Wie haltet ihr es eigentlich mit den sog. alternativen Medien?

Twitter ist mir zu hektisch.
Auf Facebook war ich mal in sonner Anonymous-Gruppe. Aber die haben solch einen Scheiß gepostet, da bin ich schnell wieder raus: DISLIKE!!!

Ansonsten: man sammelt sich seine Infos eben so zusammen, je nach Bedarf.
 
Ich finde die Unterscheidung nicht lächerlich.
Ich informiere mich nach wie vor über den Mainstream, vertraue dem was da kommt aber nicht blind, sondern schue mir auch mal andere Meinungen an. Dann entscheide ich, wem ich glaube, weil er mMn die besseren und logischeren Schlussfolgerungen zieht.


Sollte auch kein Angriff sein!

Was ich eigentlich meine ist, was ist denn Mainstraem? Ist Mainstream wirklich nur ARD, ZDF, RTL etc. pp.? Ist FOX Mainstream? Werden "alternative" Medien nicht zum Mainstraem wenn sich 90% der bestimmten Klientel nur aus diesen bedienen?
 
Ich hab das auch gar nicht als Angriff verstanden.
Ich schrieb ja ganz bewusst die "sogenannten" einfach um eine Bezeichnung zu haben. Ob die nun Mainstream- und Alternatimedien heissen oder irgendwie anders ist wurscht.
 
Nehmen wir z.B. die aktuelle Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt....
Ich finde diese sehr, sehr einseitig und parteiisch.
Oder den Fall des Co-Piloten, der angeblich im "erweiterten Suizid" ich weiss grad nicht wieviel Menschen in den Tod gerissen hat.
UvA.....
 
Ich finde die Unterscheidung nicht lächerlich.
Ich informiere mich nach wie vor über den Mainstream, vertraue dem was da kommt aber nicht blind, sondern schue mir auch mal andere Meinungen an. Dann entscheide ich, wem ich glaube, weil er mMn die besseren und logischeren Schlussfolgerungen zieht.
das lässt du auch ganz schnell bleiben, wenn du einmal mit meinem Bruder diskutiert hast - der erklärt dir alles immer furchtbar logisch und absolut schlüssig. wenn er dich dann überzeugt hat sagt er "so jetzt möchte ich mal die wahrscheinlichere Seite Argumentieren und du nimmst diese Schwachsinnsposition ein" :confused:
 
Ich würde euch ein interessantes Buch empfehlen... Gekaufte Journalisten von Udo Ulfkotte...
Ok, man kann von Ulfkotte halten was man möchte, aber das Buch ist es wert gelesen zu werden....
Er nennt Namen, spricht von belegbaren Fakten.
Bis jetzt hat sich noch keine der Personen, die er dort namentlich nennt dagegen gewehrt....

Wer nicht gleich ein ganzes Buch lesen möchte kann sich auch ein Interview mit KenFM anschauen.
(Anfangs ein wenig schleppend und nicht so spannend, aber die Infos kommen nach und nach, und man möchte nicht glauben, was man hört.)

 
Ich würde euch ein interessantes Buch empfehlen... Gekaufte Journalisten von Udo Ulfkotte...
Ok, man kann von Ulfkotte halten was man möchte, aber das Buch ist es wert gelesen zu werden....

Stefan Niggemeier hat sich sehr ausführlich mit Ulfkotte beschäftigt, auf seinem Blog gibt es zahlreiche Artikel dazu, für Krautreporter hat er das Buch einem "Faktencheck" unterzogen: https://krautreporter.de/46--die-wahrheit-uber-die-lugen-der-journalisten

"Es gibt viele gute Gründe, dieses Buch zu ignorieren, der wichtigste ist sein Autor, der, wie es ein ehemaliger Kollege von ihm von der FAZ sagt, irgendwann zwischen Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden konnte. Es gibt aber einen entscheidenden Grund, dieses Buch nicht zu ignorieren: Es entfaltet sichtlich Wirkung. Es wird jetzt schon wie die Bibel einer Bewegung behandelt.

Dass über „Gekaufte Journalisten“ bislang wenig in den „Mainstream-Medien“ zu lesen war, wird als Beleg dafür genommen, dass sein Inhalt stimmt und so gefährlich ist, dass man ihn verschweigen muss. (Umgekehrt würde jeder Artikel, der dann doch erscheint, natürlich gewertet werden als Beleg dafür, dass sein Inhalt stimmt und so gefährlich ist, dass man ihn nicht mehr verschweigen kann. Das ist das Praktische in der Welt der Verschwörungstheoretiker: Alles und sein Gegenteil bestätigen die eigene These. Wird Ulfkotte für sein Buch verklagt, zeigt das, wie sehr die Mächtigen seine Aussagen fürchten. Wird er nicht verklagt, zeigt es, dass sie unangreifbar ist.)

Dabei besteht das Werk zu einem großen Teil aus Blähungen. Tatsächliche journalistische Skandale und zweifelhafte Praktiken, die lange bekannt sind, werden von ihm zu Überlebensgröße aufgeblasen und mit dem übelsten Geruch versehen. Ein anderer Teil ist schlicht und nachweisbar falsch."


Seine Auseinandersetzung mit dem Buch ist wirklich sehr lesenswert und erhellend. Wer sich dafür interessiert, sollte sich ein bisschen Zeit nehmen.

Aber letztendlich ist es wohl so, dass wir glauben, was wir glauben wollen. Was darüber hinausgeht, hängt dann wohl davon ab, ob wir intellektuell in der Lage sind, Zusammenhänge zu begreifen. Und die eigene Käseglocke steht auch oft im Wege.
 
Seine Auseinandersetzung mit dem Buch ist wirklich sehr lesenswert und erhellend.
"Es gibt viele gute Gründe, dieses Buch zu ignorieren, der wichtigste ist sein Autor, der, wie es ein ehemaliger Kollege von ihm von der FAZ sagt, irgendwann zwischen Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden konnte. Es gibt aber einen entscheidenden Grund, dieses Buch nicht zu ignorieren: Es entfaltet sichtlich Wirkung. Es wird jetzt schon wie die Bibel einer Bewegung behandelt."
"Dabei besteht das Werk zu einem großen Teil aus Blähungen."

Im Ernst jetzt?
 
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