Weltfriede...eine Utopie?

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erst kommt das fressen, dann die moral, das hat schon brecht gesagt, aber ökonomisches wohlergehen mindert manches aggressionspotenzial, da hast du vollkommen recht. es müssen einerseits die soziale als auch die ökonomische gerechtigkeit gewährleistet sein, damit soziale gefüge bestehen und friedlich miteinander agieren können.



Vielleicht wird sich das Bewusstsein eines Tages dahingehend entwickeln. Bisher ist es aber so, dass einige immer bezahlen und andere immer auf Kosten anderer leben. Daran sind schon einige Staaten gescheitert und Beispiel Belgien zeigt, dass es auch in Europa so ist
 
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Vielleicht wird sich das Bewusstsein eines Tages dahingehend entwickeln. Bisher ist es aber so, dass einige immer bezahlen und andere immer auf Kosten anderer leben. Daran sind schon einige Staaten gescheitert und Beispiel Belgien zeigt, dass es auch in Europa so ist

belgien ist ein recht spezielles beispiel. die flamen lebten jahrzehnte lang auf kosten der wallonen. nun, da sich das verhältnis geändert hat, wollen die flamen aber nicht für die wallonen aufkommen. hinzu kommt der sonderfall brüssel. und das bewusstsein, dass belgien an sich ein künstliches gebilde ist, dass im 19. jahrhundert einzig und allein dazu geschaffen ward, ein pufferstaat zu sein - und einen abgelegten monarchen zu versorgen.
 
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belgien ist ein recht spezielles beispiel. die flamen lebten jahrzehnte lang auf kosten der wallonen. nun, da sich das verhältnis geändert hat, wollen die flamen aber nicht für die wallonen aufkommen. hinzu kommt der sonderfall brüssel. und das bewusstsein, dass belgien an sich ein künstliches gebilde ist, dass im 19. jahrhundert einzig und allein dazu geschaffen ward, ein pufferstaat zu sein - und einen abgelegten monarchen zu versorgen.



Immerhin existiert das Land seit rund 200 Jahren. Es ist schon sehr seltsam, dass es nicht gelungen ist, beide Volksgruppen zu vereinen. Die Wallonen haben aber auch die ganzen Jahre eher verächtlich auf die Flamen herabgeschaut. Um noch einmal auf Kant zu kommen. Es ist schon sehr idealistisch, was er vom Menschen verlangt. Das kann, glaube ich, auch nur mit Menschen so funktionieren, die ein inneres Gleichgewicht haben und denen Neid fremd ist. Kinder zeigen, in ihrer noch unverfälschten art, wie es tatsächlich ist
 
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Wie angedeutet, die Menschen müssten neben einem gemeinsamen Staat auch alle das Gleiche Bewusstsein haben. Jeder müsste sagen, ich bin stolz ein Erdenbürger zu sein und nicht, ich bin stolz Türke, Deutscher u.s.w. zu sein.
Dann könnte es vlt. klappen, wenn noch jeder Toleranz zur Religion, Sexualität u.s.w. des Anderen Respekt hätte.


Und das alles geht an der Natur des Menschen vorbei. Unser "Betriebssystem" stammt aus dem Tierreich. Deshalb geraten wir immer in Konflikte zwischen dem freien Willen und den Trieben und Instinkten
 
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Immerhin existiert das Land seit rund 200 Jahren. Es ist schon sehr seltsam, dass es nicht gelungen ist, beide Volksgruppen zu vereinen. Die Wallonen haben aber auch die ganzen Jahre eher verächtlich auf die Flamen herabgeschaut. Um noch einmal auf Kant zu kommen. Es ist schon sehr idealistisch, was er vom Menschen verlangt. Das kann, glaube ich, auch nur mit Menschen so funktionieren, die ein inneres Gleichgewicht haben und denen Neid fremd ist. Kinder zeigen, in ihrer noch unverfälschten art, wie es tatsächlich ist

aber auch kinder kloppen sich, sind gemein und klauen, wenn ihnen der mund wässrig ist.
 
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solange es verschiede denkweisen gibt , wird es nie weltfrieden geben, oder?
 
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