auch nicht nachvollziehen und es ist einfach nur abschreckend.

Sie hat nicht provoziert, scheint nur so das es Leute gibt die den Feiertagsblues haben und damit so gar nicht zurecht kommen. Schneidersitz ;) wurde erfolgreich vertrieben, man benötigt ein neues Feindbild. Zum Glück hat die Forenleitung im anderen Thread deutliche Worte gefunden.
 
Wir sind immer alle so furchtbar betroffen, empören uns über dies und das. Das ja auch so schön einfach, so vom Sofa aus. Ich wette, keine 5% von uns hier tut auch tatsächlich etwas dafür, dass sich die Welt ändert, oder wäre gar bereit zugunsten der Benachteiligten selber auf etwas zu verzichten.

Darum ging es in diesem Thread auch gar nicht und jeder hat vor sich selber zu verantworten inwieweit sie/er caritativ engagiert ist.

Wie Skeptiker (glaube ich) schrieb: Das ist auch nicht notwendig.

Der Zweck von Kritik ist es in erster Linie zu kritisieren und einen Makel zu benennen. In der Regel führt eine Kritik mit genügend unterstützern auch schon so zu Veränderungen, ohne wirklich aktiv zu werden.

Das grösste Problem bei den von mehr kurdischstaemmigen Leuten in der Osttürkei ist immer noch das ''KUMA''-Problem. Oder ''Berdel'',was genauso Menschenverachtend ist. Frauen haben nix zu sagen und müssen sich dem Mann fügen,egal was er will..

Die Frau ist nur gut genug für den Haushalt, die Befriedigung des Mannes und Gebärmaschine. Ganz schlimm wird es, wenn sie keinen Sohn gebärt.

Ich feage mich warum man sich nicht an Menschen bedankt,die mit''Los Maedchen zur Schule'' Campagnen diesen Maedchen helfen wollen ,statt sie abzulehnen,weil sie sich nicht in diese (Un)Kultur einmischen sollen.
Das ist aber auch bei den Türken so. Frauen haben in den anatolischen Gebieten oft wenig zu melden. Frauen treiben Mädchen ab, weill der Herr einen Sohn haben will. Frauen wird Bildung verwehrt oder werden ausgegrenzt, weil sie nicht in die Norm passen. Vieles davon darf man fehlgeleiteten Traditionen und RTE verdanken, der seinen radikalen Bullshit jedem aufzwingen will. Das ist nicht wirklich ein nennenswerter Unterschied...

Es ging hier aber doch um die Anerkennung der Sprache und dass diese im Unterricht als Minderheitensprache angeboten wird, oder nicht? So wie Dänisch in Schleswig-Holstein oder eben Deutsch in Südtirol (Italien). Von einer Amtssprache oder erweiterten Rechten, oder sogar einem eigenen Staatsgebiet wurde nichts erwähnt.

Einen letzten Satz möchte ich noch diesem Spruch "Die Türkei den Türken" widmen:
Euch ist klar, dass ihr damit Naziparolen schwingt? Das ist wie "Deutschland den Deutschen" und gemeinhin als Nationalismus bekannt. Mir ist klar, dass ihr das nicht so radikal meint, aber dann bitte ich euch doch die Zeit zu nehmen und das ganze etwas differenzierter zu formulieren.
 
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