AfD - wo mag die Reise hingehen...

ist die AfD eine Alternative für Deutschland?

  • ja, unsere einzige Chance!

    Votes: 5 11,9%
  • ja, als Protestwahl.

    Votes: 7 16,7%
  • ja....was soll ich sonst wählen?

    Votes: 3 7,1%
  • ja...nein...weiss nicht...

    Votes: 1 2,4%
  • nein.

    Votes: 3 7,1%
  • nein, definitiv keine Alternative!

    Votes: 28 66,7%

  • Total voters
    42

Alubehütet

Well-Known Member
Hitlerdeutschland hatte binnen weniger Jahre, beginnend mit dem Vatikanstaat, das Ausland auf seiner Seite. Ich erinnere nur an die französischen Olympioniken, die mit Deutschem Gruß in das Berliner Stadion eingezogen waren. Die Weimarer Republik war am Ende; die Frage war, ob die Kommunisten oder die Faschisten den Laden übernehmen würden. Stalin und Thälmann hatten in ihrer unerforschlichen Weisheit entschieden: Sollen die Nazis den Laden übernehmen, diese korrupte Bande wird in wenigen Jahren abgewirtschaftet haben, und dann sind wir dran.

Das Großkapital stand auf Hitlers Seite. Und das steht heute nicht auf Seiten einer EU-feindlichen AfD. Die müßte sich mit Volkswagen, BAYER, der Telekom anlegen.


Die Rechtsradikalen in ganz Europa sind dabei, sich wenigstens nach aussen hin zu verbürgerlichen. Die le Pen hat sogar ihren eigenen Vater rausgeschmissen aus der von ihm begründeten NF. Einzig die AfD geht den Sonderweg, sich – und viele Bürger – zu radikalisieren.
 

Alubehütet

Well-Known Member
Der Hitlerfaschismus war auch ein ganz klassischer Faschismus, wie ihn der Marxismus definiert: Diktatorische Verteidigung des Kapitalismus in der Phase der Klassenkämpfe; Diktaturen, wie sie in Lateinamerika noch in den 70ern errichtet wurden. Dieser Moment fehlt heute der AfD. Das Kapital jedenfalls braucht sie nicht, unsere kapitalistische Grundordnung ist nicht gefährdet, schon mal gar nicht von ein paar Klima-Klebern.
 

EnRetard

Well-Known Member
le Pen hat sogar ihren eigenen Vater rausgeschmissen
Le Pen hat es mit einem Mehrheitswahlsystem zu tun, daher die proklamierte "Entteufelung". Ihre Kandidat*innen müssen in den zweiten Wahlgang kommen und dort gegen eine*n von allen anderen unterstützten Gegner*in gewinnen. Das geht nicht mit offenem Antisemitismus und einem Poltergreis. Unsere AfD hat das nicht nötig, Sie kann sich ihren völkischen Nationalismus leisten.
 

Alubehütet

Well-Known Member
Die Uni Köln überlegt.

Beifang:
Auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ bestätigte Ulrich Vosgerau seine Teilnahme an der Veranstaltung, eine laut ihm „rein private Zusammenkunft, die dem Austausch über politische Gegenwartsfragen ohne jede Außenwirkung dienen sollte.“ Der Kreis habe sich schon öfter getroffen. Vosgerau sei erstmalig dabei gewesen. „Ich war vermutlich eingeladen, weil ich mehrere der Teilnehmer seit geraumer Zeit anwaltlich vertrete.“

Der NZZ sagte er, die träfen sich regelmäßig.
 

Alubehütet

Well-Known Member
Ich wuppe das mal hier rüber :)





Völkischer, faschistischer Scheißdreck. Nicht mein Land. Ein anderes habe ich nicht.
Genau hinschauen, Rücken gerade - und im Zweifel gehen, egal wohin .. :confused:
 

Bintje

Well-Known Member
Die haben viele Ideen, auch einen Madagaskar-Plan reloaded. Wer nicht in ihr Weltbild passt, soll deportiert werden.

"Die AfD-Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy betont, dass sie das skizzierte Ziel schon länger verfolge. Als sie vor sieben Jahren der Partei beigetreten sei, habe sie schon „ein Remigrationskonzept mitgebracht“. Aus diesem Grund argumentiere die AfD auch nicht mehr gegen die doppelte Staatsbürgerschaft. „Denn dann kann man die deutsche wieder wegnehmen, sie haben immer noch eine.“ So wie Huy es ausdrückt, sollen Zuwanderer mit einem deutschen Pass in eine Falle gelockt werden."

.... so weit kommt's noch!

"Eine Idee ist dabei auch ein „Musterstaat“ in Nordafrika. Sellner erklärt, in solch einem Gebiet könnten bis zu zwei Millionen Menschen leben. Dann habe man einen Ort, wo man Leute „hinbewegen“ könne. Dort gebe es die Möglichkeit für Ausbildungen und Sport. Und alle, die sich für Geflüchtete einsetzten, könnten auch dorthin. [...]

Sellner wirft noch einen Kampfbegriff aus dem rechtsextremen Vokabular ein: die sogenannte „ethnische Wahl“. Er habe sich schon die Domain dazu gesichert. Sellner sagt: „Nicht nur, dass die Fremden hier leben. Sie wählen auch hier.“ „Ethnische Wahl“, das soll heißen, Menschen mit Migrationshintergrund würden vor allem „migrationsfreundliche“ Parteien wählen.

Das bedeutet: Er delegitimiert nicht nur die Wahlen an sich, sondern macht Deutsche zu Fremden im eigenen Land. Laut Definition des Statistischen Bundesamts haben 20,2 Millionen Menschen eine „Einwanderungsgeschichte“, sind also seit 1950 selbst eingewandert oder die Kinder dieser Einwanderer."



Man hielte es gern für feuchte Träume versprengter Geister. Nur sind es leider mehr, als dort geladen waren. Sie vertreten blanken Ethnopluralismus, Rassismus; sie wollen an die Macht, schmieden längst Allianzen, werfen sich nach außen den Schafspelz über, gucken treuherzig in jede Kamera - aber hassen Menschen wie meine Schwiegertochter, andere aus meinem engsten Kreis und könnten sich, ginge es nach mir, mindestens auf Verfahren nach Art. 18 GG einrichten.
Wozu haben wir denn unser Grundgesetz!?

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