Willkommen in Oberhausen, Herr Ministerpräsident Yıldırım

Unter diesem Hintergrund sollte man ernsthaft prüfen, ob man dem Yildirim überhaupt eine Platform bieten sollte. Oberstes Ziel dieser Regierung sollte es sein, den Sozialfrieden zu bewahren...

Frau Dagdelen hat es richt ausgedrückt: "Ein Einreiseverbot wäre hier das Mindeste, um Yildirims Werbefeldzug für die Diktatur zu unterbinden", sagte sie. Yildirims geplanter Aufritt sei eine integrationsfeindliche Propagandatour. Der türkische Regierungschef trage zu einer weiteren Polarisierung und auch zur Stimmungsmache innerhalb der türkischsprachigen Gemeinschaft in Deutschland bei.

Dem kann man nichts hinzu fügen.
 
Herr Ministerpräsident Yıldırım wird am kommenden Samstag in Oberhausen zu uns sprechen.
Das finde ich gut.
Leider kann ich nicht zugegen sein.

Macht nichts. Dafür werde ich zugegen sein, und zwar auf der Seite der Antifaschisten.

Das bin ich meiner historischen Verantwortung als Antifaschist schuldig.

Mal sehen, in wie weit die "GrauenWölfe" in der KöPi-Arena dieses Mal ihr Unwesen treiben. Diese Sorte AKP-Fans waren ja auch bei den bisherigen Großveranstaltungen der türkischen Faschisten in der KöPi-Arena stark vertreten. Besonders im Ordnerdienst.

Das hat stets ein Großaufgebot der Polizei erforderlich gemacht, denn diese gewaltaffinen Rechtsradikalen sind zu allem fähig und bekanntlich stets bewaffnet.

Tja, wir kennen unsere Pappenheimer eben sehr genau ind wir beobachten sie auch sehr genau.
 
Wegen der Kacke musste sogar ein Fußballspiel abgesagt werden. Es gibt nicht mehr ausreichend Polizeibeamte.
Kommentare auf Welt.de:

"Es handele sich um eine „nicht öffentliche, private Veranstaltung", betonte die Oberhausener Polizei.​

"Für die Polizei gibt es keinerlei Rechtsgrundlage, darauf Einfluss zu nehmen", erläuterte ein Sprecher.​

"Es handelt sich also um eine Private Veranstaltung. Ok dann sollten auch die Kosten für den Einsatz der Sicherheitskräfte dem Veranstalter in Rechnung gestellt werden."​

Sehe ich auch so. Wenn es eine private Veranstaltung ist, dann sollte die Polizei wirklich nicht Einfluß darauf nehmen. Die Kosten, Organisation und Co. für diese "private Veranstaltung" sollte daher der "Veranstaltungsträger" tragen. Warum man im Vorfeld die Polizei für derlei Veranstaltung abkommandiert und ein wichtiges Fußballspiel absagt, entzieht sich meiner Logik. Sollte es zu Vorfällen kommen, so müssten jegliche Kosten für Krankenwagen, Feuerwehr, Polizei (und im Falle von staffälligen Handlungen) der Veranstalter haftbar gemacht werden.
 
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