Weltfriede...eine Utopie?

AW: Weltfriede...eine Utopie?

Ist hier nicht ein kleiner Widerspruch? Ich kenne mich in der Psychologie (oder ist das Philosophie?) nicht aus, aber hat der Mensch wirklich einen freien Willen? Oder wird er von seinen Trieben und Instinkten gelenkt und glaubt, er hätte einen freien Willen. Ich glaube, so wie er nicht in der Lage ist, objektiv zu sein, genauso wenig hat er einen freien Willen.

Viele Grüße


Der "freie Wille" ist ja schon vor einiger Zeit von wissenschaftlicher Seite in Frage gestellt worden. Es läuft sogar darauf hinaus, dass Straftäter nicht für ihre Taten verantwortlich sind und deshalb auch nicht bestraft werden dürften. Aber genau hier wird doch der freie Wille des Menschen offenbar. Gäbe es die Strafandrohung nicht, würden doch erheblich mehr Leute zur Waffe greifen und mal eben den ungeliebten Nachbarn oder Arbeitskollegen kalt machen. Nur die Aussicht für gewisse Taten bestraft zu werden, hält auch die meisten Kinder in "geregelte" Bahnen. Erziehung nennt sich so etwas. Kinder sind immer bestrebt, ihre Grenzen auszutesten. Solange es niemanden gibt, der eine Grenze setzt, gehen sie immer weiter. Die jugendlichen Serienstraftäter sind das beste Beispiel dafür. Warum kommen fast 90% dieser Täter aus türkischen und arabischen Migrantenfamilien? Hier genießen die Söhne und vor allem der Älteste fast Narrenfreiheit. Díe deutsche Gesellschaft ist aufgrund der relativen Freiheit des einzelnen nicht so einengend und tabubeladen wie die türkische oder arabische. Sobald diese Serienstraftäter aber verheiratet sind, hört die kriminelle Karriere schlagartig auf. Diese Jugendlichen wissen nur zu genau, dass ihnen nichts passiert.
 
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bonjour icerimabi





heute merkt man, dass mehr gläubigen sündigen als atheisten.

das ist vergleichbar mit rauchen aufzugeben:

der gläubige, die meisten zumindest, lebt im stress, und macht dadurch fehler... :cry:

der atheist lässt sich nicht irritieren, ist beständiger und ruhiger; entweder wird er einen totaler schwein, oder den gutmütigsten mensch. etwas dazwischen ergibt ja keinen sinn :idea: .

der gläubige dagegen feilscht ständig mit der unbequemlichkeit seiner religion, die meisten zumindest!

welcher sinn ergibt es für die allgemeinheit dann die religion :mrgreen: ?

(ausser willkommener gegenstand für streitereien zu sein! ein grund, eine legitimation für unruhe und gewalt! )

salut


hi........

gläubige menschen sündigen mehr als atheisten sagen sie?? das ist eine sehr wage vermutung. kann jeder sagen.

der gläubige lebt im stress? ich bin gläubig, ich lebe nicht in stress. ganz im gegenteil! durch meine religion, weiß ich immer: "gott (allah) sieht alles und ist gerecht" daher fühle ich mich nie unfair behandelt. sind sie denn so gläubig, dass sie wissen, wie gläubige menschen leben??

und jeder macht fehler, außer gott.

der atheist hat nicht mal einen grund, ethisch zu handeln und ist völlig orientierunglos. und diese frage verfolgt ihn bis in den tod: "WAS WIRD AUS MIR FALLS ICH MICH IRRE; UND ES DOCH EINEN GOTT GIBT". und trotzdem handeln sie wie sie wollen. gesetzte gibt es ja keine für sie, außer vielleicht gesetzt, die von menschen kommen und erfunden sind...

der gläubige dagegen weiß immer, dass gott alles weiß, alles sieht, alles beobachtet. er hat immer einen trost. er weiß, dass gott gerecht ist und dass gott bestraft. und das hölllenfeuer ist nicht zu vergleichen mit dem feuer auf der erde...
warum sollte dann ein gläubiger schlecht handeln??
wenn es trotzdem muslims gibt, die schlecht handeln, werden sie bestraft. gott ist immer gerecht.

sinn der religion??
nach dem tod, wird es jeder erfahren. aber wer stirbt, kommt nicht zurück. dann ist es zu spät zu glauben.
die erde ist eine hölle für muslims und ein paradies für ungläubige. aber das leben auf der erde ist kurz... 70 jahre? 80 jahre? man weiß es nicht. aber das leben nach dem tod dauert ewig, denn die seele stirbt nicht, nur der körper...
deswegen sollte man sich überlegen, WOHER KOMME ICH, ZU WEM WERDE ICH GEHEN?
 
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Hallo,

auch ich hoffe, dass der Weltfrieden keine Utopie ist.

Wie meine Signatur anzeigt, bin ich für Mahatma Ghandis Spruch:

Frieden ist nicht das Ziel, sondern der Weg.

Allerdings finde ich Rakels Signatur auch sehr passend für das menschliche
Verhalten, wie sich der Mensch verhält, wenn man ihm die Macht gibt.
Da können sich die tiefsten menschlichen Abgründe zeigen, das wurde
auch durch Tests bewiesen. Leider gibt es nur wenige Helden, die mit
ihrer Macht sensibel und wohltätig umgehen, ihre Macht nicht negativ
ausnützen. Da gibt es viele Beispiele im zweiten Weltkrieg, Beispiele
auf der negativen und positiven Seite.

Liebe Grüße
Christiane
 
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menschen die an die macht wollen, können nicht friedlich sein...

denn der weg zur macht ist bösartig...also musst du es selbst sein, um da oben anzukommen....

und wirklich friedliche menschen, möchten keine macht über andere menschen haben...also werden sie sich nie auf den weg zur macht machen....

lg taiga..

also ist frieden deswegen wohl nie möglich....
 
AW: Weltfriede...eine Utopie?

Welche Rolle spielt denn noch die Natur des Menschen? Wir wurden alle in eine Welt des Unfriedens geboren, da ist es schwer friedfertig zu sein. Zumindest haben wir uns an einen Lebensstil gewöhnt, der sich friedlich nicht halten ließe.



Der Mensch stammt aus dem Tierreich und ist immer noch ein Säugetier. Der Kampf ums überleben, die Rangordnung in der Gruppe und schließlich das erkämpfen der ersten Position in dieser Gruppe sind urzeitliche, instinktive Abläufe denen wir uns nicht entziehen können. Das ist die Natur des Menschen
 
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es kommt darauf an, welches set an codices, an moral und sitte gegeben sind und wie weit diese ethischen grundsätze in der gegebenen gesellschaftsstruktur verankert sind. dies gilt auf nationaler und internationaler ebene. dabei hat die geschichte jedoch deutlich gezeigt, wie schnell diese gesellschaftliche ethik im politischen konsens über bord geworfen werden kann.
 
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Der Mensch stammt aus dem Tierreich und ist immer noch ein Säugetier. Der Kampf ums überleben, die Rangordnung in der Gruppe und schließlich das erkämpfen der ersten Position in dieser Gruppe sind urzeitliche, instinktive Abläufe denen wir uns nicht entziehen können. Das ist die Natur des Menschen

Das heißt, Du hältst den Menschen für naturgemäß unfriedlich?
Worauf ich hinaus wollte: Wäre der Mensch von Natur aus friedlich und durch einen äußeren Zwang, z.B. Einschränkung des Lebensraumes nach einer urzeitliche Naturkatastrophe, in den Zustand des Unfriedens gezwungen worden, würde dann seine innere Natur es schaffen ihn heute aus dieser Lage zu befreien? Ich glaube dieser Prozess ist nicht umkehrbar und deshalb ist aus der momentanen Situation die Unmöglichkeit des Weltfriedens abzuleiten.
 
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