Ultra-Christen

  • Ersteller des Themas Esmaaa
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AW: Ultra-Christen

http://www.welt.de/politik/ausland/...he-Ultra-Christen-wollen-den-Gottesstaat.html

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Ich finde die Wortwahl immer sehr interessant...was die Welt.de schreibt ist mir inhaltlich unwichtig. Meistens ist es schrott.
ULTRA Christen :lol: zuu geil... RADIKAL-Islamisten und ULTRA-Christen. Wobei ich erwähnen muss das ULTRA immernoch ein positives Wort ist :roll:

Naja kommen wir zur Sache. Die Menschen fangen wohl wieder an -gläubig- zu werden? Warum frag ich mich?
Zudem musste ich bemerken, dass Deutsche Sender z. Z. sehr oft, sehr viel Werbung für die Kirche macht. Was ist los mit dir Welt?

Natürlich können unsere Atheistischen User auch kommentieren. Aber mich würde die Meinung der Christen diesbezüglich sehr interessieren.

Was haltet ihr vom Christlichen -Gottesstaat-? Wäre dies auch für Deutschland denkbar?

:roll:

Gruß

Ich als Christ halte überhaupt nichts von einem "christlichen" Staat. Religion ist Privatsache. Auch theologisch ist ihr Ziel nicht berechtigt, da der Staat nach christlicher Auffassung nicht die Aufgabe hat, religiöse Regelverstöße, wie ihrer Meinung nach Homosexualiät, zu ahnden, sondern nur die Aufgabe, weltliches Recht und weltliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Dass diese Leute über das Ziel hinausschießen ist wohl klar. Die Todesstrafe fordern sie jedoch, im Gegensatz zu den Islamisten, nicht für religiöse sondern nur für kriminelle Vergehen wie Mord.

In Deutschland wäre so etwas völlig undenkbar und in den Niederlanden haben die ebenfalls keine Chance, höchstens als Koalitionspartner der Regierung. So extrem religiös sind die Niederländer nicht. Das sagt übrigens schon das zweite Wort des Artikels, in dem sie ausdrücklich als "Nischenpartei", d. h. als Randgruppe, bezeichnet werden.

Dass die Springer-Presse im Rahmen ihrer westlich-konservativen Weltanschauung das Christentum fördert, trifft zu und ist, wie du zu Recht sagst, eine bewusste Beeinflussung, die ich auch für problematisch halte. Dass deutsche Sender vermehrt Werbung für die Kirche machen, habe ich bisher nicht bemerkt, obwohl ich viel fernsehe.

Gegen die von dir kritisierte Wortwahl "Ultra-Christen" spricht meiner Meinung nach nichts. "Ultra" heißt "jenseits", d. h. sie bewegen sich "jenseits" des üblichen Christentums in Europa. Dies ist keine positive Beschreibung sondern eine negative.

Der Unterschied zu "Radikal-Islamisten" ist einfach: Die Ultra-Christen sagen mit keinem Wort, dass die Abschaffung der Demokratie für sie zur Debatte steht, im Gegensatz zu den "Radikal-Islamisten", die das ganz offen sagen und deshalb auch zu Recht als verfassungsfeindlich eingestuft werden. Die von dir und generell des öfteren von Muslimen versuchte Gleichmacherei der beiden Gruppen ist nicht berechtigt.
 
AW: Ultra-Christen

Das Wort Ultra ist ganz sicher nicht positiv besetzt. In ganz frühen DDR-Tagen sprach man immer von den Bonner Ultras. gemeint war die Bundesregierung. In Fußballfankreisen werden damit die radikalen und prügelbereiten Fans so genannt.

Insofern mache ich wenig Unterschiede zwischen Radikalen und Ultras.

Wenn Gott einen Gottesstaat will, dann muss er was dafür machen. Wenn seine selbsternannten Vertreter denken, dass hier ohne Widerstand durchführen zu können, werden sie ihrem Chef eher entgegentreten als sie glaubten.

Fakt ist doch eins, diese Radikalen Ultrachristen wollen keine Freiheit oder Rechte für älle. Sie wollen einen Staat, in dem alles verboten ist, was irgendwie Spaß machen könnte und sie bestimmen, was Gott sagt. Sie sind geistige Brüder der Taliban und genauso sollte man sie behandeln.
 
AW: Ultra-Christen

Der Unterschied zu "Radikal-Islamisten" ist einfach: Die Ultra-Christen sagen mit keinem Wort, dass die Abschaffung der Demokratie für sie zur Debatte steht, im Gegensatz zu den "Radikal-Islamisten", die das ganz offen sagen und deshalb auch zu Recht als verfassungsfeindlich eingestuft werden. Die von dir und generell des öfteren von Muslimen versuchte Gleichmacherei der beiden Gruppen ist nicht berechtigt.

Einen demokratischen Gottestaat mit solchen massiven Einschränkungen der persönlichen Freiheit kann es nicht geben. Das geht nur mit Gewalt und kaum über freie Wahlen.
 
AW: Ultra-Christen

... deshalb werden sie ja auch keinen Erfolg haben, weil sie keiner wählen wird. Von Gewalt sagen sie aber nichts, und das darfst du ihnen auch nicht unterstellen.

Na dann versuch mal einen Gottesstaat mit Gebeten zu errichten. Das kann dauern.

Die sind natürlich nicht so blöd und sagen, dass sie ihre Ziele mit Gewalt erreichen wollen. Das macht nicht mal die NPD. Aber jedem ist doch klar, parlamentarische Mehrheiten werden solche Sektierer nie bekommen.
 
AW: Ultra-Christen

Das Wort Ultra ist ganz sicher nicht positiv besetzt. In ganz frühen DDR-Tagen sprach man immer von den Bonner Ultras. gemeint war die Bundesregierung. In Fußballfankreisen werden damit die radikalen und prügelbereiten Fans so genannt.

Insofern mache ich wenig Unterschiede zwischen Radikalen und Ultras.

Wenn Gott einen Gottesstaat will, dann muss er was dafür machen. Wenn seine selbsternannten Vertreter denken, dass hier ohne Widerstand durchführen zu können, werden sie ihrem Chef eher entgegentreten als sie glaubten.

Fakt ist doch eins, diese Radikalen Ultrachristen wollen keine Freiheit oder Rechte für älle. Sie wollen einen Staat, in dem alles verboten ist, was irgendwie Spaß machen könnte und sie bestimmen, was Gott sagt. Sie sind geistige Brüder der Taliban und genauso sollte man sie behandeln.

Der "Gottesstaat" besteht für sie aus dem "autofreien Sonntag, sie lehnt homosexuelle Praktiken als widernatürlich ab, sie fordert die Einführung der Todesstrafe für schwere Verbrechen und will die Macht der Europäischen Union begrenzen". Dass ich von diesen Leuten und ihren Zielen nichts halte habe ich bereits gesagt, aber von den Taliban ist das meilenweit entfernt.
 
AW: Ultra-Christen

Der "Gottesstaat" besteht für sie aus dem "autofreien Sonntag, sie lehnt homosexuelle Praktiken als widernatürlich ab, sie fordert die Einführung der Todesstrafe für schwere Verbrechen und will die Macht der Europäischen Union begrenzen". Dass ich von diesen Leuten und ihren Zielen nichts halte habe ich bereits gesagt, aber von den Taliban ist das meilenweit entfernt.

Das wird ja nicht das komplette Programm sein, dieTaliban haben sich auch erst radikalisiert, als sie die Macht hatten.

Klar ist doch eins, alle 4 Forderungen sind kompletter Schwachsinn, die wahrscheinlich 5 Degenerierte nachts um 3 im Vollsuff formuliert haben. Wahrscheinlich haben sie alle keinen Führerschein, beneiden Schwule um ihre knackigen Ärsche, sind nur leicht kriminell und haben die Niederlande noch nie verlassen.
 
AW: Ultra-Christen

Die Todesstrafe fordern sie jedoch, im Gegensatz zu den Islamisten, nicht für religiöse sondern nur für kriminelle Vergehen wie Mord.

Wo bitte steht, das sie die Todesstrafe nur für -kriminelle- Verbrechen fordern?

sie fordert die Einführung der Todesstrafe für schwere Verbrechen

In Deutschland wäre so etwas völlig undenkbar und in den Niederlanden haben die ebenfalls keine Chance, höchstens als Koalitionspartner der Regierung. So extrem religiös sind die Niederländer nicht. Das sagt übrigens schon das zweite Wort des Artikels, in dem sie ausdrücklich als "Nischenpartei", d. h. als Randgruppe, bezeichnet werden.

Undenkbar ist heutzutage nichts. Und sogesehen war die NPD zu beginn auch nur eine "Nischenpartei"!

Dass die Springer-Presse im Rahmen ihrer westlich-konservativen Weltanschauung das Christentum fördert, trifft zu und ist, wie du zu Recht sagst, eine bewusste Beeinflussung, die ich auch für problematisch halte.
Ich sage das nicht. Ich sehe es nämlich nicht als problematisch an.

Dass deutsche Sender vermehrt Werbung für die Kirche machen, habe ich bisher nicht bemerkt, obwohl ich viel fernsehe.
Dann musst du wahrscheinlich beim Fernschauen die Äuglein mal öffnen :roll:

Gegen die von dir kritisierte Wortwahl "Ultra-Christen" spricht meiner Meinung nach nichts. "Ultra" heißt "jenseits", d. h. sie bewegen sich "jenseits" des üblichen Christentums in Europa. Dies ist keine positive Beschreibung sondern eine negative.
Komm mir nicht mit wikipedia zeugs. Mir ist die definition von Ultra -ultraegal-.
klang es negativ? Nein!
Der durchschnittliche Bürger der dieses Wort hört wird keine Angst bekommen! Aber sobald das Wort -RADIKAL- ausgesprochen wird fangen einige an zu zittern.

Der Unterschied zu "Radikal-Islamisten" ist einfach: Die Ultra-Christen sagen mit keinem Wort, dass die Abschaffung der Demokratie für sie zur Debatte steht, im Gegensatz zu den "Radikal-Islamisten", die das ganz offen sagen und deshalb auch zu Recht als verfassungsfeindlich eingestuft werden.

Was laberst du denn da?
Wo bitte herrscht Demokratie wenn ein Schwuler öffentlich nicht mehr knutschen darf? Wie kann man das denn -noch offener- sagen? :roll:
sorry aber das war mal ein riesen bla...

Die von dir und generell des öfteren von Muslimen versuchte Gleichmacherei der beiden Gruppen ist nicht berechtigt.
Stimmt extreme Christen sind noch übler drauf :roll:

!
 
AW: Ultra-Christen

Ein Gottesstaat bedeutet Unterdrückung und Gleichschaltung im Namen des Gottes. Gottes Regeln sind absolut, nicht änderbar, nicht anzweifelbar. Ein Gottesstaat bedeutet auch das Ende der individuellen Freiheit.
Einer der´s gecheckt hat. Danke :roll:...für gläubige ist es keine Unterdrückung, hier sollte man differenzieren können.

Ein Gottesstaat wäre auch das Ende der freien Wissenschaft, jedenfalls würde man bestimmt Darwin und seine Evolutionstheorie entweder ganz verbieten oder in einen gotteskonformen Zustand bringen. :mrgreen:

Das ist bereits Bestandteil des -glaubens-. Dazu braucht ein gläubiger Mensch keinen Gottesstaat.
 
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