Almancali
Well-Known Member
... war nur ein Vorschlag ... In Mathe wird man aber abgeholt und du kannst dir die Fabianca Skripte dazu holen. Die erklären Mathe so, dass auch Forrest Gump das verstehen könnte.Und genau da liegt mein Problem, weshalb ich ungern BWL oder WIWI studieren möchte..
Eine Sache noch!
... und das hier ist sehr wichtig!
Halte dich mit der Absicht "studieren" zu wollen bei deinem Arbeitgeber so bedeckt wie möglich. Am Besten ist es, wenn dort keiner etwas davon mitbekommt. Weder Kollegen noch dein Vorgesetzer noch dein Chef.
Gerne möchte man sein neues "Glück" den Kollegen oder Chef unter die Nase reiben. Das kann gut gehen, aber sehr oft auch schlecht. Gerade in größeren Unternehmen kann das sehr negative Konsequenzen für den Mitarbeiter haben. Oft hört man, dass die Weiterbildung gut für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer sei usw.. Der Arbeitnehmer könnte besseres Gehalt aushandeln, in der Position aufsteigen usw.. Das ist leider nur die halbe Wahrheit.
Die Wahrheit ist. Der Arbeitgeber hat dich bewusst in genau die Position belegt, in der er dich sehen möchte. Zum Einen erfüllt der Arbeitnehmer den Zweck, zum Anderen passen die Kosten (die der Arbeitnehmer produziert) zu den Aufgaben der Position usw.. Sollte der Arbeitgeber mitbekommen, dass du studierst (oder gar abgeschlossen hast), dann sieht er/sie "rot".
Noch bevor du schnallst, was passiert, hat der Arbeitgeber bereits Maßnahmen eingeleitet, um dir den Weg nach "Oben" (Studium oder Abschluss) zu verbauen. Er fürchtet zum Einen, dass du eine Gehaltsforderung stellen könntest, er fürchtet zum Weiteren, dass du mit neuen Aufgaben betraut werden möchtest, und ganz fatal er hat Sorgen, du könntest das Unternehmen verlassen (was für ihn mit Kosten der Fluktuation) verbunden ist (und die sind nicht ohne).
Noch bevor du A oder B sagen könntest, könnten folgende Ereignisse auftreten (dies ist nur ein Gedankenmodell). A) er freut sich für dich und wünscht dir alles Gute und Erfolg (im Studium), B) er denkt sich Maßnahmen aus, dich künstlich klein zu halten (mit Abmahnungen). Mit B) hat er dich vollkommen lahmgelegt, da du keine Gehaltsforderungen mehr stellen kannst (wie, du wurdest ja abgemahnt). Du kannst nicht nach neuen Herausforderungen sprechen oder in der Position steigen (wie, du wurdest ja abgemahnt). Als Argumentationsgrundlage hält dir dein Arbeitgeber dann jahrelang die "Abmahnungen" vor.
Ich schreibe dir das, da ich genau in diese Falle getappt habe. Als ich meinen Abschluss auf operativer Ebene der Unternehmensführung zu meiner Personalakte nehmen ließ (das war an einem Montag: Mein Business Unit Manager (Direktor Defense) wollte das als CC: in der eMail haben), erhielt in in der gleichen Woche (zum Freitag: um den Erholungswert kaputt zu machen) meine erste Abmahnung (für Lappalien). Da ich den Freitag bereits abgeschlossen habe (Also Zeitkonten bereits eingereicht hatte), durfte ich früher nach Hause gehen (wurde nach Hause geschickt). Am darauffolgenden Freitag erhielt ich eine weitere Abmahnung (weil ich den Freitag davor abgeschlossen hatte aber früher gegangen (worden) bin).
Ergo: Karriere war im Arsch. Habe danach noch ca 2. Jahre (bis Ende 2010) für das Unternehmen weitergearbeitet (eher auf Lecko-Mio) Basis und habe dort die Segel gestrichen.
Also bitte gut aufpassen. Man rennt leichtfertig in die eigene Friedhofsgrube. Man meint es mit sich und dem Unternehmen gut. Allerdings sehen es Andere (Chef und Abteilungsleiter usw.) anders.
Pass also bitte auf und gehe damit nicht hausieren!