Wehrdienst?!

AW: Wehrdienst?!

Der freund hat sich hier nicht wie Ismail geäußert, dass er sich nicht bewusst für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden hätte, davon war noch nicht mal die Rede.

Hm, es war im ersten Post die Rede davon, dass er endlich die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Und irgendwann entspann sich die Diskussion leider daran, dass für ihn wohl immer die Türkei Vaterland sein würde.

PS: Welche Erklärung bekommen eigentlich Doppeltstaatler Bzw. welche Rechte werden ihnen reingeräumt, theoretisch gesehen, dürfen sie sich frei über die beiden Länder äussern, egal in welche Richtung. Was solch ein Pass alles ausmachen kann.

Es gibt Fälle. da haben Menschen sogar ganz legal:razz: zwei Pässe. Aber nicht umsonst scheint das eigentlich nicht so gern gesehen, da es auch mal zu (Interessen)kollisionen kommen kann. Denn wie gesagt, für alle "Beteiligten" ergeben sich aus dem Pass nämlich auch Rechte und Pflichten. Es ist nunmal doch etwas mehr als nur ein kleines "Papierchen".

PPS: Ich finde es nicht in Ordnung, das einige neue User hier sofort in die Ecke gedrückt werden und die Keule geschwungen wird.

Ja, das tut mir auch leid. Aber hier wurden ja Gott sei dank trotzdem auch genug Tips und Informationen gegeben:lol:

Ich für meinen Teil würde mich hier aber gern langsam zurückziehen.
 
AW: Wehrdienst?!

So oder so bringt es Deutschland mehr, wenn er nach seiner Ausbildung arbeiten geht, anstatt auf Kosten des Steuerzahlers zu wandern und in die Luft zu schießen.
Wenn ihn sein Ausbildungsbetrieb übernimmt, hat er die Chance, dass ein Unabkömmlichkeitsantrag genehmigt wird. Aber er darf für den Betrieb nach Einschätzung des Amtes wirklich nicht entbehrlich sein, das erschwert die Sache natürlich.
 
AW: Wehrdienst?!

Sorry, wenn ich im OT doch noch einmal nachhake. Zumal dieses Thema in vielen Formen schon oft genug durchgekaut wurde:redface::redface:

Die meisten Menschen mit zwei Pässen haben diese wahrscheinlich privilegierterweise aus glücklichen Umständen heraus quasi schon per Geburt erworben. Wie gesagt, man kann auch über das deutsche Staatsbürgerschaftsrecht treffllich streiten. Aber wenn man sich nun mal entscheiden muss und dann bewusst eine annimmt. so sollte man das entsprechende Land auch wirklich als SEINS betrachten.

Ich glaube, es käme auch in der Türkei nicht so gut an, wenn ich da zum Beispiel einheiraten würde, nach Jahren vielleicht die türkische Staatsangehörigkeit annehmen und damit Türkin würde dürfte und das auch tue. Aber nur aus praktischen Erwägungen heraus und ansonsten ...

VG
 
AW: Wehrdienst?!

Welch Aufregung aus Rom :lol::lol: Aufs Vaterland, prost!

Einigen Menschen sind einfach zu kleinkariert, welch Emotionen sie doch in sich verbergen und das alles fürs Vaterland. :lol:

Lalezar-ich muss gestehen dass ich Dich nicht verstanden habe!

Meine Aussage war nicht wegen der Nationalität - bitte lies es richtig!
Es ist "das immer nach dem Hintertürchen suchen, für sich selbst, und die anderen können dann schon das Unangenehme machen- wen störts.

Ja- ich bin absolut stolz darauf Deutsche zu sein - genauso wie viele hier stolz darauf sind Türken zu sein- hab ich auch kein Problem mit, ganz im Gegenteil - wenn es nicht mit der Aussage einhergeht "alles Deutsche ist Sch...sse" .
Kleinkariert- das ist allerdings eine Aussage die ich nicht annehme, weil sie absolut nicht auf mich passt- da Du mich aber nicht kennst kann ich es Dir noch nicht mal beweisen- nimm mein Wort dafür.
 
AW: Wehrdienst?!

Lalezar, vielleicht interpretieren wir da wirklich zuviel rein. Mag sein. Der Unterschied? Es verlangt niemand, seine Muttersprache zu leugnen oder gewisse Dinge, mit denen man aufgewachsen ist, die einen geprägt haben. Aber wenn jemand bewusst eine (andere) Staatsbürgerschaft annimmt, dann sollte er sich tatsächlich für dieses Land entschieden haben. Man erlegt damit nämlich auch diesem Staat enstprechende (rechtliche etc.) Verpflichtungen auf.

VG

P.S. Ich lese dazu gerade Ismail Boro "Die getürkte Republik". Sehr interessant. Er leugnet nicht seine Herkunft. Kann und möchte sie auch nicht ablegen. Aber er ist Deutscher, weil er sich bewusst dafür entschieden hat. Und so sollte es sein aus meiner Sicht.

Danke Feshak- besser hätte ich es nicht sagen können.
Und nochmal- in meiner Aussage ging es nicht um die Nationaltität sondern um die Denkweise.

@alezar- ich lese auch noch etwas über Neid (hä??)- und Keule schwingen? Welche Keule, bitte? Weil mein Meinung nicht konform ist?
Hier habe ich schon ganz andere Keulen gesehen.
Und wer zwei Staatsbürgerschaften hat: alle meine Kinder haben beide Päasse- die Söhne hatten die Wahl den Militärdienst in Italien oder in Deutschland zu machen- sie haben ihn in Italien gemacht , weil dort ihr Lebensmittelpunkt ist. Und ja- wir hatten die Beziehungen um dort den Militärdienst vemeiden zu können- ich wollte es nicht und meine Söhne haben es nicht bereut.
 
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