Kedi08
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AW: Traumberuf
komme leider erst jetzt zum Antworten, da mein Account den ganzen Tag im Koma lag. Aber hatte deine Frage schon als "Spionin" gelesen...:mrgreen:
Also, die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellen ist ja ein Beruf des Öffentlichen Dienstes. Hier ist es üblich, bei den Ausschreibungen darauf hinzuweisen, dass besonders Frauen nach der Familienpause für den Wiedereinstieg angesprochen werden. Und so lief es auch bei mir. Die 3 Jahre Erziehungsurlaub waren um, ich roch schon den Braten, dass meine alte Firma mich eh nicht wieder haben wollte. War mir auch ganz recht, ich habe mich in dem Bereich eh nie wohl gefühlt. Tja, und mitten in die Überlegungen, wie es weiter gehen soll, kam dann die Ausschreibung. Für mich ein Volltreffer, denn das war schon lange mein Wunschberuf, in den man aber nicht quer einsteigen kann. Da ich keine körperlichen Gebrechen mitgebracht habe, die eine Umschulung über den Rententräger ermöglicht hätten, musste ich noch mal das gleiche Spiel durchlaufen, wie 20 Jahre zuvor: Bewerbung schreiben, zum Einstellungstest, Vorstellungsgespräch ...und Bingo. Dann begannen 3 volle Jahre Ausbildung, 2 mal wöchentlich Berufsschule mit den Kiddies (ich vermisse sie, im Ernst), 2 mal Lehrgang in der Verwaltungsakademie. Das war die schwerste Zeit. Beim ersten Mal 7 Wochen, beim Abschluss 11 Wochen Internatsleben...wie bei Hanni und Nanni. Das alles als Alleinerziehende dank Unterstützung von Mama und auch Ex-Mann. Aber ich bereue nicht einen Tag. Und ich weiß, man liest es raus. Ich bin stolz auf mich... :razz:
Hallo Ina,Hallo Kedi, sag mal wie war es denn bei dir? Hattest du eine Umschulung gemacht, oder hattest du eine richtige 3 Jahres-Ausbildung bekommen? (da ja meist nur Schulabgänger genommen werden)
komme leider erst jetzt zum Antworten, da mein Account den ganzen Tag im Koma lag. Aber hatte deine Frage schon als "Spionin" gelesen...:mrgreen:
Also, die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellen ist ja ein Beruf des Öffentlichen Dienstes. Hier ist es üblich, bei den Ausschreibungen darauf hinzuweisen, dass besonders Frauen nach der Familienpause für den Wiedereinstieg angesprochen werden. Und so lief es auch bei mir. Die 3 Jahre Erziehungsurlaub waren um, ich roch schon den Braten, dass meine alte Firma mich eh nicht wieder haben wollte. War mir auch ganz recht, ich habe mich in dem Bereich eh nie wohl gefühlt. Tja, und mitten in die Überlegungen, wie es weiter gehen soll, kam dann die Ausschreibung. Für mich ein Volltreffer, denn das war schon lange mein Wunschberuf, in den man aber nicht quer einsteigen kann. Da ich keine körperlichen Gebrechen mitgebracht habe, die eine Umschulung über den Rententräger ermöglicht hätten, musste ich noch mal das gleiche Spiel durchlaufen, wie 20 Jahre zuvor: Bewerbung schreiben, zum Einstellungstest, Vorstellungsgespräch ...und Bingo. Dann begannen 3 volle Jahre Ausbildung, 2 mal wöchentlich Berufsschule mit den Kiddies (ich vermisse sie, im Ernst), 2 mal Lehrgang in der Verwaltungsakademie. Das war die schwerste Zeit. Beim ersten Mal 7 Wochen, beim Abschluss 11 Wochen Internatsleben...wie bei Hanni und Nanni. Das alles als Alleinerziehende dank Unterstützung von Mama und auch Ex-Mann. Aber ich bereue nicht einen Tag. Und ich weiß, man liest es raus. Ich bin stolz auf mich... :razz: