Es handelt sich wahrscheinlich um selektive Wahrnehmung, doch ich finde das viele Dinge, die man oft als Klischee benutzt, dann doch irgendwie immerwieder auftauchen.
Bislang habe ich 3 muslimische Frauen kennengelernt und jedesmal war der Grund, weshalb ich nicht mit ihnen zusammengekommen bin ein... interkultureller? Allerdings muss ich dazu sagen, dass egal welche Frau ich bis zu meiner jetzigen kennegelernt habe... mit denen hatten man genügend "kulturelle" Probleme
EIne der Musliminnen kam aus dem Irak und wohnte seit ein paar Jahren alleine in Deutschland. SIe meinte, dass sie hier weit von ihren Eltern machen könne was sie wolle. Allerdings würden ihre Landsmänner auf der Schule, die sie auch erst hier in Deutschland kennengelernt hat darauf achten, dass sie nicht zuviel mit Typen verkehrt. Mit einem "Hans" dürfste sie wohl erst recht nicht gesehen werden.
Was bei ihr schonmal anders war, dass sie immer wenn ich kam überall Kerzen aufgestellt und orientalisches Gebäck gebackten hat. Wenn man sich auf die Couch gesetzt hat, meinte sie "setz dich doch richtig hin". Ich fragte sie, was sie meine. SIe meinte "wie ein Mann halt".
sprich:"ein Fuß auf die Couch das andere halb rutner hängen lassen und die arme breit auseinander.. wie ein "Pascha" halt. Sie kniete sich dann zwischen meine Beine auf die Couch und fütterte mich mit dem Gebäck und machte mir eine Shisha an. Wenn ich es ihr gestattete, dann durfte sie auch dran ziehen.
So ging das einige treffen lang mit noch mehr merkwürdiger vermeintlich "männlicher" Verhaltensweisen. Sie erzählte mir dann, dass sie angeblich nur mit einem Mann schlafen dürfe, wenn die Sterne in einer gewissen konstellation stehen würden und dann auch der Mann machen dürfe was er wolle und erst wenn er gekommen wäre und dann noch Lust hätte könnte er die Frau verwöhnen "müsse er aber nicht".
Als ich mit ihr dann ein paar mal geschlafen hatte, war es wirklich so und sie meinte jedesmal danach, dass sie sowas noch nie gemacht hätte... aber ne aufgebrochene Packung kondome hatte sie immer im Nachttischschränkchen liegen..
Am nächsten Tag (Gegen Mittag) wurde ich dann mit einem reich bedeckten Tisch geweckt. (Reichte für eine ganze Familie) und ich sollte "essen, essen essen"... irgendwann sagte ich ihr das ich nicht mehr essen könne, worauf sie mir ein riesen "fresspacket" schnürrte. Ich musste es zum Glück nicht selber beenden, sie ist kurz darauf ausgezogen.
Fazit: das hat sich alles sehr "fremd" angefühlt. Es war zwar wie bei Mutti. Sie stand zwar auf eigenen Beinen war aber trotzdem iwie unautonom in ihrer Verhaltensweise und gegenüber ihren Mitmenschen. Als müsse sie einen gewissen Schein nach Aussen waren. Das ging auch über dieses normale "keiner darf mich für ne Schlampe halten" getue hinaus.