Muss ich den denn verstehen?
Und wenn ja, warum?
Der Islam soll mich einfach in Ruhe lassen, ich lasse ihn ja auch in Ruhe.
Ich muss tolerant sein, ich muss mich öffnen, ich muss den Islam verstehen, ständig soll ich mir Gedanken machen, ob sich nicht jemand wieder auf den Schlips getreten fühlt. Ich hab keinen Bock auf Islam.
Können wir uns nicht einfach als Menschen begegnen?
Ohne dieses ganze ewige Religionsgedöns.
Quasi wie in einer Beziehung, da redest du auch mit deinem Partner, weil er keine Gedanken lesen kann. Ansonsten ist eine Scheidung nicht fernliegend, da man so keine Beziehung führen kann.
Was ist denn Toleranz?
Genau - man redet. Manchmal schweigt man auch einfach, weil man den guten Willen sieht. Auf keinen Fall schreit man einfach bei jeder Gelegenheit, die sich bietet, beleidigt auf. Das lässt keinen Willen erkennen, überhaupt eine Beziehung zu führen.
Toleranz ist das Ertragen/Hinnehmen von leidvollen/schmerzhaften Unterschieden. Deshalb ist entgegen den gebetsmühlenartigen Lippenbekenntnissen auch fast niemand tolerant.
Deine Frage zeigt, dass du den Islam nicht verstehst. Die Religion wird gelebt.
Wen muss ich denn fragen wenn ich versuchen wollte, der Islam zu verstehen? Einen Sunniten? einen Schiiten, einen Aleviten, einen Sufisten, etc.?
Wohin wende ich ich mich? An die türkischen TT User, an Boko Haram, an den IS, etc.?
Wer hat die Deutungshoheit über den "richtigen" Islam?