„Ja, eine Welt ohne Prostitution ist denkbar!“

Also nochmal von der anderen Seite:

Die Szene ist echt unangenehm!
Aus Anwohnersicht betrachtet.

Hier in der Gegend haben die Anwohner es geschafft, ab 22 Uhr die Durchfahrt zu verbieten.

Nicht etwa nur wegen: was ist denn Nun los.
Im kleine Park auch mit einem Spielplatz lagen dauerhaft die Kondome rum. Ein paar Meter weiter geht es schon mal richtig zur Sache, da müssen dann schon die Mannschaftswagen anrücken.

Tagsüber warteten lange nackte Ärsche bis zum Boden auf die Freier, die mehr im Auto als in der Hose haben.
Dicht an der Kirche macht dich eine
an, die völlig stoned scheint.

Um die Ecke, stehen die Pseudoschülerinnen mit dem Ranzen auf dem Rücken.

Und auf der anderen Seite auch nicht weit weg die Stricher.


Mensch Jungs, ich lebe gerne hier. Trotz alledem!

http://www.focus.de/politik/deutsch...ich-in-berliner-wohnbezirken_aid_1158379.html
Echt nette Aussicht!
Die hiflosen: „Wir sprechen mit den Frauen und bitten sie, wenigstens ein Höschen drunter anzuziehen“,
 
Der Zoll lässt sich da nicht sehen, obwohl er ja für Schwarzarbeit zuständig ist.

Egal, die heutige Kirche ist ohnehin weitgehend das, was früher die Pharrisäer und Schriftgelehrten waren.

(In Bielefeld sah ich mal ein Gemeindemitglied, das einen bettelnden Obdachlosen auf herablassendste Weise vom Eingang der Kirche verscheucht hat. Die Kollekte ging dort wohl bevorzugt an gemeindeinterne Projekte wie Orgel- und Altarrenovierungen statt an den "geringsten Bruder".)
 
Die Berufsprostituierten an ihrer Tätigkeit zu hindern ist mMn falsch, denn es gibt viele Formen
der Prostitution.
Angelt sich irgendeine Schulabbrecherin, aber gutaussehend, einen Millionär, klatscht das Umfeld Beifall.
Da heißt es dann, du hast aber eine gute Partie gemacht.
Dabei hat sie aber auch nur körperliche Attraktivität/Sex, gegen materiellen Wohlstand gehandelt, das ist
quasi auch eine Form der Prostitution.
Nur das es gesellschaftlich akzeptiert ist, weil Frauen sich bei der Partnerwahl in der Regel nach oben orientieren.


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Wobei ich zugeben muss, dass der Gedanke, nicht die Hure zu bestrafen sondern den Freier, immerhin ein Novum ist.

Verbessern wird das wahrscheinlich trotzdem nichts.
 
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Zur Zeit beschäftigt mich die Diskussion um das Prostitutionsverbot. Hier in unserer Seite bestimmt kein ganz einfaches Thema da in vielen Köpfen die Vorstellung vorherrscht, dass sich nur Prostituirt wer als Kind sexuelle Gewalt und Grenzverletzungen ausgesetzt war. Dies mag für einige Frauen stimmen und kann für die Betroffenen sehr viel Leid im Widerholen des Traumas nach sich ziehen. Für andere kann das Ergreifen dieses Berufes aber auch Heilung dieser Wunde bedeuten... Es gibt schlicht und ergreifend kein „SO IST ES“ für alle Menschen.


Und eben nicht nur für die Freier...
 
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