AfD - wo mag die Reise hingehen...

ist die AfD eine Alternative für Deutschland?

  • ja, unsere einzige Chance!

    Votes: 5 11,9%
  • ja, als Protestwahl.

    Votes: 7 16,7%
  • ja....was soll ich sonst wählen?

    Votes: 3 7,1%
  • ja...nein...weiss nicht...

    Votes: 1 2,4%
  • nein.

    Votes: 3 7,1%
  • nein, definitiv keine Alternative!

    Votes: 28 66,7%

  • Total voters
    42

eruvaer

Well-Known Member

aber hauptsache sie haben was gegen Ausländer - also die andern Ausländer, die richtigen, die keiner haben will :rolleyes:

vielleicht hat Deutschland die AfD verdient.
USA lösen Obama mit Trump ab - wir lösen Parteien mit AfD-Chaos ab.
na dann...
fröhliches gegen die Wand fahren!
Hauptsache der "mündige" Wähler lernt dann endlich mal was raus...
 

alterali

Well-Known Member

Das schon! Wobei 'verdient' es nicht ganz trifft!
Der Erfolg war doch klar. Und -------- sie haben die NPD zurückgedrängt!:)
Aber erst einmal keine Panik: Weder Petry noch Meuthen (heißt der so?) werden morgen Bundeskanzler.
Nein: Unser BundesKnazler macht wieder mal den politischen Slalom: Schluss jetzt!
Alles wird wieder gut: Auch die Opposition darf wieder Opposition sein.
 

Almancali

Well-Known Member
Ich musste mir den Punkt mit der Rente (Video ab ca. 1.25) nochmals ansehen... Mir war allerdings so, dass die SPD küzrlich erst eine ähnliche Aussage traf... Der Mensch müsse länger arbeiten und das Renteneintrittsalters olle nach oben geschraubt werden... Begründet wurde diese Aussage, da es angeblich an Fachkräften mangele und man die älteren länger Arbeiten lassen möchte. Dies führt jedoch automatisch auch zu weniger Rente... Je später man in die Rente eintritt, umso weniger bekäme man (bezogen auf den späteren Eintritt)... Allerdings auch umgekehrt kann daraus ein Strick gedreht werden. Gerade jetzt, wo viele Unternehmen sich von älteren Mitarbeitern *unsanft* trennen und diese in die Arbeitslosigkeit treiben. Irgendwann landet dieser Personenkreis in ALG2 und wird mit 61 bereits in die Zwangsrente gedrängt (unter Hinnahme von erheblichen Rentenkürzungen), da die Rente eine vorrangige Leistung ist und das HartzIV eine nachrangige Leistung.

Daher - obwohl ich kein Freund der AfD bin - ist dieser Punkt im Video... naja... nicht unbedingt ein Problem, welches von der AfD geschaffen wurde...
 

Mendelssohn

Well-Known Member
Mit der Rente verhält es sich doch so: je länger du arbeitest, auch über das reguläre Rentenalter hinaus, um so mehr Rentenpunkte häufst du an. D. h. durch Verlängerung der Arbeitszeit erhöhst du deine Rente. Zugleich verkürzt du dein Rentnerdasein, was manchem vielleicht nicht unrecht ist. Diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen das gesetzliche Renteneintrittsalter unterschreiten, oder jene, die nicht ausreichend Rentenpunkte durch ihre Arbeit erwirtschaften konnten, erhalten eine Zusatzversorgung aus der Sozialkasse. Jedenfalls drückt ein höheres Renteneintrittsalter nicht die Rente, möglicherweise strapaziert es aber die Krankenkassen. Dies alles muß abgewogen werden.
Der AfD scheinen mir für solche volkswirtschaftlichen Entscheidungen die Experten zu fehlen (wenn es einem schon egal ist, daß sie auf Moral einen Dreck geben).

Den AfD-Wählern sollte man mal das Rentensystem in Polen, Griechenland, Rußland oder der Türkei vorstellen. Damit sie ein Gefühl dafür bekommen, an welchem Elend sie die ganze Zeit vorbeimanövriert worden sind. Es gibt kein vergleichbares großes Industrieland in der Welt, in dem die Versorgung der Kranken und Alten besser gestellt wäre als hier bei aller Verbesserungsnotwendigkeit.
Die AfD macht gar keinen Punkt, sie quatscht nur großmäulig daher und bereichert sich an Steuergeld, das besser in den Sozial- und Kulturstandort Deutschland investiert würde als in die Pensionskasse einer rechtspopulistischen Partei in der Tradition der Völkischen. Die Völkischen, dies zur Information, traten als Gegenpartei zu den biologischen Rassisten auf, weshalb sich die Neue Rechte gern auf diese Autoren der Konservativen Revolution zwischen 1918 und 1933 beruft. Sie sind nur Chauvies, Kulturrassisten sozusagen, aber keine biologischen Rassisten, die "den Neger" in enger Verwandschaft mit dem Affen sehen. Man ist ja auf der Höhe der naturwissenschaftlichen Forschung. Im Ergebnis läuft es aber auf das Gleiche raus. Wer nicht ist wie sie, gehört liquidiert. Das können auch Frührentner, Langzeitarbeitslose, Kranke, Schwule, Künstler, Steuersünder oder Jehovas Zeugen sein, auch wenn Menschen mit Integrationshintergrund wohl die ersten sein werden, denen das Lebensrecht in der deutschen Volksgemeinschaft abgesprochen wird.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
"Wir wussten nichts davon", gilt aber heute nicht mehr als Ausrede.
Heute gilt eine Politik gegen das Volk als Ausrede. Das war auch die Ausrede der Parteigänger gegenüber den Entnazifzierungsbehörden. Viele kamen damit sogar durch.

Heute würde sich das so anhören:
"Ich war gegen Merkel, gegen den ganzen Demokratiefilz und gegen den ungezügelten Zustrom von kulturfremden Ausländern, aber gegen voll integrierte Gastarbeiter hatte ich nie was."
Da sagt doch der Alliierte: Sauber. Der nächste bitte!
 

Almancali

Well-Known Member
Mit der Rente verhält es sich doch so: je länger du arbeitest, auch über das reguläre Rentenalter hinaus, um so mehr Rentenpunkte häufst du an. D. h. durch Verlängerung der Arbeitszeit erhöhst du deine Rente. Zugleich verkürzt du dein Rentnerdasein, was manchem vielleicht nicht unrecht ist.
Soweit die Theorie!

Die gesamte Arbeitswelt hat sich in den vergangenen 20 Jahren vollkommen verändert. Konnte ein Arbeitnehmer locker 20-30 Jahre bei einem Unternehmer seiner Arbeit nachgehen, so ändert sich die Arbeitswelt zunehmend. Maximal bleibt man heute vielleicht 5-10 Jahre bei einem Unternehmen und zieht dann weiter. Jetzt wo auch der Wettbwerb durch das Ausland immer größer wird, so finden auch Verlagerungen von Produkten, Produzenten und Dienstleistungen statt. Schau dir in den vergangen 2-3 Jahren rückwirkend an, wie und mit welchen Zahlen teilweise Entlassungen durchgeführt werden. Der Druck und die Konkurrenz - auch durch Zuwanderung - wird immer größer und ich fürchte, dass viele dies erforderlichen Rentenpunkte nicht erreichen werden und dann in die Sozialkassen abdriften.

Diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen das gesetzliche Renteneintrittsalter unterschreiten, oder jene, die nicht ausreichend Rentenpunkte durch ihre Arbeit erwirtschaften konnten, erhalten eine Zusatzversorgung aus der Sozialkasse.
Beschäftige dich doch mit der Thematik "Sozialkasse" bzw. der damit verbundenen SGB's. Da werden weiterhin Anforderungen an die Sozialleistungempfänger gesetzt. Ob das die "Rente" ist, die sich die Menschen, die nun jahrzehnte gearbeitet haben und durch irgendwelche Erieignisse in die Arbeitslosigkeit und ggf. Zwangsverrentung gedrängt werden, vorstellten, bleibt zu bedenken.
 

turand

Well-Known Member
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