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AW: Umweltschutz früher und heute
Ohne die erzielbaren Datenraten, die heute ja wichtiger sind als Sprachübertragung, exakt miteinander vergleichen zu können, ist physikalisch vorgegeben, dass eine Funkstrecke erheblich mehr Energie verbraucht als eine vergleichbare Kabelverbindung. Es fällt natürlich der Kupferverbrauch weg, wobei das aus Kabeln leicht wieder zu verwenden ist.
Moderne Elektronik hat auch eine technische Kurzlebigkeit, die die kulturelle induziert. Selbst erste Mobil-Elektronik wurde noch weitgehend mit Standardbauteilen aufgebaut, während heute praktisch alles auf ASICs beruht und auch dedizierte Schaltungen aufgrund der Integrationsdichte kaum mehr zu reparieren sind. Der Energieverbrauch von Smartphones ist nicht mehr mit frühen GSM-Handys zu vergleichen. Die hatten für Betriebszeiten über Wochen noch ein AAA-Akkufach, z.B. für 3x 1,2V bei 600mAh. Bei UMTS/LTE und 4"-Bildschirmen hält ein 3,7V LiPo-Akku der drei- bis vierfachen Kapazität ein bis zwei Tage.
In gewissen Bereichen verstehe ich den erkauften "Komfort" nicht. Z.B. warum in deutschen Uni-Vierteln die Mülleimer überquellen, weil Leute "Kaffee" (na ja) zusammen mit dem Geschmack feuchter Pappe aus Einweg-Schnabeltassen zu sich nehmen wollen.
Mobiltelefone könnten nachhaltiger hergestellt werden und weniger Energie verbrauchen indem die Ladezeiten verkürzt und die Akkus verbessert werden. Dass man nicht jedes Jahr ein neues Handy braucht ist eher eine Kultur- als eine Umweltfrage. Mobiltelefone sind in zumindest einem Punkt umweltfreundlicher als Festnetztelefone: Die benötigte Infrastruktur dafür ist geringer.
Ohne die erzielbaren Datenraten, die heute ja wichtiger sind als Sprachübertragung, exakt miteinander vergleichen zu können, ist physikalisch vorgegeben, dass eine Funkstrecke erheblich mehr Energie verbraucht als eine vergleichbare Kabelverbindung. Es fällt natürlich der Kupferverbrauch weg, wobei das aus Kabeln leicht wieder zu verwenden ist.
Moderne Elektronik hat auch eine technische Kurzlebigkeit, die die kulturelle induziert. Selbst erste Mobil-Elektronik wurde noch weitgehend mit Standardbauteilen aufgebaut, während heute praktisch alles auf ASICs beruht und auch dedizierte Schaltungen aufgrund der Integrationsdichte kaum mehr zu reparieren sind. Der Energieverbrauch von Smartphones ist nicht mehr mit frühen GSM-Handys zu vergleichen. Die hatten für Betriebszeiten über Wochen noch ein AAA-Akkufach, z.B. für 3x 1,2V bei 600mAh. Bei UMTS/LTE und 4"-Bildschirmen hält ein 3,7V LiPo-Akku der drei- bis vierfachen Kapazität ein bis zwei Tage.
In gewissen Bereichen verstehe ich den erkauften "Komfort" nicht. Z.B. warum in deutschen Uni-Vierteln die Mülleimer überquellen, weil Leute "Kaffee" (na ja) zusammen mit dem Geschmack feuchter Pappe aus Einweg-Schnabeltassen zu sich nehmen wollen.