Willkommen in Oberhausen, Herr Ministerpräsident Yıldırım

Durch türkeistämmige Familien geht ein tiefer Riss

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), hält ein Verbot der umstrittenen Kundgebung des türkischen Ministerpräsidenten in Oberhausen nicht für sinnvoll. Es liege an Yildirim, nicht aufzuwiegeln - viele Familien mit türkischen Wurzeln seien bereits gespalten.


http://www.deutschlandfunk.de/polit...istaemmige.694.de.html?dram:article_id=379279

Die türkische Regierung sollte eigentlich wissen, was sie veranstaltet. Sie tut es aber trotzdem oder gerade deswegen?
 
In Oberhausen gab es früher in der ARENA die Jahreshauptversammlung der rechtsradikalen Bozkurt Türken.
Ich 19-20 habe damals an der Bar an der Promenade gearbeitet. Die türkischen Ladeninhaber an der Promenade, waren allesamt Kurden oder Linke. Die Bozkurts kamen sehr zivilisiert, ruhig sehr sehr freundlich, aus Holland Frankreich überall, in 10er Gruppen, 90 % Männer, graue Anzüge unpassende Schuhe tennissocken und halbe Liter Moschus After Shave die sie sich in die Kleidung getränkt haben ... Klischee aber war wirklich so!!! , haben was getrunken, gaben übermäßig Trinkgeld an die vermeintlichen Landsleute, sind dann in die Veranstaltung, . Nach 2 Stunden kamen die dann vollgedröhnt wieder raus, eine Überdosis Hass, Stolz, mutmaßlicher Stärke und sie sahen nicht mehr so vertrottelt aus.
Türkische Fahnen wie Supermann auf dem Rücken, Fahne als Kopf, Hals und Tanztuch überall, nichtmehr langsam laufend, ne schon halb hüpfend und Körpernähe bei den Kameraden suchend. Laut "allah bismillah" und En büyük Türkiye, grölend, irgendwelche Tierfiguren mit der Hand machend, Böse schauend, aber eine tiefe innerliche Zufriedenheit und überhebliches Selbstbewusstsein ausstrahlend. Die deutschen haben dies verstört beobachtet als wären sie im Zoo bei den Primaten.
Nach dem grölen hatte man dann trocknen Hals und die sind bei Kurden dann was Essen und Trinken gegangen...gibt ja so ekelhafte Filme, wo der Koch so Sachen macht um einen verhassten Kunden eins auszuwischen... das hoch 10! Aber Beschwerden kamen nicht, nur komische fragende Blicke, die wir mit einer extremen Freundlichkeit und zuvorkommenden Service beantwortet haben.

Ich war grad wieder kurz im Centro, gleicher Typ Mensch, gleicher Typ Türke, also die MHP von damals sind die AKP von heute. Hat sich nichts geändert, die Anzüge sind nicht mehr grau, ne die glänzen, Anzug ist schließlich Anzug, egal ob Hochzeit oder politische Veranstaltung. Frauen sind mehr geworden, alle mit Kopftuch die so in Form gebunden sind, dass es so aussieht als hätte man die Kopfform von den Aliens in Mars Attack und die Frauen sind entweder alt und Kugelrund oder Jung und Kunterbunt.
Ich treffe mich gleich mit paar Kumpels auf ein Bier dort, im Café wo ich früher gearbeitet habe und schaue mir das Schauspiel an.
Achja der Besitzer des Cafés ist immer noch der selbe Linke... :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die türkische Regierung sollte eigentlich wissen, was sie veranstaltet. Sie tut es aber trotzdem oder gerade deswegen?
Der Trick an der Sache ist nach meiner Ansicht anders:

Natürlich sollte man im Rahmen demokratischer Mittel Veranstaltungen zulassen (ich lasse bewusst das "solche Veranstaltungen" weg). Allerdings würden die Veranstalter nie auf die Idee einer Veranstaltung kommen, würde man dem Veranstalter alles in Rechnung stellen.

Es kann und darf nicht sein, dass der hiesige Steuerzahler für die Kosten der Polizeikräfte zur Kasse gebeten wird. Dies gilt natürlich auch für weiterführende Kosten, die der hiesige Steuerzahler zu tragen hätte.

An so einem Tag würde ich dann auch das gesamte Ordnungsamt zusammentrommeln (Falschparken), Blitzgeräte auf den Straßen aufstellen und sonstige Maßnahmen der monetären Kompensation solcher Veranstaltungen mobilisieren.

Zudem muss das Ordnungsamt samt Polizei dafür sorgen, dass der hiesige Bürger "problemlos" an der Grenze des Privatgrundstücks dieser privaten Veranstaltung sich aufhalten und auch entlanglaufen kann. Nicht das dort die Schlägertrupps der Grauen Wölfe stuerzahlende Bürger auf den Bürgersteigen zurückweisen oder gar bedrohen.

Mit anderen Worten: Der normale Tagesablauf der Stadt sollte unter jeglichen Bedingungen gewährleistet sein. Die private Veranstaltung sollte privat gehalten sein und der normale Bürger nicht wegen irritierender Sicherheitskontrollen einer privaten Veranstaltung am Aufenthalt grenznaher Bereiche des öffentlichen Geschehens behindert oder gar gehindert werden.

Die Ruhezeiten sind einzuhalten. Die Lärmpegel entsprechend der dt. Verordnung eingehalten werden. Jegliche antisemitische Äußerungen als auch Volkshetze sollte sofort geahndet werden. Der soziale Frieden ist um jeden Preis zu bewahren...

Alleine die Kosten für die Veranstaltung und Abkommandierung von Sicherheitskräften (welche alle in Rechnung gestellt werden), sollte für Abschreckung dienen. Gleiches auch für die Verfolgung von Verkehrssündern durch das Ordnungsamt.

Die Polizei und Ordnungsämter sind dazu angehalten, die türkischen Sicherheitskräfte über ihren Aufgabenumfeld hin zu prüfen. Nur weil man einen Anzug trägt, ist man noch lange keine "Sicherungskraft". Dazu gehört natürlich auch entsprechende Schulung und Ausweisdokumente.
 
Da kann man sich doch wie "zu Hause" fühlen.
Letztendlich ist die dt. Regierung und der Hansel der NRW leitet, selbst Schuld. Man hätte ja im Vorfeld zeitnah reagieren können. Sich jetzt über solche Zustände zu beklagen (damit meine ich die Öffentlichkeit und Medien), ist vollkommen unnötig. September werden die Verantwortlichen eh zur Rechnung gebeten...
 
Top