Soraja1976
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AW: 13 Jahre...bald Happy-End?!?
Ein paar Monate später saß ich mit R. im Auto und wir schauten uns die Bilder an, die Ö. und ich im Park gemacht hatten. Auf einem Bild war ich zu sehen und der Typ der mir diese unhöfliche Frage gestellt hatte war im Hintergrund zu sehen. R. war richtig geschockt und fragte mich, was ich mit dem zu schaffen hatte?!
„ Gar nichts, die Ö. hat ihn mir vorgestellt. Voll das A….loch!“
R. sagte nur: „ Du hast keine Ahnung, was Du damit angerichtet hast. Das ist mein Cousin. Es wäre besser gewesen wenn Du mir ein Messer ins Herz gerammt hättest!“
„ Aber ich hab doch gar nichts gemacht! Woher soll ich denn wissen, dass das Dein Cousin ist?“
R. fragte mich dann, ob es wirklich nichts gäbe wofür ich mich schämen müsste. Ich sagte, nein, natürlich nicht!
„okay“, sagte R. „ ich vertraue Dir. Ich weiß, dass Du nichts Schlechtes getan hast. Reden wir nicht mehr drüber!“
Na, war ich froh. Ich wollte doch keinen Streit mit ihm!
Ganz ehrlich, wir hatten danach wunderschöne Zeiten. Wir waren so oft zusammen wie es nur ging und unternahmen viel zusammen.
Die nächste Diskussion die wir hatten, drehte sich um meinen Kleidungsstil. Ich habe immer sehr Körperbetonte Kleidung getragen und fand nichts Schlimmes dabei. Irgendwann sagte R. zu mir: „ Du, es passt mir einfach nicht wie Du rum läufst!“
Ich: „ Wie, es passt Dir nicht? Sehe ich nicht gut aus, oder was?!“ Ich war auf 180 und das zeigte ich auch! Ich war beleidigt!
„Nein,“ sagte R. „ Du siehst zu gut aus. Ich will nicht, dass andere Männer Dich so ansehen wie ich Dich ansehe!“
Ach so, er war eifersüchtig! Na, dass waren ja ganz neue Töne. Bis dahin hatte er nie irgendwelche Anzeichen gezeigt. Wenn es ihm so viel bedeutete würde ich mich jetzt halt etwas dezenter kleiden. Also wurden Hotpants, Minirock und Co. aus meinem Schrank verbannt. Und ich machte es gerne, denn ich liebte diesen Mann wie verrückt. Mittlerweile waren wir ein eingespieltes Team. Wir redeten über alles und noch mehr und saßen manchmal stundenlang im Auto, nur um zu reden! Wir redeten auch über unsere Zukunft, aber nicht richtig konkret, denn wir waren noch kein halbes Jahr zusammen. Einfach ganz allgemein.
Wir feierten ein ganz tolles Silvestern und waren einfach ein Pärchen, das glücklich ist.
Leider wurde meine Situation zu Hause immer schwieriger. Ich musste mir von meinen eigenen Eltern Dinge anhören, die mich bis in die tiefste meiner Seele verletzten. Türkenmatratze war noch das harmloseste. Im Juni 1997 hielt ich die ganze Situation zu Hause nicht mehr aus und ging! R. wollte das ich wieder nach Hause ging, aber ich konnte nicht. Wenn meine Eltern meinen türkischen Freund nicht akzeptieren wollten, dann musste ich gehen und mein eigenes Leben aufbauen. Mir ist niemals etwas schwerer gefallen, als dieser Schritt. An dem Tag als ich auszog, heulte ich Rotz und Wasser. Meine kleine Schwester klammerte sich an mich und bettelte, dass ich zu Hause bleibe. Dann fragte meine kleine Schwester: „ Tust Du mich denn nicht mehr lieben?“ Oh Gott, mir brach das Herz! „ Maus, ich liebe Dich über alles, aber ich bin schon groß und muss jetzt alleine wohnen.“ Ich drehte mich um und ging. Es war das Beste was ich tun konnte. Würde ich zu Hause bleiben, könnte es sein, dass ich mich so mit meinen Eltern verkrachte, dass wir uns niemals wieder versöhnen würden. Und das wollte ich nicht.
Also zog ich in ein kleines Appartement und R. und ich verbrachten noch mehr Zeit miteinander. Wenn er nicht auf der Arbeit war, dann war er bei mir. Es sei denn er war bei seinen Eltern zum essen. Einige Wochen später kam R. ganz wütend zu mir und sagte, dass sein Cousin in der ganzen Familie rum erzählen würde, dass ich eine Schlampe wäre und mit jedem ins Bett gehen würde. WAAASS!!!??? Niemals! Ich wollte sofort eine Gegenüberstellung haben, aber R. sagte, dass das nichts bringen würde, der Schaden wäre schon angerichtet. „ Mach Dir keine Sorgen, ich regel das schon. Vielleicht kann ich das noch gerade biegen!“, sagte R.
Einige Wochen später sollten wir merken, was für einen Schaden dieser Cousin angerichtet hatte!
Ein paar Monate später saß ich mit R. im Auto und wir schauten uns die Bilder an, die Ö. und ich im Park gemacht hatten. Auf einem Bild war ich zu sehen und der Typ der mir diese unhöfliche Frage gestellt hatte war im Hintergrund zu sehen. R. war richtig geschockt und fragte mich, was ich mit dem zu schaffen hatte?!
„ Gar nichts, die Ö. hat ihn mir vorgestellt. Voll das A….loch!“
R. sagte nur: „ Du hast keine Ahnung, was Du damit angerichtet hast. Das ist mein Cousin. Es wäre besser gewesen wenn Du mir ein Messer ins Herz gerammt hättest!“
„ Aber ich hab doch gar nichts gemacht! Woher soll ich denn wissen, dass das Dein Cousin ist?“
R. fragte mich dann, ob es wirklich nichts gäbe wofür ich mich schämen müsste. Ich sagte, nein, natürlich nicht!
„okay“, sagte R. „ ich vertraue Dir. Ich weiß, dass Du nichts Schlechtes getan hast. Reden wir nicht mehr drüber!“
Na, war ich froh. Ich wollte doch keinen Streit mit ihm!
Ganz ehrlich, wir hatten danach wunderschöne Zeiten. Wir waren so oft zusammen wie es nur ging und unternahmen viel zusammen.
Die nächste Diskussion die wir hatten, drehte sich um meinen Kleidungsstil. Ich habe immer sehr Körperbetonte Kleidung getragen und fand nichts Schlimmes dabei. Irgendwann sagte R. zu mir: „ Du, es passt mir einfach nicht wie Du rum läufst!“
Ich: „ Wie, es passt Dir nicht? Sehe ich nicht gut aus, oder was?!“ Ich war auf 180 und das zeigte ich auch! Ich war beleidigt!
„Nein,“ sagte R. „ Du siehst zu gut aus. Ich will nicht, dass andere Männer Dich so ansehen wie ich Dich ansehe!“
Ach so, er war eifersüchtig! Na, dass waren ja ganz neue Töne. Bis dahin hatte er nie irgendwelche Anzeichen gezeigt. Wenn es ihm so viel bedeutete würde ich mich jetzt halt etwas dezenter kleiden. Also wurden Hotpants, Minirock und Co. aus meinem Schrank verbannt. Und ich machte es gerne, denn ich liebte diesen Mann wie verrückt. Mittlerweile waren wir ein eingespieltes Team. Wir redeten über alles und noch mehr und saßen manchmal stundenlang im Auto, nur um zu reden! Wir redeten auch über unsere Zukunft, aber nicht richtig konkret, denn wir waren noch kein halbes Jahr zusammen. Einfach ganz allgemein.
Wir feierten ein ganz tolles Silvestern und waren einfach ein Pärchen, das glücklich ist.
Leider wurde meine Situation zu Hause immer schwieriger. Ich musste mir von meinen eigenen Eltern Dinge anhören, die mich bis in die tiefste meiner Seele verletzten. Türkenmatratze war noch das harmloseste. Im Juni 1997 hielt ich die ganze Situation zu Hause nicht mehr aus und ging! R. wollte das ich wieder nach Hause ging, aber ich konnte nicht. Wenn meine Eltern meinen türkischen Freund nicht akzeptieren wollten, dann musste ich gehen und mein eigenes Leben aufbauen. Mir ist niemals etwas schwerer gefallen, als dieser Schritt. An dem Tag als ich auszog, heulte ich Rotz und Wasser. Meine kleine Schwester klammerte sich an mich und bettelte, dass ich zu Hause bleibe. Dann fragte meine kleine Schwester: „ Tust Du mich denn nicht mehr lieben?“ Oh Gott, mir brach das Herz! „ Maus, ich liebe Dich über alles, aber ich bin schon groß und muss jetzt alleine wohnen.“ Ich drehte mich um und ging. Es war das Beste was ich tun konnte. Würde ich zu Hause bleiben, könnte es sein, dass ich mich so mit meinen Eltern verkrachte, dass wir uns niemals wieder versöhnen würden. Und das wollte ich nicht.
Also zog ich in ein kleines Appartement und R. und ich verbrachten noch mehr Zeit miteinander. Wenn er nicht auf der Arbeit war, dann war er bei mir. Es sei denn er war bei seinen Eltern zum essen. Einige Wochen später kam R. ganz wütend zu mir und sagte, dass sein Cousin in der ganzen Familie rum erzählen würde, dass ich eine Schlampe wäre und mit jedem ins Bett gehen würde. WAAASS!!!??? Niemals! Ich wollte sofort eine Gegenüberstellung haben, aber R. sagte, dass das nichts bringen würde, der Schaden wäre schon angerichtet. „ Mach Dir keine Sorgen, ich regel das schon. Vielleicht kann ich das noch gerade biegen!“, sagte R.
Einige Wochen später sollten wir merken, was für einen Schaden dieser Cousin angerichtet hatte!