Majnomon
Well-Known Member
Ich dachte du wärst gegen gucken? ; )
Just kidding! Es ging mir hierbei auch nicht vornehmlich um die Geschmacksrichtungen, als vielmehr darum, daß, wenn Männern bei der Anmache gleich sexuelle Belästigung zur Last gelegt werden kann und wird, wie soll Mann dann Frau anmachen wenn gleichzeitig die Passivität des Mannes, in Form von fehlender Anmache, als Schwäche ausgelegt wird?
Gender equality goes both ways!
Im Patriarchat hat die Frau gelernt, sich den Mann zu "dressieren", wenn man so will (Esther Villar). Sie wurde darauf abgerichtet, aus ihrer Muschi eine Sparbüchse zu machen. Zum Teil liegt das natürlich an ihrer biologischen Empfängnisfähigkeit, die auf Sicherheit ausgerichtet ist.
Weil aber alle Welt immer noch davon besessen ist, "den/die Richtige(n)" finden zu müssen, die Eierlegendewollmilchsau bis dass der Tod sie scheidet, gibt es einen emotionalen Interessentkonflikt mit der gleichzeitigen Ungerichtetheit der Libido, die prinzipiell Ungebunden bleiben will, bei Männern wie bei Frauen.
Daraus folgend verwechseln die meisten Frauen immer noch Selbstvertrauen mit Divenhaftigkeit, Zickenkacke oder dem Spiel der schutzbedürftigen Prinzessin. Der um Emanzipation bemühte, aber ebenso verunsicherte Mann versucht nun hilflos, ihr gerecht zu werden, kann aber nur scheitern, solange die Verhältnisse sind wie sie sind: Konkurrenzkampf, Wettbewerb, künstliche Ressourcenverknappung.
Von einem Bedingungslosen Grundeinkommen würden zu allererst die Frauen profitieren, aber in unmittelbarer Folge auch die Männer, die von dem mental immer noch vorhandenen Anspruch befreit wären, für alle Belange der Frau (und der gemeinsamenen Kinder) persönlich und alleine verantwortlich zu sein.
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