warum glauben?

Shaffty

New Member
AW: warum glauben?

und?..wie ist die klausur verlaufen?

welches ergebnis hat es dir gebracht?...

friedlicher oder nicht?

lg marion :)


Da diese Klasur im Konjunktiv geschrieben werden musste, gab es für den Lehrer keinen klaren Bewertungsmaßstab, sondern nur eine objektive Einschätzung und Argumentation.

Ich hatte mich nach einer Pro&Contra Aufstellung auf die These festgelegt dass ohne Religion tatsächlich friedlicher wäre, da der Mensch die Religion und die Gläubigen seit der Einführung von Staatensystemen und der Etablierung von Geld im Finanzwesen für seine Zwecke mißbraucht. Dies ist jedoch nicht die "Schuld" der Religion bzw. des Glaubens an sich, sondern hängt mit dem Machtanspruch und der menschlichen Eigenschaft der Gier zusammen...(so oder so ungefähr lautete mein Fazit)

...Hab damals ne 1- bekommen :)

MfG Shaffty

PS: Ich habe übrigens aber auch in meiner Klausur geschrieben, dass ich Religion als solches übrigens für eine "Erfindung" des Menschen halt, jedenfalls wie sich die Religion von ihrer Ursprungsform als eine Art Botschaft für die Menschen entwickelt hat.
 
M

marion42

Guest
AW: warum glauben?

Da diese Klasur im Konjunktiv geschrieben werden musste, gab es für den Lehrer keinen klaren Bewertungsmaßstab, sondern nur eine objektive Einschätzung und Argumentation.

Ich hatte mich nach einer Pro&Contra Aufstellung auf die These festgelegt dass ohne Religion tatsächlich friedlicher wäre, da der Mensch die Religion und die Gläubigen seit der Einführung von Staatensystemen und der Etablierung von Geld im Finanzwesen für seine Zwecke mißbraucht. Dies ist jedoch nicht die "Schuld" der Religion bzw. des Glaubens an sich, sondern hängt mit dem Machtanspruch und der menschlichen Eigenschaft der Gier zusammen...(so oder so ungefähr lautete mein Fazit)

...Hab damals ne 1- bekommen :)

MfG Shaffty

PS: Ich habe übrigens aber auch in meiner Klausur geschrieben, dass ich Religion als solches übrigens für eine "Erfindung" des Menschen halt, jedenfalls wie sich die Religion von ihrer Ursprungsform als eine Art Botschaft für die Menschen entwickelt hat.

klasse..die eins...:)..glückwunsch..

wobei wir, bei der frage wären..was war zuerst da..das huhn oder das ei..

ist die heutige form der religion aus aberglauben entstanden, der dann entsprechend, von menschen, in die richtung gelenkt wurde, machtszenarien daraus abzuleiten.

haben die religionsvertreter bewusst die menschheit mit lügen versorgt, um ihre pfründe besser zu sichern?

warum halten sich hartnäckige gerüchte, das im vatikan dinge versteckt sind, die die heutige religionsauffassung für null und nichtig erklären würden.

und dann wieder die frage..wenn es so ist..dann ist glauben eine sache, die nur manipulativ herbeigeführt wurde.. und somit bar jeder grundlage?

alles andere ist dann nur einbildung und wunschdenken?...
 

sigune

New Member
AW: warum glauben?

fiel mir vorhin gerade ein: man kann kindern so wunderbar drohen.

wenn ich als kind über die stränge schlug, betonte mene oma wiederholt, dass das alles der liebe gott sehen würde...

ich hatte durchaus respekt vor diesem lieben gott (obgleich mir schleierhaft bliebt, weshlab man diese überaus nachtragende und rachsüchtige gestalt als "lieb" bezeichnete).

bei meinen ungläubigen kindern kann ich dieses mittel nicht anwenden. schade eigentlich
 
M

marion42

Guest
AW: warum glauben?

ja..ich kann mich auch noch gut daran erinnern..

wenn du dieses oder jenes nicht machst..dann kommt aber der liebe gott...

völliger blödsinn, als wenn der liebe gott kindern was tuen würde....

nein, in meinen augen ist es suggerierte angst..von klein auf..

mit gutenachtgebeten geht es los und dann subtil immer weiter...
 

alterali

Well-Known Member
AW: warum glauben?

http://stern.de/magazin/heft/598824.html?q=keinen gott
Der aktuelle Stern hat mit der Titelseite aufgemacht

Warum gibt es keinen Gott gibt

Die provokanten Thesen des Wissenschaftlers und Bestsellerautors Richard Dawkins.

4 Seiten über sein neues Buch mit einer Million verkaufte Exemplare. 3 Seiten Interview.

Das einzige was ich provokant fand war das Titelblatt bzw. die Titelzeile.

Die Thesen des Autors waren genau die, die jedem, der seinen Verstand gebraucht, durch den Kopf gehen.

Außerdem hat er nicht ausgeschlossen, dass Gott existiert. Er formulierte es so: Die Chance, dass Gott existiert, ist gering, verschwindend gering.

Aus seinem Buch:
Die Gotteshypothese ist eine wissenschaftliche Hypothese, die man wie jede andere, skeptisch analysieren sollte.

Mit Islam, vor allem mit dem Christentum geht er ins Gericht.

Wenn Gott die Welt geschaffen hat, wer hat Gott geschaffen?

Darwin (und seine Nachfolger) haben erklärt, wie sich das Leben entwickelt hat.
Ein entsprechendes Prinzip für die Entstehung des Universums steht noch aus.



Einige seiner Aussagen des Interviews:

Er hat nichts gegen Religionen, er sucht nach der Wahrheit.

Moral braucht keine Religion, sie scheint universal, scheint ein Überlebensaspekt.

Religion hilft wahrscheinlich beim Überlebenskampf.

Die Welt wäre besser ohne Religion, aber ... ich weiß es nicht.


Nach meiner Meinung wenig neues, aber sicher eine lohnenswerte Lektüre.
 
M

marion42

Guest
AW: warum glauben?

danke, werd ich mir morgen mal kaufen....
mal sehen was so schlaue männer darüber schreiben, über das ich so philosophiere...:)
 
Top