Türken lesen durchschnittlich alle zehn Jahre ein Buch

Ich hab gestern welche aussortiert. Das mache ich hin und wieder, meistens bei Umzügen. Ich kann mich zwar auch sehr schlecht davon trennen, aber es gibt Bücher, von denen ich ganz genau weiß, dass ich sie kein zweites Mal lesen werde. Gibt allerdings auch welche, die ich aus nostalgischen Gründen behalte.
 
Ist doch schon die seltsame Diskussion, das man Bücher nicht einfach kaufen darf, sondern es muss in einem muffigen Buchladen sein, dessen Besitzerin Hermann Hesse noch persönlich kannte. Schlimm sind Thalia und Hugendubel und dann gibts da noch dieses Amazon, dessen Geld Schriftsteller gern nehmen, aber sonst so tun, als ob Amazon schlimmer ist als die IG Farben.
 
Ich kann mir das nicht erklären, vermutlich ist das eine Frage der Persönlichkeit, völlig Normales ostentativ zu verkünden.

Ich glaube, es geht eher darum, dass etwas, was früher völlig normal war, nämlich Bücher zu lesen, heute eher einen Seltenheitswert besitzt.
Die Kids von heute nehmen außer ihren Schulbüchern doch kaum mehr ein Buch in die Hand.
Das finde ich sehr schade.
 
Ich glaube, es geht eher darum, dass etwas, was früher völlig normal war, nämlich Bücher zu lesen, heute eher einen Seltenheitswert besitzt.
Die Kids von heute nehmen außer ihren Schulbüchern doch kaum mehr ein Buch in die Hand.
Das finde ich sehr schade.

Das ist nostalgische Verklärung. Es gab schon immer Leute, die durchs Leben gekommen sind, ohne allzu viel zu lesen.
 
Ich glaube, es geht eher darum, dass etwas, was früher völlig normal war, nämlich Bücher zu lesen, heute eher einen Seltenheitswert besitzt.
Die Kids von heute nehmen außer ihren Schulbüchern doch kaum mehr ein Buch in die Hand.
Das finde ich sehr schade.

Was hat das mit Turgays Post zu tun?
Ich bin auch so eine, Turgay. Ich liiebe Sachen und ich hasse hasse hasse welche. Du würdest wohl eher von mögen/nicht mögen reden. Aber wie Du sagst, eine Sache der Persönlichkeit und Dramas. :D
 
Es ist kein Weltuntergang wenn jemand nicht gern liest. Aber derjenige verpaßt sehr viel und weiß es vielleicht noch nicht einmal.
Bücher kosten heute jedoch auch einiges, vor allem die gebundenen Bücher, so das mancher eben lieber auf Bibliotheken zurückgreift und sich die Bücher nicht mehr kauft.
 
Ist doch schon die seltsame Diskussion, das man Bücher nicht einfach kaufen darf, sondern es muss in einem muffigen Buchladen sein, dessen Besitzerin Hermann Hesse noch persönlich kannte. Schlimm sind Thalia und Hugendubel und dann gibts da noch dieses Amazon, dessen Geld Schriftsteller gern nehmen, aber sonst so tun, als ob Amazon schlimmer ist als die IG Farben.

Ach so, Du meinst, diese alternativ befreiten Zonen mit dem Jute-Touch?:D
War nie so mein Ding. Ich hab mir noch nie gern von frauenbewegten Tanten und Onkeln Lektüre empfehlen lassen. Weiss selbst gerne, was ich lese oder was ich brauche. Die Gespräche à la "Meine Buchhändlerin hat mir das empfohlen", konnte ich nie ab.
 
Weiss selbst gerne, was ich lese oder was ich brauche. Die Gespräche à la "Meine Buchhändlerin hat mir das empfohlen", konnte ich nie ab.

Ich finde es ab und zu ganz gut, wenn mir jemand was empfiehlt, was jenseits meiner sonstigen Vorlieben liegt. Und ich kenne auch eine Buchhändlerin, die meinen Geschmack bisher noch immer getroffen hat. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass sie eine frühere Kollegin von mir ist. Leider ist der Laden in Berlin, so klicke ich mich dann doch meistens bei Amazon durch.
 
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